LNV-Kongress „Schule wird nachhaltig“

LNV-Pressemitteilung vom 4.12.2015

Landesnaturschutzverband und Kultusministerium sind sich einig, die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu stärken. Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV, forderte in der Schule mehr Artenkenntnisse zu vermitteln, vermehrt außerschulische Lernorte zu nutzen und die Fächer Biologie und Geographie zu stärken. Außerdem schlug er vor, dass alle Schüler/innen in ihrer Schullaufbahn je einmal ein Sozial-, Berufs- und ein Umweltpraktikum machen sollten.

Nachhaltige Entwicklung in den Bildungsplänen

LNV-Pressemitteilung vom 3.11.2015

Seit rund einem Jahr beschäftigt sich der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) mit den neuen Bildungsplänen. Ein abschließender Kongress findet am 28.11.2015 im Löwentormuseum in Stuttgart unter Beteiligung von Kultusminister Andreas Stoch statt, der in das Thema einführt. Neben weiteren Fachreferaten berichten insbesondere auch Schulpraktikerinnen und Schulpraktiker über ihre Erfahrungen. Anliegen des LNV ist insbesondere die stärkere Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als eine von sechs Leitperspektiven in den neuen Bildungsplänen.

LNV und NABU zur Jagstkatastrophe:

LNV-NABU-Pressemitteilung vom 27.08.2015

Beim Landesnaturschutzverband (LNV) und Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) herrscht Entsetzen über das Ausmaß der Umweltkatastrophe an der Jagst. Es sei zu befürchten, dass der sehr hohe Artenreichtum dieses baden-württembergischen Naturschutzjuwels – mit zahlreichen Schutzgebieten dekoriert – auf absehbare Zeit verloren sei. NABU und LNV fordern strengere Auflagen und Kontrollen bei der Lagerung gewässertoxischer Stoffe und einen Maßnahmenplan für die ökologische Gesundung der Jagst.

LNV setzt sich für nachhaltigere schulische Bildungspläne ein

LNV-Pressemitteilung vom 21.8.2015

„Schule wird nachhaltig“ setzt an bei der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), die nach den Vorgaben des Landes alle fachbezogenen Bildungspläne als Querschnittsthema aufgreifen sollen. In der bisherigen Schulbildung sieht der LNV deutliche Verbesserungsmöglichkeiten. In der „Naturbewusstseinsstudie“ und dem „Jugendreport Natur“ wurden mangelhafte naturkundliche Kenntnisse der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen belegt. Ein Großteil der Bevölkerung würde es gar nicht merken, wenn die Hälfte unserer Artenvielfalt verschwinden würde, weil sie die Arten schlicht nicht kennen.

Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für Reiner Ehret

LNV-Pressemitteilung vom 25.04.2015

Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) Reiner Ehret ist am 25. April 2015 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg geehrt worden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann verlieh die höchste Auszeichnung, die das Land vergeben kann, im Mannheimer Schloss.

Anpassung an Bundesgesetz ist überfällig

LNV-Pressemitteilung vom 03.02.2015

Seit 2010 gilt das Bundesnaturschutzgesetz. Es hat einige landesgesetzliche Regelung verdrängt. „Für Nichtjuristen wie unsere ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützer ist es schwierig, noch Geltendes von Überholtem zu unterscheiden“ meint der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret und sieht die Vorlage einer Gesamtnovelle des baden-württembergischen Naturschutzgesetzes als überfällig an.

Stellungnahme zu den Entwürfen der Bildungspläne

LNV-Projekt „Schule wird nachhaltig“

Der LNV fordert ein “Lernen in drei Dimensionen” in Schulen! Konkrete Vorschläge für die neuen Bildungspläne richtet der LNV in einer ausführlichen Stellungnahme an das Kultusminiserium. Zur Sprache kommt unter anderem der Wert außerschulischer Lernorte für die Sach- und Methodenkompetenz und für einen nachhaltigeren (dauerhaften) Lernerfolg.

LNV-Stiftung fördert Naturbildung im Freien

LNV-Stiftung Pressemitteilung vom 22.01.2015

Naturschützer und Umweltgruppen aufgepasst: Die Stiftung des Landesnaturschutzverbandes (LNV) fördert auch im diesjährigen Jahr wieder Projekte, die dem Erhalt und dem Schutz von Arten, Landschaft und Natur dienen. Das Schwerpunktthema 2015 lautet „Schule wird nachhaltig“. Aktivitäten und Projekte von LehrerInnen und NaturschützerInnen, die Naturwissen „draußen“ praktisch erlebbar vermitteln, können auf Antrag eine Finanzspritze erhalten.

LNV-Zukunftsforum Naturschutz am 22.11.2014 in Stuttgart

Heimat begreifen – Lernen von dem, was uns umgibt

Das diesjährige Zukunftsforum Naturschutz des Landesnaturschutzverbandes widmete sich unter dem Titel “Heimat begreifen – lernen von dem, was uns umgibt” dem Thema Nachhaltigkeit im Schulunterricht. Passend zur laufenden Bildungsplandiskussion setzt sich der LNV für einen praxisnäheren Unterricht ein, der auch die natürliche, soziale und wirtschaftliche Umwelt der Schüler aufgreift und dazu öfters das Klassenzimmer verlässt.

Landwirtschaftliche „Beratung2020“

LNV-Stellungnahme vom 23.6.2014

Der Landesnaturschutzverband und die Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten fordern in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, dass jede Beratungs die Überprüfung und Berücksichtigung von Naturschutzrestriktionen (Schutzgebiete, Biotope) umfassen müsse. Die bislang vorwiegend betriebswirtschaftlich orientierte Beratung führte in vielen Fällen dazu, dass sich Betriebe in einer Weise entwickelten, die zur Schädigung von Biotopen führten.

Schule wird nachhaltig

LNV-Mitteilung vom 17.6.2014

Mit der Bearbeitung des Projekts „Schule wird nachhaltig“ hat der LNV die Pädagogin Katharina Schmid-Seffner beauftragt. In ihrer Dissertation befasst sich Katharina Schmid-Seffner mit der Leitperspektive „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ im Bildungsplan 2015 und erwarb damit beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Bearbeitung des LNV-Projekts „Schule wird nachhaltig“. Frau Schmid-Seffner schloss dem Magister-Abschluss der Allgemeinen Pädagogik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Promotionsstudium zu den Themen „Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Lehrerbildung“ an.

„Wir geben dem Naturschutz eine Stimme“

LNV-Pressemitteilung vom 15.4.2014

Bei der Mitgliederversammlung des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzverbänden, stand am Samstag ein straffes Programm auf der Tagesordnung. Unter anderem legte der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret seinen Bericht des Vorstands ab und unterstrich dabei die Rolle des LNV als „einheitliche Stimme für den Naturschutz“. Als Dachverband seien zwar Kompromisse untereinander notwendig, letztendlich ziehe man aber am gleichen Strang.

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