Energiewende in Baden-Württemberg

Es ist Konsens, dass für einen wirksamen Klimaschutz und zur Abkopplung von knapper und stetig teurer werdenden fossilen Energieträgern unser Energieversorgungssystem bis zur Mitte dieses Jahrhunderts weitgehend ohne Kohle, Öl und Erdgas auskommen muss. Die Reduktion der energiebedingten Kohlendioxid-Emissionen duldet keinen weiteren Aufschub (z.B. Wissenschaftlicher Beirat globale Umweltveränderungen (WBGU)). Mit der Atomkatastrophe in Fukushima/Japan wurde für jeden deutlich, dass die Kernenergie keine geeignete Technologie für mehr Klimaschutz ist, sondern stattdessen eigene, letztlich nicht beherrschbare Risiken birgt. Die Bundesregierung hat mit den Zielsetzungen ihres Energiekonzepts und dem Ausstiegsbeschluss aus der Kernenergie die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Und in Baden-Württemberg hat seit der letzten Landtagswahl der Umbau des Energiesystems an Dynamik gewonnen. Im beabsichtigten Klimaschutzgesetz sollen die Zielsetzungen für das Land präzisiert und konkretisiert werden. Allerdings sind diese Ziele nur die ersten Schritte.

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LNV-Pressemitteilungen zum Energiethema:

zur Kritik der FDP an der Energieeffizienzrichtlinie vom 23.11.2011
zur Energieeinsparverordnung vom 7.5.2008