Fernlärm

LNV-Info 2/2010

Fernlärm entsteht wenn z.B. als Folge eines Straßenbauvorhabens der Verkehr auf einer anderen, vorhandenen Straße zunimmt. Er ist im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen, wenn er erheblich ist und ein eindeutiger Ursachenzusammenhang zwischen dem Straßenbauvorhaben und der zu erwartenden Verkehrszunahme auf der anderen Straße besteht.

Land soll für Luftreinhaltung zuständig bleiben

LNV-Stellungnahme vom 9.12.2009

Auf keinen Fall darf die Bearbeitung von Angelegenheiten des Immissionsschutzes durch den Zwang, Zuständigkeiten stets aufs Neue prüfen oder verteidigen zu müssen oder durch das Erfordernis, Fachwissen überhaupt erst zu erlangen, in unnötiger Weise erschwert oder verschleppt werden. Korrektes, sachlich und fachlich einwandfreies Verwaltungshandeln setzt jedoch voraus, dass insbesondere die erforderlichen personellen Ressourcen zur Verfügung stehen. Die bloße Aufgaben-Übertragung bedeutet noch keinen Übergang fachlicher Kompetenz.

Fledermausarten und ihre Lichtempfindlichkeit

LNV-Info 12/2007

Immer wieder taucht die Frage auf, ob sich Licht negativ auf Fledermauspopulationen auswirkt. Beleuchtung von Gebäuden mit Fledermauskolonien, vornehmlich Kirchen, sollten unterbleiben, da es Kolonien gab, die daraufhin das Quartier verlassen haben. Vorallem die mausohrartigen Fransen-, Bechsteinfledermaus und das Große Mausohr sind sehr lichtscheu. Andererseits jagen Abendsegler, Zwergfledermaus und Breitflügelfledermaus im Schein von Straßenlaternen. Für diese Tiere dürfte Licht auf Insekten für die Jagd von Vorteil sein.

Feinstaub – was ist das – wie schadet er?

LNV-Info 6/2007

Feinstaub zählt zu den partikelförmigen Luftschadstoffen. Je kleiner diese Staubpartikel sind, desto ähn¬licher verhalten sie sich wie die gasförmi¬gen Luft-Bestandteile: Sie sinken also nicht/kaum zu Boden, sondern bleiben als Schwebstaub in der Luft. Dem Feinstaub werden Partikel zugerechnet, die einen Durchmesser von nicht mehr als 10 Mikro¬meter aufweisen, was etwa einem Zehntel des Durchmessers eines Haares entspricht. Mit dieser Größenordnung – PM10 genannt – werden die Partikel „lungengängig“, d. h. sie werden nicht mehr von der Nase oder den oberen Atmungsorganen zurückgehalten bzw. ausgefiltert.

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