Natur-Objekte des Jahres 2021

Wieder stellt der LNV eine Liste der Natur-Objekte des Jahres 2021 zusammen. Hiermit soll auf wertvoll und bedrohte Arten aufmerksam gemacht werden, oder auch auf umstrittene Arten. Es werden auch Böden, Landschaften, Alleen und vieles andere ausgezeichnet.

Gebietsheimisches Saatgut

Erfolgreicher Abschluss des durch die SNF geförderten LNV-Projektes Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt vor, dass Begrünungen, beispielsweise von Straßenböschungen, außerhalb von Siedlungen nur mit einheimischen Pflanzen erfolgen dürfen, genauer: Ab dem 2. März 2020 ist nur noch das Ausbringen von Gehölzen und Saatgut innerhalb ihrer Vorkommensgebiete erlaubt. Was genau das vor allem für Planungen und Gartenbaubetriebe bedeutet, erläutert der neue Leitfaden, der […]

Ringen um den Artenschutz

Baden-Württemberg ist Vorreiter und Vorbild
Der Kompromiss von Politik, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden jährt sich zum ersten Mal:
Weniger Pestizide – mehr Bio, Verbot von Schottergärten, besserer Schutz für Streuobstwiesen und Förderung des landesweiten Biotopverbundes

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007, aktualisiert
Unser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen “Wanderungszugewinne” lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen “Rahmenbedingungen” vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

LNV begrüßt MLR-Handreichung zum Extensiven Grünland

Förderkriterien für die extensive Wiesen und Weiden werden transparenter
Seit Jahren drängt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), die Förderung von extensivem Grünland zu vereinfachen und für transparente Kriterien zu sorgen. Insbesondere die Berechnung der förderfähigen landwirtschaftlichen sogenannten „Bruttofläche“ hat enormes Konfliktpotential. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) gibt nun in einer Handreichung wichtige Hinweise für die Praxis. Der LNV erhofft sich, dass damit die Kooperation von Betrieben mit dem Naturschutz erleichtert wird.

LNV begrüßt Biodiversitäts-Stärkungsgesetz

Der LNV freut sich, dass das Biodiversitäts-Stärkungsgesetz im Landtag verabschiedet wurde und auch die nötigen Geldmittel zur Umsetzung bereitgestellt werden. Erfreulicherweise ist es gelungen, einen Kompromiss zwischen den Initiatoren des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ und der Landwirtschaft zu erreichen, der die Chance auf eine Befriedung von Konfliktfeldern birgt. „Vielleicht ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Landwirtschaft und Naturschutz“, sagt augenzwinkernd LNV-Chef Gerhard Bronner. Nun komme es darauf an, konkrete Schritte umzusetzen, um die im Gesetz enthaltenen Zielvorgaben auch zu erreichen.

„Versteinerte Gärten“: Neuer LNV-Flyer zu Schottergärten

Schottergarten – warum nicht? Diese Frage von Gartenbesitzern und Bauwilligen beantwortet der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) mit dem neuen, kompakten Info-Flyer „Versteinerte Gärten: Wie Schottergärten Pflanzen, Tieren und dem Kleinklima schaden“. Das Faltblatt ist ab sofort beim LNV zu beziehen sowie online als PDF abrufbar unter www.lnv-bw.de/schottergaerten.

Land und Trägergemeinschaft vereinbaren Fortführung des Ausgleichsfonds Wolf

Zumeldung zur Pressemitteilung Nr. 139/2020 des Umweltministeriums vom 29.06.2020
Der LNV begrüßt es, dass der Ausgleichsfonds Wolf bis Ende 2021 weitergeführt wird. Es gilt, den Schutz einer streng geschützten Tierart sicherzustellen. Gleichzeitig müssen gerissene Tiere den betroffenen Tierhaltenden ersetzt werden und zwar schnell und unbürokratisch. Aus diesem Grund engagiert sich der LNV als Mitglied im Trägerkreis.

Wolfsabweisender Herdenschutz: Unbürokratisch und schnell reagiert!

Das Umweltministerium hat schnell reagiert, lobt der LNV, und übernimmt künftig innerhalb der „Förderkulisse Wolfsprävention“ die Zaun- und Arbeitskosten für den Herdenschutz vor Wolfsangriffen vollständig (zuvor 90 %). Für ihren Mehraufwand beim Weidemanagement auf Naturschutzflächen können die Nutztierhalter zudem mit einer Zulage von 100 € je Hektar rechnen.

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