Vogelschlag an Glasflächen

MdL Nemeth (CDU) und Landesnaturschutzverband fordern weitere Schritte
n einer kleinen Anfrage an das Umweltministerium begehrte MdL Paul Nemeth (CDU) Auskunft über die Problematik des Vogelschlages. Zuvor hatte der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) unter Hinweis auf rund 15 Millionen toter Vögel pro Jahr im Land eine Regelung in der Landesbauordnung gefordert. In der Antwort auf die Anfrage bestätigte das Umweltministerium, dass die vom LNV genannte Zahl der jährlich getöteten Vögel „nicht unplausibel“ sei. Vogelschlag an Glasflächen sei ein wesentliches Problem des Artenschutzes und könne bei manchen Arten eine Mit-Ursache für ihren Rückgang sein.

Neuer Informationsflyer von LNV und weiteren Verbänden

Spurenstoffe in Gewässern haben auch in kleinsten Konzentrationen große Umweltwirkungen
Schmerzmittel, Hormone und Süßstoffe bilden problematischen Cocktail
In einer gemeinsamen Initiative haben der Dachverband Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und seine Mitgliedsverbände Deutscher Alpenverein BW, NaturFreunde BW, Landesfischereiverband, Landesjagdverband, Schwäbischer Albverein und Schwarzwaldverein den Informationsflyer „Spurenstoffe – Was sind Spurenstoffe? Und was geht mich das an?“ veröffentlicht. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die chemische Belastung von Bächen, Flüssen und Seen. Der Flyer richtet sich besonders an Menschen, die gerne und oft Zeit in der Natur verbringen. Er gibt praktische Tipps, wie der Eintrag von Spurenstoffen in Natur und Umwelt vermieden werden kann.

Naturschutzverbände im Schwarzwald-Baar-Kreis fordern Rücknahme der Zoogenehmigung

Greifvogel- und Eulenpark Triberg entspricht nicht den Rechtsvorgaben und nicht fachlichen Standards
Eine Übertragung der Zoogenehmigung auf eine GmbH lehnen die Verbände ab
Die Naturschutzverbände im Schwarzwald-Baar-Kreis haben das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis und das Regierungspräsidium Freiburg dazu aufgefordert, die Zoogenehmigung für den “Greif- und Eulenparkpark Triberg” vom 13.3.2017 zurückzunehmen. Diese entspricht weder der aktuellen Rechtslage noch zeitgemäßen fachlichen Standards. Alternativ fordern sie, die notwendigen “hohen Anforderung” in der Zoogenehmigung zu verankern. Eine Übertragung auf eine GmbH lehnen die im Landkreis aktiven Naturschutzverbände – LNV-Arbeitskreis Schwarzwald-Baar-Kreis, Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW), NABU-Kreisgruppe Schwarzwald-Baar und BUND-Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg – ab.

Wolfs-Wilderei: Breites Bündnis belohnt Hinweise zum Tod des Schluchsee-Wolfs

Zumeldung von LNV und LJV zur Gemeinsamen Pressemitteilung des NABU LV und anderen Beim dem tot im Schluchsee aufgefundenen Wolf konnten Geschossreste nachgewiesen werden, der junge Wolf ist also mit großer Wahrscheinlichkeit erschossen worden. Deshalb ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft in dieser Sache. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und der Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) verurteilen den illegalen Abschuss aufs Schärfste und rufen die […]

Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung

LNV-Pressemitteilung vom 16.2.2017

Der Landesnaturschutzverband (LNV) nimmt mit Freude zur Kenntnis, in welchem Umfang von staatlicher Seite entlang der Jagst ökologische Gestaltungsmaßnahmen vorgenommen wurden. Auf einer Veranstaltung des Regierungspräsidiums in Kirchberg äußerte LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner aber auch deutliche Kritik am Landratsamt Schwäbisch Hall. Der Umgang mit dem Unglücksfall war zunächst nicht angemessen und die Informationspolitik ist von Geheimniskrämerei geprägt.

LNV heißt den Luchs willkommen

Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband lehnt eine Rückkehr von Wolf und Luchs ab. Das bedauert der Landesnaturschutzverband (LNV), auch wenn er manche Bedenken der Landwirte nachvollziehen kann. Als EU-Mitgliedsstaat ist Deutschland verpflichtet, eine Rückkehr ursprünglich heimischer Raubtiere zu dulden. An eine aktive Einbürgerung des Wolfes denkt niemand, doch beim Luchs, der im 19. Jahrhundert bei uns ausgerottet wurde, würden die Naturschützer gerne „nachhelfen“.

Landesfischereigesetz

LNV-Stellungnahme vom 7.5.2012

Der Besatz mit fangreifen Fischen zum Zweck des anschließenden Herausangelns sollte verboten werden, insbesondere auch in Teichwirtschaften, weil dies dem Tierschutz widerspricht. Fischbesatz sollte nur noch im Rahmen von Hegeplänen (§ 21a Abs. 2) vorgenommen werden.
Das derzeit nur in der FischereiVO (dort § 3 Abs. 1) verankerte Nachtangelverbot sollte im Gesetz verankert werden.