LNV will stinkende und lärmende Zweiräder verbannen

Pressemitteilung vom 4.10.2016

Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt die Initiative des Tübinger OB Palmer, eine Abwrackprämie für Mopeds mit Zweitaktmotor einzuführen. Damit werde eine eklatante Regelungslücke in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. “Es ist unverständlich, dass für Zweiräder eine Extrawurst gebraten wird und sie völlig legal 20 bis 100 mal so viel Schadstoffe (je nach Substanz) ausstoßen dürfen wie Pkws”, ärgert sich LNV-Chef Gerhard Bronner.

VDA darf Abgas-Skandal nicht ausblenden

LNV-Pressemitteilung vom 11.1.2016

Tunnelblick auf Absatzzahlen – VDA-Motto „Augen zu und durch“ hat keine Zukunft
Mit Bedauern und Unverständnis hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg auf die Pressemitteilung des Verbandes der Automobilwirtschaft (VDA) vom 6. Januar 2016 reagiert. Es zeugt von mangelnder Einsichtsfähigkeit, wenn der VDA mit keinem Satz auf den noch längst nicht aufgearbeiteten Abgasskandal eingeht.

LNV zur Dieselbesteuerung

LNV-Pressemitteilung vom 21.12.2015

Das Umweltbundesamt hat sich kürzlich für ein Ende der milliardenschweren steuerlichen Privilegierung von Dieselkraftstoffen ausgesprochen. Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt diese Forderung ausdrücklich. Das Umweltbundesamt wie auch die Umweltverbände haben seit jeher die Diesel-Privilegierung als sachlich unsinnig abgelehnt.

Mobilitätsgipfel: Straßenbau verschärft Verkehrsprobleme

LNV-Pressemitteilung vom 22.07.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) begrüßt, dass der vom Land einberufene Mobilitätsgipfel für die Region Stuttgart die Weichen in Richtung nachhaltiger und umweltverträgliche Mobilität umstellen möchte. Stuttgart habe aber im Vergleich zu anderen Metropolen wie München, Freiburg und Zürich noch einen besonders weiten Weg vor sich, stellt der Dachverband der baden-württembergischen Natur- und Umweltschutzverbände fest.

Die Luftverkehrssteuer muss bleiben!

LNV-Pressemitteilung vom 25.11.2013

„Die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD zeigen leider, dass man sich darin einig ist, Umweltstandards nicht zu erhöhen, sondern sie weiter zu Gunsten der Wirtschaftslobby zurückzuschrauben“, kritisiert der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, die Verhandlungspartner in Berlin. Die erklärte Absicht der zukünftigen Koalitionäre, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen, sei das neueste Beispiel für umwelt- und finanzpolitische Unvernunft der drei Parteien CDU, CSU und SPD.

Profite der Autohersteller wichtiger als der Klimaschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 1.7.2013

„Die einstige “Klimakanzlerin” verrät den Umweltschutz an die Exportintere-sen der deutschen Automobilindustrie“, entrüstet sich der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Das zeige die Blockadehaltung Deutschlands gegenüber dem EU-Kompromissvorschlag, den Durchschnittswert des Kohlendioxid-Ausstoßes bei Neuwagen bis zum Jahr 2020 auf 95 Gramm pro Kilometer zu senken. Das entspricht einem Verbrauch von 4,1 l Benzin oder 3,6 l Diesel pro 100 km.

Energiewende endlich umsetzen

LNV-Pressemitteilung vom 6.6.2013

Das Weltklima ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und jeder sollte sich dessen bewusst sein. Der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret, fordert deshalb die politischen Entscheidungsträger dazu auf, den populären Reden über die Bedeutung des Umweltschutzes endlich auch entschlossenes Handeln folgen zu lassen.

Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Straße

LNV-Stellungnahme vom 18.3.2013

Der LNV begrüßt es, dass der Bund zunächst den Bedarf für die Erhaltungsmaßnahmen festlegen will. Der LNV erwartet, dass bei ehrlicher Berechnung keine Finanzmittel für weiteren Straßenbau verbleiben. Die angebliche Notwendigkeit von Straßenneubauten beruhen auf Nutzen-Kosten-Verhältnissen, bei denen die Projektnutzen aus monetarisierten Zeitgewinnen berechnet wurden. Diese Zeitgewinne gibt es nicht! Im Verkehr gewonnene Zeit wird wieder in Verkehr investiert.

Ländlicher Raum spielt bei Energiewende tragende Rolle

LNV-Pressemitteilung vom 22.4.2013

Neben zahlreichen Vertretern aus Umweltverbänden, Wirtschaft und Handwerk war auch der LNV-Chef Reiner Ehret als Naturschutz-Experte geladen. Bei der Podiumsdiskussion zur Energiewende zeigte er sich davon überzeugt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie Effizienztechnologien zur Steigerung der Wertschöpfung im Ländlichen Raum beitragen werden.

„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes wird begrüßt

LNV-Stellungnahme vom 18.1.2013

Die Minderungsziele für die Emission treibhauswirksamer Gase hält der Landesnaturschutzverband für ambitioniert. Wir befürworten sie, bezweifeln aber, dass sie allein mit Landesaktivitäten erreichbar sein werden. In der Landesbauordnung gibt es ein beträchtliches Reservoir für klimaschützende Vorschriften in der Zuständigkeit des Landes: Minderung des Heizwärmebedarfs, Minderung der sommerlichen Kühllast, Begrenzung der Beleuchtungsstärke von Werbeeinrichtungen und Schaufenstern, Einschränkung von Rasenheizungen u.a.

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