Rechtsgrundlagen des besonderen Artenschutzes

LNV-Info 3/2008

Das Artenschutzrecht ist durch EU-Recht und das Bundesnaturschutzrecht direkt geregelt und muss nicht in die Landesnaturschutzgesetze aufgenommen werden. Der LNV stellt in diesem Info diejenigen Paragraphen des BNatSchG, der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie von 1992 (92/43/EWG) und der Vogelschutz-Richtlinie von 1979 (79/409/EWG) zusammen, die den besonderen Artenschutz betreffen. Zusätzlich wurde § 21a BNatSchG zu Schäden an bestimmten Arten aufgenommen.

Amphibienleiteinrichtungen sind keine Ausgleichsmaßnahmen

LNV-Info 13/2007

Amphibiendurchlässe sind Vermeidungsmaßnahmen und keine Ausgleichsmaßnahmen! Dies ist im Merkblatt zum Amphibienschutz an Straßen (MAmS 2000) geregelt, erstellt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Es gilt an Autobahnen und Bundesstraßen. Durch Erlass des Verkehrsministeriums vom 21.01.02 gilt das Merkblatt auch an Landesstraßen, sowie an Straßen, die vom Land bezuschusst werden, somit auch für Kreis- und Gemeindestraßen, die über GVFG-Mittel finanziert werden.

Fledermausarten und ihre Lichtempfindlichkeit

LNV-Info 12/2007

Immer wieder taucht die Frage auf, ob sich Licht negativ auf Fledermauspopulationen auswirkt. Beleuchtung von Gebäuden mit Fledermauskolonien, vornehmlich Kirchen, sollten unterbleiben, da es Kolonien gab, die daraufhin das Quartier verlassen haben. Vorallem die mausohrartigen Fransen-, Bechsteinfledermaus und das Große Mausohr sind sehr lichtscheu. Andererseits jagen Abendsegler, Zwergfledermaus und Breitflügelfledermaus im Schein von Straßenlaternen. Für diese Tiere dürfte Licht auf Insekten für die Jagd von Vorteil sein.

Streuobstbau in Baden-Württemberg

LNV-Info 8/2007

Mit rund 175.000 Hektar besitzt Baden-Württemberg nicht nur deutschlandweit, sondern auch aus europäischer Sicht die bedeutendsten Streuobstbestände. Sie sind Teil der gewachsenen Kulturlandschaft und prägen bis heute in vielen Regionen Baden-Württembergs das Landschaftsbild. Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Darüber hinaus besitzen sie eine herausragende Bedeutung als Genreservoir für rund 3.000 Obstsorten.

Erhaltungsziele von Natura 2000 Gebieten

LNV-Info vpm 23.6.2005

Mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union das Ziel gesetzt, durch Errichtung des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 die Lebensraumtypen und die Populationen von bedrohten Arten so zu schützen, dass ihr Fortbestand in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gewährleistet ist. An dieser übergeordneten Zielsetzung müssen sich die Schutzbemühungen jedes einzelnen Natura 2000-Gebietes orientieren. Darauf ausgerichtet sind deshalb auch die Erhaltungsziele für die Gebiete zu formulieren.

Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Leitlinien der Naturschutzverbände für die Naturparkplanung

Der Nördliche und Mittlere Schwarzwald ist eine Region von hervorragender Bedeutung.
Die Einmaligkeit und unverwechselbare Schönheit der Landschaft muss gesichert werden, sowie die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten.
2002, 27 Seiten, reich bebildert
kostenlose Abgabe gegen Portoersatz
bitte bestellen bei der LNV-Geschäftsstelle

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