Beim Straßen-Neubau ist Zurückhaltung angesagt

LNV-Pressemitteilung vom 30.9.2013

Dass die Kommission “Nachhaltige Infrastrukturfinanzierung” dem Erhalt bestehender Straßen und Brücken den Vorrang vor einem Neubau gibt, wird vom Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände ausdrücklich begrüßt. „Es gibt genügend Straßen in Deutschland, auch in Baden-Württemberg“, kommentiert der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret die Ergebnisse der Kommission. „Wir brauchen eine andere, umweltgerechtere und nachhaltigere Art der Mobilität”, ist der LNV-Chef überzeugt.

Profite der Autohersteller wichtiger als der Klimaschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 1.7.2013

„Die einstige “Klimakanzlerin” verrät den Umweltschutz an die Exportintere-sen der deutschen Automobilindustrie“, entrüstet sich der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Das zeige die Blockadehaltung Deutschlands gegenüber dem EU-Kompromissvorschlag, den Durchschnittswert des Kohlendioxid-Ausstoßes bei Neuwagen bis zum Jahr 2020 auf 95 Gramm pro Kilometer zu senken. Das entspricht einem Verbrauch von 4,1 l Benzin oder 3,6 l Diesel pro 100 km.

Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Straße

LNV-Stellungnahme vom 18.3.2013

Der LNV begrüßt es, dass der Bund zunächst den Bedarf für die Erhaltungsmaßnahmen festlegen will. Der LNV erwartet, dass bei ehrlicher Berechnung keine Finanzmittel für weiteren Straßenbau verbleiben. Die angebliche Notwendigkeit von Straßenneubauten beruhen auf Nutzen-Kosten-Verhältnissen, bei denen die Projektnutzen aus monetarisierten Zeitgewinnen berechnet wurden. Diese Zeitgewinne gibt es nicht! Im Verkehr gewonnene Zeit wird wieder in Verkehr investiert.

Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Schienenprojekte

LNV-Stellungnahme vom 15.4.2013

Der Entwurf beinhaltet im Wesentlichen eine Liste der Schienenprojekte, die der LNV und seine Mitgliedsverbände – oft seit Jahren – als vordringlichen Bedarf einstufen und einfordern. Der LNV wird diese Liste nicht um weitere Projekte erweitern, sondern mahnt vielmehr die zügige Umsetzung aller in dieser Mindestbedarfsliste aufgeführten Maßnahmen an. Selbstverständlich gäbe es noch viele wünschbare und sinnvolle Projekte, die wir hier anfügen und auch gut begründen könnten.

LNV kritisiert Planung neuer Bundesstraßen

LNV-Pressemitteilung vom 19.3.2013

Mit Unverständnis reagiert der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf die Ankündigung des Landes, für den nächsten Bundesverkehrswegeplan erneut einen Bundesstraßenbedarf beim Bund anzumelden.

Stuttgart 21: Ein zukunftsfähiges Projekt sieht anders aus

LNV-Pressemitteilung vom 8.3.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände Baden-Württemberg empört sich darüber, dass die DB-AG trotz gigantischer Verteuerung am Bahnhofsprojekt S 21 festhält und die Politik einknickt. Schließlich gibt es neben dem Finanzierungsproblem auch eine satte Mängelliste. Die Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs werde die des bestehenden, ausbaufähigen Kopfbahnhofs sicherlich nicht verdoppeln, bestenfalls annähernd erreichen.

Stuttgart 21: DB braucht Ausstiegshilfe

LNV-Pressemitteilung vom 13.2.2013

Der LNV hat sich am verkehrspolitischen Aschermittwoch mit der Frage beschäftigt, warum die Deutsche Bahn am Bahnhofsprojekt S21 trotz gigantischer Verteuerung, ungenügender Kapazität, unzureichendem Brandschutz und weiterer unkalkulierbarer Risiken festhalten will. Es kann laut Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg nur einen Grund dafür geben: Geld. „Die Bahn fürchtet den Wechsel von S21 zu K21“, glaubt der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.

Informelle Zusagen beim Offroad-Park Geisingen?

LNV-Pressemitteilung vom 24.1.2013

Der LNV spricht sich mit Nachdruck gegen einen geplanten Offroad-Park auf der Erweiterungsfläche des Geisinger Steinbruchs aus. Ein Parcours für Motorsport ist aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig. Zusammen mit weiteren örtlichen Naturschutzverbänden hat sich der LNV mit einer Stellungnahme ans Landratsamt Tuttlingen sowie ans Regierungspräsidium Freiburg gewandt.

Grenzübergreifendes Bahnprojekt als Vorbild für Europa

LNV-Pressemitteilung vom 21.1.2013

Der LNV macht sich für den Bau einer Bahntrasse vom Bahnhof Breisach bis zum Bahnhof Volgelsheim über den Rhein stark und setzt sich für die Ertüchtigung der bestehenden Teilstrecke Volgelsheim-Colmar ein. Man sieht darin einen weiteren wichtigen Impuls für die deutsch-französische Freundschaft. In diesen Tagen wird der 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags gefeiert – ein historisches Ereignis, das daran erinnert, wie eine lange „Erbfeindschaft“ beendet wurde und beide Länder – sowohl wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich – wieder zusammengeführt wurden.

Stuttgart 21: Ein Ausstieg ist rechtlich möglich

LNV-Pressemitteilung vom 13.12.2012

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände Baden-Württemberg ist der Ansicht, dass die Landesregierung nicht mehr an die Volksabstimmung zu Gunsten von „Stuttgart 21“ gebunden ist. Ministerpräsident Kretschmann sollte den Volksentscheid für ungültig erklären. Am Tag nach der außerordentlichen Sitzung des DB-Aufsichtsrats hat der LNV mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass auch der renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Joachim Wieland die Rechtmäßigkeit der Volksabstimmung vor einem Jahr anzweifelt.

Stuttgart 21: Waren Kostenfälscher am Werk?

LNV-Pressemitteilung vom 12.12.2012

Der Landesnaturschutzverband ist über die Kostensteigerung beim Bahnprojekt Stuttgart 21 nicht verwundert. Vielmehr glaubt der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg, dass bewusst Zahlen zurückgehalten oder geschönt wurden und der Volksentscheid so beeinflusst wurde. Für den LNV ist ein Ausstieg nach wie vor denkbar.
„Bei der heutigen Sitzung des DB-Aufsichtsrates zu S21 wurde nur bestätigt, was längst klar war“, so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.

Generalverkehrsplan Baden-Württemberg

LNV-Stellungnahme vom 5.10.2012

Der LNV begrüßt grundsätzlich einen GVP-Maßnahmenplan für Straßen, der nach Prioritäten und Finanzierbarkeit sowie nach objektiven, sachlichen und nachvollziehbaren Kriterien erstellt werden soll. Der vorgelegte Entwurf erfüllt diesen Anspruch zum Großteil nicht. Er lässt auch nicht erkennen, dass sich die Straßenbauverwaltung der Verantwortung stellt, die ihr als Hauptverursacher der meisten unserer Umweltprobleme (Luftverunreinigung, Lärm, CO2-Ausstoß, Landschaftszerschneidung, Naturzerstörung usw.) zukommt.

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