Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

LNV-Position vom 31.10.2012, überarbeitet September 2015

Bioenergie hat viele Vorteile. Sie kann (fast) überall erzeugt werden, ist speicherbar und kann so Verbrauchsschwankungen ausgleichen. Sie ist vielseitig und lässt sich als Strom, Wärme und Kraftstoff nutzen. Zunehmend werden jedoch auch ihre Schattenseiten sichtbar. Bioenergie tritt in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsproduktion, führt zu erhöhten Agrarimporten (mit Folgen in den Herkunftsländern), kann zur Intensivierung und Monotonisierung der Feldflur führen.

Gericht beendet behördlichen Blindflug in Braunsbach und gibt Naturschützern Recht

LNV und NABU fordern Abbau der gestoppten Windkraftanlage im Kreis Schwäbisch Hall Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) hat in zweiter Instanz in allen Punkten den Eilantrag der Naturschutzverbände LNV und NABU gegen Bau und Betrieb der Windkraftanlage Orlach 6 bei Braunsbach vom Dezember 2016 bestätigt. Das Gericht wies jetzt die Beschwerden des Landes, vertreten durch das Landratsamt Schwäbisch Hall als Genehmigungsbehörde, […]

Lob für Wasserkrafterlass für WKA bis 1000 kW

LNV-Stellungnahme zum Entwurf einer Neufassung Drei Jahre nach Ablauf des alten Wasserkrafterlasses für Wasserkraftanlagen bis 1000 kW hat das UM die Neufassung in die Anhörung gegeben. Der LNV hält die Neufassung mit seinen nach der Größe des Fließgewässers gestuften Orientierungswerten für gelungen und eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Regelung. Allerdings sollte aus LNV-Sicht auch bei Wasserkraftstandorten mit einem mittleren […]

Energie- und Klimaschutzziele 2030

LNV begrüßt die Konkretisierung der Klimaschutzbestrebungen des Landes Baden-Württemberg

LNV-Stellungnahme zu den Energie- und Klimaschutzzielen 2030
Der LNV äußert sich zu den fünf Leitfragen des Umweltministeriums. Das Minderungsziel für Treibhausgasemissionen von 42 % bis 2030 hält er für zu wenig ambitioniert. Er nennt die größten Herausforderungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien sowie im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Der LNV stellt Forderungen an die Bundesebene und sieht weiteren Handlungsbedarf auf Landesebene.

Wasserkraft nutzen, wo es ökologisch vertretbar ist

Pressemitteilung des Landesnaturschutzverbandes (LNV), des Naturschutzbundes (NABU) und des Landesfischereivereins (LFV)

Mindestwasser und Durchgängigkeit sichern Tierwelt das Überleben
In ihrem gemeinsamen, aktualisierten Positionspapier zur Wasserkraft formulieren Landesfischereiverband BW (LFV), Landesnaturschutzverband BW (LNV) und NABU BW Anforderungen an eine Nutzung der Wasserkraftpotentiale in Baden-Württemberg unter der Prämisse eines ökologischen Fließgewässerschutzes. Dabei muss die Erhaltung und die Wiederherstellung von naturnahen und ökologisch funktionsfähigen Fließgewässern und -abschnitten erste Priorität haben.

Gemeinsame Erklärung von LFV, LNV und NABU zur Wasserkraftnutzung in Baden-Württemberg

In ihrem gemeinsamen, aktualisierten Positionspapier zur Wasserkraft formulieren Landesfischereiverband BW (LFV), Landesnaturschutzverband BW (LNV) und NABU BW Anforderungen an eine Nutzung der Wasserkraftpotentiale in Baden-Württemberg unter der Prämisse eines ökologischen Fließgewässerschutzes. Dabei muss die Erhaltung und die Wiederherstellung von naturnahen und ökologisch funktionsfähigen Fließgewässern und -abschnitten erste Priorität haben. Position Wasserkraft

Windenergie: Gutachten-Check belegt eklatante Mängel

LNV, NABU und BUND fordern Qualitätsoffensive / Naturverträgliche Energiewende braucht verlässliche Gutachten LNV, NABU und BUND haben heute (7.9.) das Ergebnis ihres Qualitäts-Checks von Windenergiegutachten vorgestellt. Die drei großen Natur- und Umweltschutzverbände hatten artenschutzrechtliche Gutachten, die bei der Genehmigung von Windenergieanlagen eine Schlüsselrolle spielen, einer umfangreichen Prüfung unterzogen. „Das Ergebnis unserer Prüfung ist ernüchternd“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle. „Leider […]

Gewerbegebiete: Flächensparen durch Mehrfachnutzung

Naturschützer fordern weniger Flächenverbrauch für Gewerbegebiete,
Studie belegt Flächensparpotenziale durch Parkhäuser
Der Landesnaturschutzverband (LNV) kritisiert den verschwenderischen Flächenver-brauch in Gewerbegebieten durch ebenerdige Parkplätze und ungenutzte Dachflächen. Parkhäuser statt Großparkplätzen könnten den Flächenverbrauch reduzieren und weitere Gewerbeflächen verfügbar machen.

Faktencheck Windenergie

LNV-Info 2/2017

Energiewende ja – aber wie?
Der Klimawandel stellt eine massive Bedrohung unserer Lebensgrundlagen dar und lässt sich in Form von Dürren, Überschwemmungen, Wetterextremen auch in Baden-Württemberg beobachten. Für einen wirksamen Klimaschutz muss unser Energieversorgungssystem ohne Kohle, Öl und Erdgas auskommen, die Kohlendioxid-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Aber auch die Kernenergie ist keine geeignete Alternativ-Technologie sondern birgt nicht beherrschbare Risiken.

Solaranlage Solarenergie und Naturschutz in Einklang bringen

Pressemitteilung des LNV, Bodensee-Stiftung, BUND und NABU vom 15.5.2017

Das Land hat per Verordnung die Kulisse, in der über das Erneuerbare-Energien-Gesetz geförderte Solarparks errichtet werden können, auf alle benachteiligten Gebiete, d. h. landwirtschaftlich ge-nutzte Flächen, deren Bewirtschaftung nur mit höheren Kosten bzw. Einkommensverlusten und weiteren Nachteilen möglich ist, ausgedehnt. Als Ausschlussgebiete sind lediglich Nationalparke und Naturschutzgebiete festgelegt, überall sonst in benachteiligten Gebieten können grundsätzlich Solaranlagen gebaut werden.

LNV und NABU: Gerichtsentscheid mit Signalwirkung

Zumeldung von LNV und NABUvom 22.3.2017

Zur heutigen Verkündung des Verwaltungsgerichts Stuttgarts zur Entscheidung vom 15. März sehen sich die beiden klagenden Naturschutzverbände LNV und NABU bestätigt: „Das Gericht bestätigt unsere Auffassung, dass dieses Windrad von der Genehmigungsbehörde so nicht hätte genehmigt werden dürfen und es einer Umweltverträglichkeitsprüfung bedurft hätte“, sagen die beiden Vorsitzenden Johannes Enssle (NABU) und Gerhard Bronner (LNV). Das Gericht hat entschieden, dass die Anlage in Braunsbach derzeit nicht betrieben werden darf.

Kritik an Photovoltaik-Freiflächenanlagen

LNV-Stellungnahme vom 27.1.2017

Der LNV sieht Freiflächen-Solaranlagen auf Äckern und Grünland grundsätzlich kritisch. Je nach Umfang von Freiflächenanlagen wird der Druck auf die ohnehin knappe Ressource „Fläche“ zusätzlich erhöht, es gehen landwirtschaftlicher Produktionsraum sowie Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsraum für die Bevölkerung verloren. Das geplante Gesetz belässt den Ländern keine zusätzliche Steuerungsmöglichkeit. Die Prüfung der Umweltbelange nach BauGB für das obligatorische Bauleitplanverfahren hält der LNV für zu schwach.

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