LNV fordert mehr Geld für ÖPNV

und umweltfreundliche Verkehrsinvestitionen der Kommunen
Als Schritt in die richtige Richtung, dem aber weitere folgen müssen, hat der Landesnaturschutzverband (LNV) den Änderungsentwurf des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) bezeichnet. Das Gesetz regelt die Bezuschussung von kommunalen Verkehrsprojekten im Straßenbau, öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) und im Fuß- und Radverkehr.

Landesgemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz

LNV-Stellungnahme
Nach Auslaufen der Entflechtungsmittel des Bundes will das Land die finanzielle Ausstattung des LGVFG untergesetzlich sichern und plant dazu, die Mittel auf 320 Mio. Euro jährlich fast zu verdoppeln. Der LNV sieht in den LGVFG-Änderungen einen Schritt in die richtige Richtung, der dem Handlungsdruck (Klimaschutz, Luftreinhaltung, Verbesserung der Lebensqualität an Verkehrswegen) allerdings nicht ausreichend gerecht wird. Er fordert mindestens 80% der Mittel für Öffentlichen Verkehr, eigentlich sei aber eine Aussetzung der Straßenbauförderung gerechtfertigt, zumal Straßenbau die ÖV-Investitionen konterkariert.

Naturschützer begrüßen EuGH-Urteil zur Pkw-Maut

Damit wird der Weg frei zu einer wirklich sinnvollen Straßennutzungsgebühr
Die solle nicht das Halten eines Kraftfahrzeugs belasten, sondern das Fahren. Die Maut könnte auch emissionsabhängig gestaltet werden. So müsste ein schwerer SUV ein Mehrfaches eines bescheidenen Kleinwagens bezahlen.

Wie kann es im Schwarzwald ruhiger werden?

Änderung der Zulassung für Motorräder und Sportwagen gefordert
Völlig unrealistische Prüfzyklen führen dazu, dass Motorräder in der Praxis nahezu beliebig laut sein dürfen. Motorradfahrer dürfen völlig legal künstlich Lärm dazu schalten!

Umwelt-, Windenergie- und Gutachterverbände legen Kriterien für gute Artenschutzgutachten vor

Für mehr Transparenz und Qualität bei der Planung von Bauvorhaben
Die baden-württembergischen Landesverbände von BUND, NABU, LNV, Bundesverband WindEnergie (BWE-LV BW) und dem Berufsverband Landschaftsökologie (BVDL) haben heute (20.05.) einen gemeinsam Kriterienkatalog für eine gute gutachterliche Praxis vorgestellt. Dieser soll dazu beitragen, bei größeren Planungen, wie dem Bau von Windenergieanlagen oder Straßen, die Qualität der dafür benötigten Artenschutzgutachten durch mehr Transparenz und einheitliche Methodenstandards sicherzustellen.

Umwelt- und Verkehrsverbände bezeichnen B 10-Umgehung Enzweihingen als rechtswidrig

Forderung nach neuer Bürgerbefragung in ganz Vaihingen
Die baden-württembergischen Umwelt- und Verkehrsverbände von BUND, NABU, Verkehrsclub Deutschland VCD, Landesnaturschutzverband LNV und Landesfischereiverband LFV sowie die Schutzgemeinschaft Mittleres Enztal wehren sich gegen Pläne zur B 10-Ortsumgehung bei Vaihingen-Enzweihingen. In einer gemeinsamen Stellungnahme schätzen sie diese als rechtswidrig ein. „Weil die naturschutzfachliche wie verkehrspolitische Bedeutung weit über Vaihingen hinausgeht, haben sich BUND, LFV, LNV, NABU und VCD auf Landesebene abgestimmt und in diese Debatte eingeschaltet“, stellen die fünf Verbände fest und stellen sich damit an die Seite der Schutzgemeinschaft Mittleres Enztal.

LNV zu Verkehr in Städten: Mautgebühren hoch, Tempo runter!

Landesnaturschutzverband hält Vorschläge von Prof. Friedrich von der Uni Stuttgart für zukunftsweisend und fordert, innovative Ideen umzusetzen
Der Stuttgarter Verkehrsprofessor Markus Friedrich will das Mautsystem revolutionieren, um Mobilität zukunftsfähig machen. Nicht nur auf Autobahnen, sondern vor allem da, wo Autos die größten Probleme bereiten, müsse der Staat eine Streckengebühr erheben: in den Städten. Zudem plädiert er für eine generelle Tempo-30-Regelung in Städten. Der Landesnaturschutzverband (LNV) fordert die Politik auf, diese innovativen Vorschläge aufzugreifen.

Zürich als Vorbild für den Stuttgarter Stadtverkehr

Umweltverbund stärken und Autoverkehr unattraktiver machen
Es kommt nicht darauf an, vermeintlich bessere Standorte für Messstellen zu suchen, sondern nachhaltig die Luftschadstoffe zu reduzieren, meint LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner und verweist auf Erfolge in Zürich. Die Schweizer Metropole privilegiert den Umweltverbund (Fuß- und Radverkehr, ÖPNV) konsequent und macht zugleich den Autoverkehr unattraktiver.

LNV: Keine Tricksereien bei Messstellen!

Koalitionsstreit um Verkehrsbeschränkungen in Stuttgart
Neue Messstellen können das Problem nicht lösen, warnt LNV-Chef Bronner
Im aktuellen Koalitionsstreit um Verkehrsbeschränkungen und neue Luft-Messstellen in Stuttgart warnt der Landesnaturschutzverband (LNV) vor Tricksereien. „Manche kommen im Kampf gegen Fahrverbote auf originelle Ideen, die aber bei näherer Betrachtung völlig daneben sind“, meint LNV-Vorsitzende Gerhard Bronner. „Messstellen in größerer Höhe anzubringen oder dort, wo nicht so viele Autos fahren, ist rechtlich unzulässig und reine Augenwischerei ohne Gesundheitseffekt.“

Nicht nachlassen bei der Luftreinhaltung!

Naturschützer: Verwirrung um Feinstaub und Stickoxide
Der Landesnaturschutzverband tritt energisch dem Eindruck entgegen, die Luftbelastung durch Autoabgase werde übertrieben und es bestehe gar keine Gesundheitsgefahr. „Es wäre wünschenswert, wenn Politik und Medien sich mehr an Fakten orientieren würden und z.B. zur Kenntnis nehmen, dass Stickoxide etwas anders sind als Feinstaub“, so LNV-Chef Gerhard Bronner.

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

aktualisierte Auflage 2018
Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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