Landräte in Südwürttemberg fallen dem Land in den Rücken

LNV-Pressemitteilung vom 11.3.2014

n einem Brief an die Landräte in Südwürttemberg übt der Landesnaturschutzverband heftige Kritik daran, dass diese die Zielvereinbarung zum Flächensparen aufkündigen wollen. Mit dieser Zielvereinbarung sollte erreicht werden, dass die Landkreise als Genehmigungsbehörde für Flächennutzungspläne die Zunahme der Siedlungsflächen auf das notwendige Maß beschränken.

LNV fordert sparsamen Umgang mit Flächen

LNV-Pressemitteilung vom 21.10.2013

Minister Herrmann erhält Rückendeckung vom Naturschutz
Der Landesnaturschutzverband, Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutz-Vereinen im Land, lobt Minister Herrmann und sein Ministerium ausdrücklich für seine Hinweise zum Bedarfsnachweis bei neuen Bauflächen. Diese waren jüngst vom Städtetag als „zu einengend“ kritisiert worden. Die Naturschützer sehen diesen Sachverhalt anders. Aus Nachhaltigkeitssicht ist es schlimm, wenn Gemeinden mit stagnierender Bevölkerungszahl jährlich um 0,3 Prozent weiter in die Fläche wachsen.

Änderung der Landesbauordnung

LNV-Stellungnahme vom 11.10.2013

Der LNV begrüßt in seiner Stellungnahme zwar die vorgesehenen Änderungen zu barrierefreien Wohnungen, Abstellflächen für Kinderwagen, Gehhilfen und Fahrräder bei Wohnbauten sowie für Fahrräder bei Gewerbebauten ausdrücklich. Die geplante Gesetzesänderung ist aus LNV-Sicht aber bei weitem nicht ausreichend. Kfz-Stellplatzpflichten will der LNV in der LBauO gestrichen sehen und die Regelung den Gemeinden überlassen.

Flächen sparen ist eine Gemeinschaftsaufgabe

LNV-Pressemitteilung vom 26.9.2013

Der LNV unterstützt die Plausibilitätsprüfung des Landes für den Bauflächenbedarf und hält den Bedarfsnachweis bei der Inanspruchnahme neuer Flächen für einen wichtigen Schritt zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs. Für den Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände kann es nicht angehen, dass trotz rückläufiger Bevölkerungsentwicklung der Flächenverbrauch im ländlichen Raum weiter zunimmt. Der LNV könnte sich deshalb die Einführung von Flächenausweisungszertifikaten vorstellen.

Flächenverbrauch muss endlich eingedämmt werden

LNV-Pressemitteilung vom 12.9.2013

Der LNV unterstützt die Forderung des Landes nach strengeren Bedarfsnachweisen bei der Inanspruchnahme neuer Flächen als wichtigen Schritt zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs. Für den Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände kann es nicht angehen, dass trotz rückläufiger Bevölkerungsentwicklung der Flächenverbrauch im ländlichen Raum weiter zunimmt. Der LNV könnte sich deshalb die Einführung von Flächenausweisungszertifikaten vorstellen.

Flächenmanagement: Gutes Werkzeug allein reicht nicht

LNV-Pressemitteilung vom 15.8.2013

Der LNV freut sich über das Engagement seitens des Verkehrsministeriums zur Förderung der Innenentwicklung von Gemeinden. „Wir schätzen es, dass das Land den Kommunen mit dem neuen Flächenmanagement-Tool ‚FLOO‘ ein Planungswerkzeug zur effektiveren Flächennutzung zur Verfügung stellt“, so der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret. Doch ohne Bewusstseinswandel und gesetzliche Vorgaben wird sich allein damit wenig ändern.

Begrüßung Neuregelungen bei der Landesbauordnung

LNV-Pressemitteilung vom 24.7.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände freut sich über die Novelle der Landesbauordnung, wonach soziale und ökologische Kriterien in Zukunft eine größere Rolle spielen sollen. „Insbesondere die Erleichterungen für die Schaffung von Solaranlagen an Gebäuden und die Verpflichtung zur Anlage von Fahrradabstellplätzen bei Neubauten sind ökologisch sinnvoll“, betont der LNV-Referent für Flächenmanagement Dr. Heiner Grub.

Flächenverbrauch reduzieren – Ortskerne stärken

LNV-Pressemitteilung vom 24.4.2013

Innenentwicklung und effiziente Flächennutzung können dazu beitragen, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Davon ist nicht nur Staatssekretärin Gisela Splett überzeugt, sondern auch der LNV. Beim Erfahrungsaustausch mit den Gemeinden am 24. April zeigte sich aber auch, dass noch viel zu tun ist. Der Gesetzgeber könnte beispielsweise verbindliche Kriterien für eine innerörtliche Entwicklung vorgeben. Gemeinden sollten angehalten werden, ihre Innenentwicklungspotenziale, insbesondere bei den Gewerbeflächen, systematisch zu erfassen und zu nutzen.

„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

LNV präsentiert Bildband „LAND“:

LNV-Pressemitteilung vom 25.5.2011

Manfred Grohe und Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer wirken kongenial zusammen
Es war von Beginn an das Kalkül der Initiatoren, auch bei einem in Naturschutzfragen unbedarften Leser mittels toller Luftbilder und fundierter Texte eine Mischung aus Begeisterung und Nachdenklichkeit zu erzeugen. Dabei wird nicht angeklagt, sondern in 143 Bildern die Landschaftsentwicklung in Baden-Württemberg gezeigt und beschrieben. Gleichzeitig dokumentiert das Buch auch viele Erfolge der Naturschutzbewegung.

Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude

LNV-Stellungnahme vom 24.2.2009

Eine erleichterte Zulassung der Umnutzung land- und forstwirtschaftlicher Gebäude im Außenbereich lehnt der LNV ab, d.h. eine Umnutzung sollte auf die im BauGB festgelegte Frist binnen sieben Jahren nach Aufgabe der bisherigen Nutzung beschränkt bleiben. Die vorgesehene dauerhafte Änderung der bisherigen Ausnahmeregelungen – die letzte endete am 31.12.2008 – lehnen wir damit ab. Das Gesetz trägt nicht, wie in der Gesetzesbegründung behauptet, zum Erhalt der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum oder zur Reduktion des Flächenverbrauchs bei, ganz im Gegenteil.

Modernisierung Ländlicher Wege

LNV-Stellungnahme vom 24.2.2009

Schlimm ist die Tatsache, dass die Landesregierung von Naturschutz stets nur spricht, mit ihren Finanzmitteln aber immer wieder das Gegenteil anstrebt: Erst im Herbst wurden 3 Mio. Euro aus der Landschaftspflegerichtlinie zum Schaden von Natur und Vertragsnaturschutz gestrichen, um nun 5 Mio. Euro zusätzlich für die weitere Vernichtung von Natur und Lebensräumen durch Wegeneubau im Ländlichen Raum einzusetzen.

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