LNV-Stiftung hilft bei Realisierung von Naturschutzprojekten

LNV-Stiftung-Pressemitteilung vom 05.12.2016

Naturschützer und Umweltgruppen können sich freuen: Die LNV-Stiftung fördert auch in diesem Jahr wieder Projekte und Aktivitäten, die dem Erhalt der natürlichen Umwelt und unserer Lebensgrundlagen dienen. Themenschwerpunkt 2017 sind Projekte rund um die Gewässer. Anträge können bis zum 30. April 2017 an die LNV-Stiftung gestellt werden.

LNV-Zukunftsforum zum Gewässerschutz

LNV-Pressemitteilung vom 29.11.2016

Hochrangige Expertinnen und Experten diskutierten beim LNV-Zukunftsforum
Problematisch ist die Verunreinigung mit Spurenstoffen. Eine Nachrüstung aller Kläranlagen mit der 4. Reinigungsstufe könnte einen Großteil von Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser entfernen. Doch oberstes Gebot muss die Vermeidung von Schadstoffeinträgen sein.

LNV-Zukunftsforum Naturschutz am 26.11.2016

Vom Zustand der Gewässer in Baden-Württemberg
Alles fließt. Doch was fließt mit?

am Samstag, 26.11.2016, 9:30 – 17:00 Uhr, Hospitalhof Stuttgart,
Um unsere Gewässer zu schützen gelten mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) seit der Jahrtausendwende strenge Vorgaben in der gesamten Europäischen Union. Die WRRL gab als Ziel vor, bis Ende 2015 einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer zu erreichen. Die Frist wurde verpasst, die Zielmarke verlängert. Höchste Zeit also für eine Situationsanalyse …

Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion

LNV-Pressemitteilung vom 1.4.2016

Landauf, landab sterben Eschen an dem eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus, auch Falsches Weißes Stengelbecherchen genannt. Ob tatsächlich das europaweite Ende der Esche naht oder dieser schöne Baum noch Überlebenschancen hat, weiß niemand. Eifrig wird jedenfalls allerorts gefällt und gerodet, um das Eschenholz zu ernten, bevor es vom Pilz befallen wird. Besonders ins Auge fallen Rodungen, die der Verkehrssicherheit von Straßen und Wegen dienen.

Wasserkraftanlage Stallegg tritt Ökologie „mit Füßen“

LNV-Pressemitteilung vom 28.8.2015

Wasserkraftstrom hat ein „grünes“ Image. Betreiber von Wasserkraftanlagen erhalten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz eine erhöhte Vergütung für ihren Strom, wenn sie „ökologische Verbesserungen“ an ihrer Anlage vornehmen. Am Beispiel des Kraftwerks Stallegg in der Wutachschlucht bei Löffingen-Göschweiler, Hochschwarzwald, bemängelt der Landesnaturschutzverband, dass damit oft Schindluder getrieben wird. Durch die Betriebsweise des Kraftwerks Stallegg kommt es wiederholt zu Zwischenfällen, die sich in drastischer Weise negativ auf die Gewässerökologie des Wutachs auswirken.

LNV und NABU zur Jagstkatastrophe:

LNV-NABU-Pressemitteilung vom 27.08.2015

Beim Landesnaturschutzverband (LNV) und Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) herrscht Entsetzen über das Ausmaß der Umweltkatastrophe an der Jagst. Es sei zu befürchten, dass der sehr hohe Artenreichtum dieses baden-württembergischen Naturschutzjuwels – mit zahlreichen Schutzgebieten dekoriert – auf absehbare Zeit verloren sei. NABU und LNV fordern strengere Auflagen und Kontrollen bei der Lagerung gewässertoxischer Stoffe und einen Maßnahmenplan für die ökologische Gesundung der Jagst.

LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV-Pressemitteilung vom 04.05.2015

Die Neufassung der Düngeverordnung war notwendig geworden, weil die Europäische Union Deutschland rechtliche Schritte wegen Untätigkeit bei der Reduktion der Nitratbelastung androhte. Mit einer Vielzahl von detaillierten Regelungen und Pflichten für die Landwirte soll das Problem nun angegangen werden. Der Bauernverband attackiert die Neufassung heftig. Auch Dr. Gerhard Bronner, Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), kommen bei der Lektüre des Entwurfs der neuen Düngeverordnung Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist.

Entwurf zum Fracking-Gesetz

LNV-Stellungnahme vom 20.01.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat mit Datum 19.03.2013 zu einem ersten Entwurf des BMU von Regelungen zum Einsatz des Fracking-Verfahrens im Rahmen des Wasserhaushaltsgesetzes Stellung genommen. Der nun vorliegende Entwurf des BMUB, Stand 19.12.2014, weist sehr wesentliche Verbesserungen zum Schutz der Gewässer sowie von Umwelt, Natur und Landschaft auf, umgeht jedoch weiterhin ein grundsätzliches Verbot des Fracking-Verfahrens zur unkonventionellen Erdgasgewinnung im Bundesbergrecht, Wasserrecht und Naturschutzrecht.

LNV begrüßt LUBW-Leitfaden „Gewässerrandstreifen“

LNV-Stellungnahme vom 14.01.2015

In ihrer Stellungnahme begrüßen LNV und NABU den geplanten LUBW-Leitfaden Gewässerrandstreifen. LNV und NABU haben aber noch eine Reihe von Verbesserungs- und Änderungsvorschlägen, die sich auf die Funktion der Gewässerrandstreifen für die eigendynamische Gewässerentwicklung und für den Grundwasserschutz beziehen und auf ihre Rolle in der Anpassungsstrategie an den Klimawandel (Hochwasserschutz, Freiflächen, Durchlüftung). Weitere Anmerkungen beziehen sich auf Gewässerschauen und Empfehlungen für Mahdzeitpunkte.

LNV zum Haushaltsbegleitgesetz 2015/16

LNV-Pressemitteilung vom 24.10.2014

In seiner Stellungnahme gegenüber Finanz- und Innenministerium stimmt der Landesnaturschutzverband (LNV) der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser aus Grund- oder Oberflächengewässern unter Bedingungen zu. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret erwartet „diese Gelder sollen in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließen, wie Dammrückverlegungen und die Rückgewinnung von Retentionsflächen“. Denn leider werden bisher überwiegend technische Hochwasserschutzmaßnahmen gefördert.

Wasserentnahmeentgelt wird erhöht

LNV-Stellungnahme vom 23.10.2014

Der LNV stimmt in seiner Stellungnahme gegenüber Finanz- und Innenministerium der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser unter der Bedingung zu, dass diese in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließt, nicht etwa in rein technischen Hochwasserschutz. Ferner erwartet der LNV, dass die für diesen Bereich in den letzten Jahren bereitgestellten Haushaltsmittel keine Kürzung aufgrund dieser Mehreinnahmen erfahren.

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