Dammbruch beim Flächenverbrauch

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) bedauert die Verdoppelung des Flächenverbrauchs von täglich 3,6 Hektar im Jahr 2016 auf 7,9 Hektar/täglich in 2017. Die Kommunen führen einen ruinösen Wettbewerb um junge Familien, indem sie großzügige Einfamilienhaus-Grundstücke abgeben und das auch noch subventioniert. Die Aufsichtsbehörden kümmern sich zu wenig um das rechtlich bindende Gebot, neue Bauflächen nur im unbedingt notwenigen Umfang auszuweisen.

Schwalben ziehen fort – die Probleme bleiben hier

LNV fordert, jetzt bessere Brutbedingungen für das Frühjahr zu schaffen

Tausende Mehl- und Rauchschwalben machen sich derzeit auf den weiten Weg in ihre Winterquartiere jenseits der Sahara. Die einst allgegenwärtigen Sommer- und Glücksboten sind mittlerweile massiv weniger geworden. Beide Schwalbenarten sind auf der bundesdeutschen Roten Liste angekommen. Das ist ein alarmierendes Signal.

Wohnungsbau: Naturschützer und Architekten auf gleicher Linie

Der Landesnaturschutzverband schließt sich auch ausdrücklich der Forderung der Architektenkammer an, den Kommunen mehr Spielräume zur Durchsetzung der Innenentwicklung einzuräumen. Die Kammer hatte gefordert, den Kommunen bei städtebaulich wichtigen Schlüsselgrundstücken ein erweitertes Vorkaufsrecht einzuräumen. Auch die Idee, eine Bau- oder Verkaufspflicht durchzusetzen, wird begrüßt.

Daimler-Werk Rastatt – Werkserweiterung in Grenzen

BUND, LNV und NABU sehen deutliche Reduzierung der negativen Wirkungen für Umwelt und Natur
Durch eine deutliche Beschränkung des Flächenverbrauchs gegenüber der ursprünglich von Daimler favorisierten Erweiterung, den Verzicht auf den Bau einer Straßenanbindung durch das Rastatter Bruch sowie durch Maßnahmen für die Reduzierung des Auto- und LKW-Verkehrs bewerten BUND, LNV und NABU die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Zukunftsgerichtete Entwicklung des Mercedes-Benz Werkes Rastatt“ als Kompromiss, der auch für Umwelt und Natur eine tragfähige Lösung in Aussicht stellt.

LNV fordert Bebauungsplan-Änderungen für Nachverdichtungen

Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt Minister Hauks Plädoyer für die Aufstockung von Gebäuden. In vielen alten Bebauungsplänen ist eine unverantwortlich lockere Bebauung festgesetzt. Wer sein Haus um ein Stockwerk erhöhen wolle oder auf riesigen Bauparzellen ein zweites Wohnhaus errichten wolle, dürfe das nicht.

LNV-Mitgliederversammlung in Stuttgart

LNV-Vorsitzender Dr. Gerhard Bronner im Amt bestätigt
Die Delegierten der LNV-Mitgliedsverbände bestätigten am 14. April 2018 einstimmig Dr. Gerhard Bronner als Vorsitzenden des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV). Als stellvertretende Vorsitzende wurden Thomas Dietz und Tilman Preuss erneut gewählt.
Karl-Heinz Lieber vom Umweltministerium, Leiter der Abteilung Naturschutz, bezeichnete das Jahr 2017 als „Jahr des Insektensterbens“ und verdeutlichte den dramatischen Einbruch der Insektenpopulationen anhand exemplarischer Untersuchungen.

Auszeichnung für Georg Heine aus Wangen

Aktiver Ornithologe und anerkannter Fachmann für Telemetrie LNV vergibt Ehrennadel an engagierten Naturschützer Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hat bei seiner Mitgliederversammlung am 14.04.2018 zwei herausragende Persönlichkeiten des Naturschutzes für besondere Verdienste im Natur- und Umweltschutz mit der LNV-Ehrennadel gewürdigt. Als festlicher Höhepunkt erhielten Georg Heine aus Wangen und Hartmut Felgner aus Schlat die Auszeichnung vom LNV-Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner überreicht. […]

Auszeichnung für Hartmut Felgner aus Schlat

LNV-Vorstandsmitglied und rühriger Sprecher des LNV-AK Göppingen LNV vergibt Ehrennadel an engagierten Naturschützer Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hat bei seiner Mitgliederversammlung am 14.04.2018 zwei herausragende Persönlichkeiten des Naturschutzes für besondere Verdienste im Natur- und Umweltschutz mit der LNV-Ehrennadel gewürdigt. Als festlicher Höhepunkt wurde Georg Heine aus Wangen und Hartmut Felgner aus Schlat die Auszeichnung vom LNV-Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner überreicht. […]

LNV kritisiert maßlose Flächenforderungen für Wohnungsbau

Auf wenig Gegenliebe stößt beim Landesnaturschutzverband (LNV) der Vorstoß der SPD-Gremien, die neben sinnvollen Schritten wie einer Bekämpfung der Zweckentfremdung von Wohnraum, stärkerer Wohnbauförderung und stärkerer Bauverdichtung auch 7400 ha zusätzlicher Bauflächen fordern, wobei neue Gewerbeflächen noch nicht einmal enthalten sind!

LNV fordert zum Weltwassertag am 22.03.2018

Gewässerrandstreifen einhalten und keine Bebauung in Überschwemmungsgebieten
Neuer Flyer informiert über Spurenstoffe
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg begrüßt das Motto „Nature for Water“ des 25. UN-Weltwassertags am 22. März 2018. Für den LNV ist klar, dass ein langfristiger und wirkungsvoller Schutz unseres Wassers ohne eine naturnahe Gewässerstruktur und -bewirtschaftung nicht funktionieren kann.

Neuer Informationsflyer von LNV und weiteren Verbänden

Spurenstoffe in Gewässern haben auch in kleinsten Konzentrationen große Umweltwirkungen
Schmerzmittel, Hormone und Süßstoffe bilden problematischen Cocktail
In einer gemeinsamen Initiative haben der Dachverband Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und seine Mitgliedsverbände Deutscher Alpenverein BW, NaturFreunde BW, Landesfischereiverband, Landesjagdverband, Schwäbischer Albverein und Schwarzwaldverein den Informationsflyer „Spurenstoffe – Was sind Spurenstoffe? Und was geht mich das an?“ veröffentlicht. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die chemische Belastung von Bächen, Flüssen und Seen. Der Flyer richtet sich besonders an Menschen, die gerne und oft Zeit in der Natur verbringen. Er gibt praktische Tipps, wie der Eintrag von Spurenstoffen in Natur und Umwelt vermieden werden kann.

Naturschutzverbände im Schwarzwald-Baar-Kreis fordern Rücknahme der Zoogenehmigung

Greifvogel- und Eulenpark Triberg entspricht nicht den Rechtsvorgaben und nicht fachlichen Standards
Eine Übertragung der Zoogenehmigung auf eine GmbH lehnen die Verbände ab
Die Naturschutzverbände im Schwarzwald-Baar-Kreis haben das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis und das Regierungspräsidium Freiburg dazu aufgefordert, die Zoogenehmigung für den “Greif- und Eulenparkpark Triberg” vom 13.3.2017 zurückzunehmen. Diese entspricht weder der aktuellen Rechtslage noch zeitgemäßen fachlichen Standards. Alternativ fordern sie, die notwendigen “hohen Anforderung” in der Zoogenehmigung zu verankern. Eine Übertragung auf eine GmbH lehnen die im Landkreis aktiven Naturschutzverbände – LNV-Arbeitskreis Schwarzwald-Baar-Kreis, Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW), NABU-Kreisgruppe Schwarzwald-Baar und BUND-Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg – ab.

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