Informelle Zusagen beim Offroad-Park Geisingen?

LNV-Pressemitteilung vom 24.1.2013

Der LNV spricht sich mit Nachdruck gegen einen geplanten Offroad-Park auf der Erweiterungsfläche des Geisinger Steinbruchs aus. Ein Parcours für Motorsport ist aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig. Zusammen mit weiteren örtlichen Naturschutzverbänden hat sich der LNV mit einer Stellungnahme ans Landratsamt Tuttlingen sowie ans Regierungspräsidium Freiburg gewandt.

Grenzübergreifendes Bahnprojekt als Vorbild für Europa

LNV-Pressemitteilung vom 21.1.2013

Der LNV macht sich für den Bau einer Bahntrasse vom Bahnhof Breisach bis zum Bahnhof Volgelsheim über den Rhein stark und setzt sich für die Ertüchtigung der bestehenden Teilstrecke Volgelsheim-Colmar ein. Man sieht darin einen weiteren wichtigen Impuls für die deutsch-französische Freundschaft. In diesen Tagen wird der 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags gefeiert – ein historisches Ereignis, das daran erinnert, wie eine lange „Erbfeindschaft“ beendet wurde und beide Länder – sowohl wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich – wieder zusammengeführt wurden.

Stuttgart 21: Ein Ausstieg ist rechtlich möglich

LNV-Pressemitteilung vom 13.12.2012

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände Baden-Württemberg ist der Ansicht, dass die Landesregierung nicht mehr an die Volksabstimmung zu Gunsten von „Stuttgart 21“ gebunden ist. Ministerpräsident Kretschmann sollte den Volksentscheid für ungültig erklären. Am Tag nach der außerordentlichen Sitzung des DB-Aufsichtsrats hat der LNV mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass auch der renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Joachim Wieland die Rechtmäßigkeit der Volksabstimmung vor einem Jahr anzweifelt.

Stuttgart 21: Waren Kostenfälscher am Werk?

LNV-Pressemitteilung vom 12.12.2012

Der Landesnaturschutzverband ist über die Kostensteigerung beim Bahnprojekt Stuttgart 21 nicht verwundert. Vielmehr glaubt der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg, dass bewusst Zahlen zurückgehalten oder geschönt wurden und der Volksentscheid so beeinflusst wurde. Für den LNV ist ein Ausstieg nach wie vor denkbar.
„Bei der heutigen Sitzung des DB-Aufsichtsrates zu S21 wurde nur bestätigt, was längst klar war“, so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.

Generalverkehrsplan Baden-Württemberg

LNV-Stellungnahme vom 5.10.2012

Der LNV begrüßt grundsätzlich einen GVP-Maßnahmenplan für Straßen, der nach Prioritäten und Finanzierbarkeit sowie nach objektiven, sachlichen und nachvollziehbaren Kriterien erstellt werden soll. Der vorgelegte Entwurf erfüllt diesen Anspruch zum Großteil nicht. Er lässt auch nicht erkennen, dass sich die Straßenbauverwaltung der Verantwortung stellt, die ihr als Hauptverursacher der meisten unserer Umweltprobleme (Luftverunreinigung, Lärm, CO2-Ausstoß, Landschaftszerschneidung, Naturzerstörung usw.) zukommt.

Priorisierung baureifer Bundesstraßen

LNV-Stellungnahme vom 27.4.2012

Der Landesnaturschutzverband lehnt den Neubau von Bundesstraßen und Bundesautobahnen aus fachlichen Gründen ab. Wir begrüßen es allerdings, dass das Ministerium nachvollziehbare und durchdachte Entscheidungskriterien für eine Priorisierung der 20 baureifen Bundesstraßen aufstellen will und hierzu eine Anhörung durchführt. Die neuen Kriterien sind gut und wichtig, aber unvollständig. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis sehen wir mehr als kritisch, weil es auf falscher Grundlage berechnet wird. Kriterien wie Verkehrsfluss und Netzwirkung werden zudem mehrfach berücksichtigt.

Schienen-Ausbau-Programm für Baden-Württemberg 2012 – 2025

LNV-Positionspapier vom 21.11.2011

Zunehmender globaler Energie- und Treibstoffverbrauch wird den Rückgang der Ölreserven beschleunigen und eine andere, postfossile Mobilität notwendig machen. Elektromobilität (aus erneuerbaren Energiequellen) wird v. a. dort stattfinden, wo sie effektiv und umweltschonend funktioniert: auf der Schiene. Dieser Systemvorteil wird in der Zukunft den Anteil der Schiene am gesamten Güter- und Personenverkehr wesentlich erhöhen und einen erheblichen Ausbau der Schieneninfrastruktur erfordern.

Kurze Wege

Über den Zusammenhang von Alltag und Siedlungsform

DVD mit drei Filmen (zu je 15 Minuten)
nützlicher Hintergrundinformation als Folienpräsentation und ein interessantes Booklet.
Wie lassen sich Beruf und Familie unter einen Hut bringen? Zwei Familien mit Kindern, beide Eltern sind berufstätig: Wie organisieren sie ihren Alltag – draußen im Grünen und mitten in der Stadt?

Verlängerung der Schleusen am schiffbaren Neckar

LNV-Stellungnahme vom 2.3.2009

Wir bitten um umgehende Erstellung dieses notwendigen Umweltberichts für eine Strategische Umweltprüfung und um Anhörung der Naturschutzverbände zu dessen Entwurf. Einer strategischen Umweltprüfung ist zwingend notwendig, weil zur Verlängerung von 27 Schleusen weitere Flussausbaumaßnahmen wie Kurvenaufweitungen, Wendestellen, Uferverbauungen, Schifffahrtsrinnen-Verbreiterungen, Verlagerung bisheriger Schiffsanlegestellen hinzukommen. An mehreren Stellen werden Natura 2000-Gebiete direkt oder indirekt betroffen, so dass FFH-Verträglichkeitsprüfungen notwendig werden dürften.

Gefangen im Straßennetz

Tagungsband LNV-Zukunftsforum 2008

Wissenschaftler und die Naturschutzverbände waren sich einig: neue Straßen beschleunigen den Verkehr und erzeugen dadurch neuen Verkehr. Die Verkehrsbelastung wird nicht gemindert, sondern die Belastungen durch Lärm und Abgase steigen und das Klima wird geschädigt.
Der Tagungsband kann für 10.- € beim Landesnaturschutzverband bezogen werden.

Amphibienleiteinrichtungen sind keine Ausgleichsmaßnahmen

LNV-Info 13/2007

Amphibiendurchlässe sind Vermeidungsmaßnahmen und keine Ausgleichsmaßnahmen! Dies ist im Merkblatt zum Amphibienschutz an Straßen (MAmS 2000) geregelt, erstellt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Es gilt an Autobahnen und Bundesstraßen. Durch Erlass des Verkehrsministeriums vom 21.01.02 gilt das Merkblatt auch an Landesstraßen, sowie an Straßen, die vom Land bezuschusst werden, somit auch für Kreis- und Gemeindestraßen, die über GVFG-Mittel finanziert werden.

Die Entwicklung des motorisierten Straßenverkehrs

LNV-Info 4/2007

Ungeachtet der Defizite öffentlicher Kassen geht die Planung zum Bau neuer Straßen munter weiter. Dabei halten die von den Planern angegebenen Gründe für den Bau neuer Straßen einer Überprüfung meist nicht stand. Sie stehen in deutlichem Widerspruch zu verkehrswissenschaftlichen Erkenntnissen und demographischen Fakten. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen kritisiert das falsche Bewertungsverfahren und stellt in seinem Sondergutachten „Umwelt und Straßenverkehr“ (Juni 2005, S.95) fest: „Eine Überschätzung der Nutzeffekte der Infrastrukturprojekte ist die zwangsläufige Folge.”

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