„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

Langlebigen Produkten gehört die Zukunft

LNV-Pressemitteilung vom 31.1.2013

Der LNV begrüßt die Ankündigung des Umweltministeriums, elektronische Produkte auf ihre Recyclingfähigkeit zu prüfen und sich bei Nichteinhaltung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes ein Verwaltungsverfahren vorzubehalten. Angesichts der Verknappung der Ressourcen muss aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände die Langlebigkeit von Produkten endlich gefördert werden.

Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

LNV-Pressemitteilung vom 28.1.2013

Der LNV lobt zwar die derzeitige Naturschutzpolitik der Landesregierung, speziell die Aufstockung der Finanzmittel und das Grünlandumbruchverbot. Allerdings kann aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg ein weiterer Artenschwund nur gestoppt werden, wenn auch in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Im Moment würden die Agrargelder innerhalb der EU im wahrsten Sinne des Wortes großflächig statt umweltgerecht verteilt.

Informelle Zusagen beim Offroad-Park Geisingen?

LNV-Pressemitteilung vom 24.1.2013

Der LNV spricht sich mit Nachdruck gegen einen geplanten Offroad-Park auf der Erweiterungsfläche des Geisinger Steinbruchs aus. Ein Parcours für Motorsport ist aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig. Zusammen mit weiteren örtlichen Naturschutzverbänden hat sich der LNV mit einer Stellungnahme ans Landratsamt Tuttlingen sowie ans Regierungspräsidium Freiburg gewandt.

Steuergeschenk zu Lasten von Umwelt und Verbrauchern

LNV-Pressemitteilung vom 23.1.2013

Der LNV empört sich über ein neues Steuergeschenk. Ab März sollen Investoren staatliche Zuschüsse erhalten, wenn sie sich zusätzlich zu ihrer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach einen Batteriespeicher anschaffen. Letztere sind jedoch energiewirtschaftlich unsinnig, da sie nicht nach den Notwendigkeiten des Netzes, sondern nach den Bedürfnissen des einzelnen Hauseigentümers gesteuert werden. Entgegen den Aussagen der Hersteller können sie daher keinen Beitrag dazu leisten, den Netzausbau und die Notwendigkeit für zentrale Speicher zu verringern.

Wasser ist keine Handelsware

LNV-Pressemitteilung vom 22.1.2013

Auf europäischer Ebene wird derzeit über die Einführung einer Konzessionsrichtlinie diskutiert, die Kommunen indirekt zwingen könnte, die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zu privatisieren. Anlass ist unter anderem die Situation in Griechenland, wo der öffentliche Sektor unter Korruption und Ineffizienz leidet. Der LNV wendet sich gegen den Vorstoß und unterstützt damit die kommunalen Spitzenverbände, die eine Privatisierung verhindern wollen.

Grenzübergreifendes Bahnprojekt als Vorbild für Europa

LNV-Pressemitteilung vom 21.1.2013

Der LNV macht sich für den Bau einer Bahntrasse vom Bahnhof Breisach bis zum Bahnhof Volgelsheim über den Rhein stark und setzt sich für die Ertüchtigung der bestehenden Teilstrecke Volgelsheim-Colmar ein. Man sieht darin einen weiteren wichtigen Impuls für die deutsch-französische Freundschaft. In diesen Tagen wird der 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags gefeiert – ein historisches Ereignis, das daran erinnert, wie eine lange „Erbfeindschaft“ beendet wurde und beide Länder – sowohl wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich – wieder zusammengeführt wurden.

Falsche Anreize und ungerechte Preispolitik beim EEG

LNV-Pressemitteilung vom 10.1.2013

Der LNV sieht die Aktivitäten des Bundeswirtschaftsministers bezüglich des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) ebenso kritisch wie Umweltminister Untersteller, der zu einer sorgfältigen Weiterentwicklung des Gesetzes rät. Der LNV warnt auch vor falschen Anreizen beim Thema Biogasanlagen. Für den LNV ist Wirtschaftsminister Rösler das größte Hemmnis der Energiewende. “Rösler hat immer noch nicht verstanden, dass mit Energie nur dann sparsam umgegangen wird, wenn sie auch spürbar etwas kostet.

Reiner Ehret für großes Engagement geehrt

LNV-Pressemitteilung vom 7.1.2013

Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret hat den Gerhard-Thielcke-Naturschutzpreis 2013 für sein außerordentliches umweltpolitisches Engagement erhalten. Die Vorsitzende des BUND-Landesverbands Baden-Württemberg Dr. Brigitte Dahlbender lobte bei der Preisverleihung in Radolfzell am 3. Januar seine klare, teilweise unbequeme politische Arbeit. Ehret selbst dankte allen ehrenamtlichen Umweltschützern und freute sich über die gute gemeinsame Arbeit der Naturschutzverbände im Land.

Naturschutz ohne Geld geht nicht!

LNV-Pressemitteilung vom 14.12.2012

Der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Baden-Württemberg Reiner Ehret hat heute folgenden Brief an den CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk geschickt:
Sehr geehrter Herr Hauk,
Sie waren es, der – damals als für den Naturschutz verantwortlicher Minister – eine neue Naturschutzstrategie für Baden-Württemberg erarbeiten ließen.

Stuttgart 21: Ein Ausstieg ist rechtlich möglich

LNV-Pressemitteilung vom 13.12.2012

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände Baden-Württemberg ist der Ansicht, dass die Landesregierung nicht mehr an die Volksabstimmung zu Gunsten von „Stuttgart 21“ gebunden ist. Ministerpräsident Kretschmann sollte den Volksentscheid für ungültig erklären. Am Tag nach der außerordentlichen Sitzung des DB-Aufsichtsrats hat der LNV mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass auch der renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Joachim Wieland die Rechtmäßigkeit der Volksabstimmung vor einem Jahr anzweifelt.

Stuttgart 21: Waren Kostenfälscher am Werk?

LNV-Pressemitteilung vom 12.12.2012

Der Landesnaturschutzverband ist über die Kostensteigerung beim Bahnprojekt Stuttgart 21 nicht verwundert. Vielmehr glaubt der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg, dass bewusst Zahlen zurückgehalten oder geschönt wurden und der Volksentscheid so beeinflusst wurde. Für den LNV ist ein Ausstieg nach wie vor denkbar.
„Bei der heutigen Sitzung des DB-Aufsichtsrates zu S21 wurde nur bestätigt, was längst klar war“, so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.

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