Erneuerbare Energien: Naturschutz bald nicht mehr relevant?

LNV-Pressemitteilung vom 27.2.2013

Als “naturfeindlich” brandmarkt der LNV die Forderung von SPD-Fraktionschef Schmiedel, der Ausbau der regenerativen Energien müsse gegenüber dem Naturschutz Vorrang haben. Trotz dieser Kritik an Schmiedel betont der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände im Land, dass er die Energiewende und auch die Ausbauziele der Landesregierung bei der Windenergie voll unterstützt.

Flächenförderung geht auf Kosten von Umweltprogrammen

LNV-Pressemitteilung vom 25.2.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg teilt die Kritik von Minister Bonde an den Ergebnissen des EU-Haushaltsgipfels in Brüssel. Speziell für die gut etablierten Agrarumweltprogramme MEKA und die Landschaftspflegerichtlinie sieht der LNV große Probleme. Die Bereiche Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft werden dem EU-Haushaltsgipfel zufolge ab 2014 überproportionale Einschnitte hinnehmen müssen, befürchtet der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

Stuttgart 21: DB braucht Ausstiegshilfe

LNV-Pressemitteilung vom 13.2.2013

Der LNV hat sich am verkehrspolitischen Aschermittwoch mit der Frage beschäftigt, warum die Deutsche Bahn am Bahnhofsprojekt S21 trotz gigantischer Verteuerung, ungenügender Kapazität, unzureichendem Brandschutz und weiterer unkalkulierbarer Risiken festhalten will. Es kann laut Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg nur einen Grund dafür geben: Geld. „Die Bahn fürchtet den Wechsel von S21 zu K21“, glaubt der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.

Auch kleine Wasserkraft kann großen Schaden verursachen

LNV-Pressemitteilung vom 8.2.2013

Anlässlich der vom Umweltministerium angekündigten Förderung der Modernisierung der so genannten kleinen Wasserkraft, macht der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg darauf aufmerksam, dass auch kleine Wasserkraftanlagen einen Eingriff in die Wasserökologie darstellen. Modernisierungsmaßnahmen sollten deshalb nur mit großer Umsicht vorgenommen werden. Selbstverständlich seien alle Vorhaben, die zu einer klimaschonenden Energiegewinnung beitragen, begrüßenswert.

„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

Langlebigen Produkten gehört die Zukunft

LNV-Pressemitteilung vom 31.1.2013

Der LNV begrüßt die Ankündigung des Umweltministeriums, elektronische Produkte auf ihre Recyclingfähigkeit zu prüfen und sich bei Nichteinhaltung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes ein Verwaltungsverfahren vorzubehalten. Angesichts der Verknappung der Ressourcen muss aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände die Langlebigkeit von Produkten endlich gefördert werden.

Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

LNV-Pressemitteilung vom 28.1.2013

Der LNV lobt zwar die derzeitige Naturschutzpolitik der Landesregierung, speziell die Aufstockung der Finanzmittel und das Grünlandumbruchverbot. Allerdings kann aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg ein weiterer Artenschwund nur gestoppt werden, wenn auch in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Im Moment würden die Agrargelder innerhalb der EU im wahrsten Sinne des Wortes großflächig statt umweltgerecht verteilt.

Informelle Zusagen beim Offroad-Park Geisingen?

LNV-Pressemitteilung vom 24.1.2013

Der LNV spricht sich mit Nachdruck gegen einen geplanten Offroad-Park auf der Erweiterungsfläche des Geisinger Steinbruchs aus. Ein Parcours für Motorsport ist aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig. Zusammen mit weiteren örtlichen Naturschutzverbänden hat sich der LNV mit einer Stellungnahme ans Landratsamt Tuttlingen sowie ans Regierungspräsidium Freiburg gewandt.

Steuergeschenk zu Lasten von Umwelt und Verbrauchern

LNV-Pressemitteilung vom 23.1.2013

Der LNV empört sich über ein neues Steuergeschenk. Ab März sollen Investoren staatliche Zuschüsse erhalten, wenn sie sich zusätzlich zu ihrer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach einen Batteriespeicher anschaffen. Letztere sind jedoch energiewirtschaftlich unsinnig, da sie nicht nach den Notwendigkeiten des Netzes, sondern nach den Bedürfnissen des einzelnen Hauseigentümers gesteuert werden. Entgegen den Aussagen der Hersteller können sie daher keinen Beitrag dazu leisten, den Netzausbau und die Notwendigkeit für zentrale Speicher zu verringern.

Wasser ist keine Handelsware

LNV-Pressemitteilung vom 22.1.2013

Auf europäischer Ebene wird derzeit über die Einführung einer Konzessionsrichtlinie diskutiert, die Kommunen indirekt zwingen könnte, die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zu privatisieren. Anlass ist unter anderem die Situation in Griechenland, wo der öffentliche Sektor unter Korruption und Ineffizienz leidet. Der LNV wendet sich gegen den Vorstoß und unterstützt damit die kommunalen Spitzenverbände, die eine Privatisierung verhindern wollen.

Grenzübergreifendes Bahnprojekt als Vorbild für Europa

LNV-Pressemitteilung vom 21.1.2013

Der LNV macht sich für den Bau einer Bahntrasse vom Bahnhof Breisach bis zum Bahnhof Volgelsheim über den Rhein stark und setzt sich für die Ertüchtigung der bestehenden Teilstrecke Volgelsheim-Colmar ein. Man sieht darin einen weiteren wichtigen Impuls für die deutsch-französische Freundschaft. In diesen Tagen wird der 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags gefeiert – ein historisches Ereignis, das daran erinnert, wie eine lange „Erbfeindschaft“ beendet wurde und beide Länder – sowohl wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich – wieder zusammengeführt wurden.

Falsche Anreize und ungerechte Preispolitik beim EEG

LNV-Pressemitteilung vom 10.1.2013

Der LNV sieht die Aktivitäten des Bundeswirtschaftsministers bezüglich des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) ebenso kritisch wie Umweltminister Untersteller, der zu einer sorgfältigen Weiterentwicklung des Gesetzes rät. Der LNV warnt auch vor falschen Anreizen beim Thema Biogasanlagen. Für den LNV ist Wirtschaftsminister Rösler das größte Hemmnis der Energiewende. “Rösler hat immer noch nicht verstanden, dass mit Energie nur dann sparsam umgegangen wird, wenn sie auch spürbar etwas kostet.

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