Reihe notwendiger Verbesserungen beim neuen Naturschutzgesetz

LNV-Pressemitteilung vom 10.3.2015

Der LNV begrüßt etwa die gesetzlichen Regelungen zu Landschaftserhaltungs-Verbänden, für deren Gründung sich der LNV seit Jahren einsetzt. Er lobt die Gesetzesinhalte zur Sicherung des Biotopverbunds, zum Moorschutzkonzept, zur Sicherung von Schutzgebieten vor gentechnisch veränderten Organismen und vieles anderes mehr. Erfreut zeigt sich der LNV, dass eine alte LNV-Forderung aufgenommen wurde: Für die Naturbildung von Kindern kann künftig eine Positivliste häufiger Tierarten erstellt werden, die in Kindergärten und Schulen gehalten werden dürfen.

Viel Lob und wenig Kritik zur Novelle des Landesnaturschutzgesetzes

LNV-Stellungnahme vom 9.3.2015

Der LNV hält die Novelle des Naturschutzgesetzes für weitgehend gelungen, äußert aber auch Kritik z.B. an den weniger strengen Regelungen für Naturparke im Vergleich zum Bundesgesetz, fehlende Verbindlichkeit von Landschaftsplänen und Anhebung der Mindestgröße von Trockenmauern für den Biotopstatus. Ergänzungswünsche des LNV betreffen u.a. die Anhörungsrechte. Als Verwaltungsvereinfachung bietet sich nach LNV-Sicht der Verzicht auf eine strategische Umweltprüfung für Landschaftspläne an.

Naturschutzstrategie Baden-Württemberg

MLR-Veranstaltungsreihe im Januar/Februar 2015

Das Ministerium Ländlicher Raum (MLR) lädt zu Informationsveranstaltungen zur Naturschutzstrategie Baden-Württemberg ein und will damit deren Umsetzung beschleunigen. Die Naturschutzstrategie BW ist eine wichige Grundlage für den Naturschutz und die Naturschutzverbände. .Der LNV wirkt unter anderem mit Fachreferaten an der Veranstaltungsreihe mit.

Natur-Objekte des Jahres 2015

Übersichtsliste

Wer sich einen kurzen Überblick über die Naturobjekte des Jahres 2015 verschaffen will, ist auf der Seite des Landesnaturschutzverbandes richtig.
Die vorliegende Liste ist noch nicht vollständig, Hinweise auf Ergänzungen werden gerne angenommen.
Mit dem Feldahorn (siehe Bild) wurde dieses Jahr ein Baum gekürt, der sicher nicht bedroht ist, sondern eher wegen seiner Unscheinbarkeit oft übersehen wird.

Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 2.4.2014

Was ist mit dem früheren (auch-)Naturschutzminister Hauk los, fragen sich die Naturschützer im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seiner Rede beim Donaueschinger CDU-Parteitag kritisierte Hauk vordergründig die angebliche „Bevormunderei“ der rot-grünen Regierung. Aber fast alle Beispiele, an denen Hauk dies festmachte, zielten gegen den Natur- und Umweltschutz. Der anschließende tosende Beifall spricht nach Ansicht der Naturschützer Bände über die Verfassung dieser angeblich „wertkonservativen“ Partei.

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz? Tagungsberichte

Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am 30.11.2013 das 14. LNV-Zukunftsforum Naturschutz im Haus der Architekten nach Stuttgart mit dem Thema “Natura 2000 -Lücken im Naturschutznetz? Wo stehen wir heute, wo wollen wir hin?” Die Beiträge der hochrangigen Experten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden sowie den Tagungsskript mit Kurzbeiträgen hat der LNV zum Nachlesen für die Teilnehmenden der Tagung und für alle Interessierte auf seiner Website eingegestellt.

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Pressemitteilung vom 3.12.2013

Beim 14. Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen im Land, am 30. November ging es zwar in erster Linie um Maßnahmen und Instrumente zur Weiterentwicklung des Europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Zuvor wurden aber auch philosophisch-ethische Fragen erörtert und die Wertebegriffe von Natur und Landschaft beleuchtet.

LNV wirbt für weitere Landschaftserhaltungsverbände

LNV-Pressemitteilung vom 17.9.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg setzt sich seit Jahren mit Erfolg für die Gründung von Landschaftserhaltungsverbänden ein. Mittlerweile existieren 23 solcher Zusammenschlüsse aus Landwirtschaft, Naturschutzverbänden und Politik. „Ohne sie ist die Umsetzung der Managementpläne in den Natura 2000-Gebieten nur schwer zu bewerkstelligen“, glaubt der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

Das Beste aus der Agrarreform machen

LNV-Pressemitteilung vom 3.7.2013

Nachdem die Agrarreform in der EU „eingetütet“ ist, kommt es nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) darauf an, auf nationaler Ebene das Beste daraus zu machen. Das heißt insbesondere, die Spielräume zur Umverteilung der Gelder zu nutzen: Weniger Direktzahlungen und stattdessen mehr Geld für eine an ökologische Kriterien geknüpfte Landbewirtschaftung. Genau dies hat aber Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner nicht vor.

Großes Engagement für ein Eisvogelschutzgebiet

LNV-Ehrennadel für Brigitte Vogel

verliehen am 29.4.2013
Im Hohenlohekreis kennt man die anerkannte Umweltschützerin Brigitte Vogel vor allem wegen ihres Engagements für ein Eisvogelschutzgebiet. Der LNV verleiht Brigitte Vogel die Ehrennadel für ihre Verdienste als konsequente und pragmatische Naturschützerin. Bereits seit 1996 ist sie Sprecherin des LNV-Arbeitskreis Hohenlohe und arbeitet konsequent an ihren umweltpolitischen Zielen.

Anerkannter Höhlenschützer geehrt

LNV-Ehrennadel für Ralph Müller

verliehen am 29.4.2013
Der LNV ehrt den Höhlenschützer Ralph Müller, einen seit Jahrzehnten ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Karstlandschaften. Zahlreiche Initiativen zum Schutz der Höhlen und ihrer tierischen Bewohner gehen auf sein Konto. Der LNV würdigt Ralph Müller für seine Verdienste als engagierter Höhlenschützer. Müller ist seit vielen Jahrzehnten Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Stuttgart.

Tübinger Vogelschützer für Jahrzehnte langes Engagement geehrt

LNV-Ehrennadel für Rudolf Kratzer

verliehen am 29.4.2013
Der LNV anerkennt neben der hohen Kompetenz des Naturschützers auch insbesondere sein praktisches Engagement. Ein großer Verdienst des Vogelschützers ist, dass die letzte Uferschwalbenkolonie im mittleren Neckartal nach wie vor existiert. Denn über Jahre hinweg hatten die Tiere in einer frischen Abbaukante eines Kieswerks gebrütet. Rudolf Kratzer installierte eine künstliche Nistwand , welche seither von den Uferschwalben genutzt wird.

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