Neuigkeiten aus dem Naturschutz in Baden-Württemberg

Naturschutzverbände im Schwarzwald-Baar-Kreis fordern Rücknahme der Zoogenehmigung

Greifvogel- und Eulenpark Triberg entspricht nicht den Rechtsvorgaben und nicht fachlichen Standards
Eine Übertragung der Zoogenehmigung auf eine GmbH lehnen die Verbände ab
Die Naturschutzverbände im Schwarzwald-Baar-Kreis haben das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis und das Regierungspräsidium Freiburg dazu aufgefordert, die Zoogenehmigung für den “Greif- und Eulenparkpark Triberg” vom 13.3.2017 zurückzunehmen. Diese entspricht weder der aktuellen Rechtslage noch zeitgemäßen fachlichen Standards. Alternativ fordern sie, die notwendigen “hohen Anforderung” in der Zoogenehmigung zu verankern. Eine Übertragung auf eine GmbH lehnen die im Landkreis aktiven Naturschutzverbände – LNV-Arbeitskreis Schwarzwald-Baar-Kreis, Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW), NABU-Kreisgruppe Schwarzwald-Baar und BUND-Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg – ab.

Finanzierungvorschlag für kostengünstigeren ÖPNV und für Investitionen in den öffentlichen Verkehr

LNV: Deutlich kostengünstigerer oder gar kostenloser ÖPNV ist möglich!
Mit höherer Mineralölsteuer den öffentlichen Verkehr fördern
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) hat sich in die aktuelle Diskussion um einen kostenlosen Nahverkehr eingeschaltet. Bereits Anfang Dezember 2017 hatte der LNV die Resolution „Schadstoffeintrag durch PKWs wirksam begrenzen“ veröffentlicht und einen wesentlichen Beitrag des Straßenverkehrs zur Luftreinhaltung eingefordert. Die Resolution enthält auch einen Vorschlag zur Finanzierung.

Spurenstoffe

Spurenstoffe in Gewässern
Wo kommen sie her und was für Auswirkungen haben sie?

Bis zu 70.000 Chemikalien kommen täglich zum Einsatz. Viele dieser in Massen eingesetzten Stoffe verbreiten sich in kleinsten, aber wirksamen Mengen als Spurenstoffe in der Natur und bleiben dort über lange Zeit erhalten. Spurenstoffe können sich gegenseitig beeinflussen und in ihrer Wirkung verstärken. Sie schädigen Organismen wie Fische und Insekten und reichern sich in Nahrungsketten an.

Naturschutzverbände loben Wettbewerb zu Bio-Musterregionen

Mit dem Wettbewerb „Bio-Musterregionen“ will das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium (MLR) „Bio“ und „Regio“ besser vernetzen, regionale Kreisläufe stärken und einen Ideenwettbewerb für Vermarktungswege anstoßen. Die Natur- und Umweltschutzorganisationen NABU, BUND und LNV bewerten die Initiative des MLR positiv.

Naturschützer freuen sich über weitere Maßnahmen zur Biotopvernetzung

LNV sieht Albstadt auf gutem Wege Balingen, den 17.01.2018 Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt das Engagement der Stadt Albstadt für den Biotopverbund ausdrücklich. Beispielhaft wird anlässlich des heutigen Spatenstichs „Wacholderheidenpflege“ gezeigt, wie eine „grüne Infrastruktur“ geschaffen werden kann. Diese ist landesweit nötig, um das Überleben der Arten zu sichern, etwa durch Wanderungsmöglichkeiten, die auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel wichtig sind. […]

Gericht beendet behördlichen Blindflug in Braunsbach und gibt Naturschützern Recht

LNV und NABU fordern Abbau der gestoppten Windkraftanlage im Kreis Schwäbisch Hall Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) hat in zweiter Instanz in allen Punkten den Eilantrag der Naturschutzverbände LNV und NABU gegen Bau und Betrieb der Windkraftanlage Orlach 6 bei Braunsbach vom Dezember 2016 bestätigt. Das Gericht wies jetzt die Beschwerden des Landes, vertreten durch das Landratsamt Schwäbisch Hall als Genehmigungsbehörde, […]

Lob für Wasserkrafterlass für WKA bis 1000 kW

LNV-Stellungnahme zum Entwurf einer Neufassung Drei Jahre nach Ablauf des alten Wasserkrafterlasses für Wasserkraftanlagen bis 1000 kW hat das UM die Neufassung in die Anhörung gegeben. Der LNV hält die Neufassung mit seinen nach der Größe des Fließgewässers gestuften Orientierungswerten für gelungen und eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Regelung. Allerdings sollte aus LNV-Sicht auch bei Wasserkraftstandorten mit einem mittleren […]

Gutachten zur Umweltverwaltung: FDP ist auf dem Holzweg

Der LNV, Dachverband von 33 Naturschutzverbänden in BW, hält die Kritik der FDP am geplanten Stellenaufwuchs in der Umweltverwaltung für nicht nachvollziehbar. In der Studie wurde eine im Bundesländervergleich miserable Personalausstattung der Umweltverwaltung in BW belegt. Deshalb hat die Landesregierung einen Stellenaufwuchs im niedrigen dreistelligen Bereich beschlossen. „Wenn die Parteizugehörigkeit eines von mehreren Autoren das einzige Argument der FDP gegen […]

Energie- und Klimaschutzziele 2030

LNV begrüßt die Konkretisierung der Klimaschutzbestrebungen des Landes Baden-Württemberg

LNV-Stellungnahme zu den Energie- und Klimaschutzzielen 2030
Der LNV äußert sich zu den fünf Leitfragen des Umweltministeriums. Das Minderungsziel für Treibhausgasemissionen von 42 % bis 2030 hält er für zu wenig ambitioniert. Er nennt die größten Herausforderungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien sowie im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Der LNV stellt Forderungen an die Bundesebene und sieht weiteren Handlungsbedarf auf Landesebene.

Sonderprogramm Ökologie ist Meilenstein für den Naturschutz

„Baden-Württemberg ist auf dem besten Weg, im Naturschutz an die Spitze der Bundesländer zu gelangen“, ist der LNV-Vorsitzende Gerhard Bronner überzeugt. “Es ist ein wichtiger Meilenstein für den Naturschutz, dass sich Grüne und CDU für die nächsten beiden Haushaltsjahre auf ein 36 Millionen Euro schweres ,Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt‘ geeinigt haben. Das ist eine gute Investition in die Zukunft unseres Landes und zeigt, dass Grün-Schwarz in Baden-Württemberg für den Naturschutz funktioniert“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle. „Dass beide Regierungsparteien mittlerweile Naturschutz als wichtiges Thema sehen, ist gut und richtig. Nur brauchen wir auch flächendeckend wirksame Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt wie die Reduktion des Pestizideinsatzes in Baden-Württemberg“, sagt die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender.

Naturschützer fordern Aktionsprogramm gegen den stummen Frühling

Mit großer Mehrheit beschlossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am LNV-Zukunftsforum zum Insektensterben eine Resolution, in der ein Aktionsprogramm zur Bekämpfung des Insektensterbens gefordert wird. Darin enthalten ist die Aufhebung der Zulassung von Pestiziden mit Neonicotinoiden als Wirkstoff. In Frankreich wurden diese Mittel verboten, ohne dass damit wirtschaftliche Nachteile für die Bauern verbunden wären.

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