Landwirtschaftliche „Beratung2020“

LNV-Stellungnahme vom 23.6.2014

Der Landesnaturschutzverband und die Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten fordern in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, dass jede Beratungs die Überprüfung und Berücksichtigung von Naturschutzrestriktionen (Schutzgebiete, Biotope) umfassen müsse. Die bislang vorwiegend betriebswirtschaftlich orientierte Beratung führte in vielen Fällen dazu, dass sich Betriebe in einer Weise entwickelten, die zur Schädigung von Biotopen führten.

Flurneuordnung und Naturschutz

LNV-Stellungnahme vom 27.5.2014

Neben Lob für Begrüßenswertes äußert der Landesnaturschutzverband in seiner Stellungnahme eine Reihe von Anträgen auf Klarstellungen bei den rechtlichen Sicherungen von landschaftspflegerischen Anlagen einschließlich ökologischem Mehrwert. Auch sollten die Verantwortlichkeiten bei deren Unterhaltung sowie bei der Finanzierung und bei den Fördermöglichkeiten klar geregelt werden.

Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 2.4.2014

Was ist mit dem früheren (auch-)Naturschutzminister Hauk los, fragen sich die Naturschützer im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seiner Rede beim Donaueschinger CDU-Parteitag kritisierte Hauk vordergründig die angebliche „Bevormunderei“ der rot-grünen Regierung. Aber fast alle Beispiele, an denen Hauk dies festmachte, zielten gegen den Natur- und Umweltschutz. Der anschließende tosende Beifall spricht nach Ansicht der Naturschützer Bände über die Verfassung dieser angeblich „wertkonservativen“ Partei.

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Pressemitteilung vom 3.12.2013

Beim 14. Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen im Land, am 30. November ging es zwar in erster Linie um Maßnahmen und Instrumente zur Weiterentwicklung des Europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Zuvor wurden aber auch philosophisch-ethische Fragen erörtert und die Wertebegriffe von Natur und Landschaft beleuchtet.

Hunger in der Welt – wie kann das sein?

LNV-Pressemitteilung vom 15.10.2013

Jeder siebte Mensch auf der Erde muss laut Welthungerhilfe hungern. Waren in der Vergangenheit Kriege, Dürren und Armut die Ursache, so wird nach Ansicht des LNV in Zukunft der absolute Mangel an Nahrungsmitteln an Bedeutung gewinnen. Weltweit steigt nicht nur der Fleischkonsum, sondern nach wie vor auch die Zahl der Menschen auf unserem Globus. Der Produktivitätszuwachs der Landwirtschaft kann mit der steigenden Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Der Anbau von Agrospritpflanzen verschärft das Problem.

Gefährlicher Gen-Mais darf keinesfalls importiert werden

LNV-Pressemitteilung vom 31.7.2013

Dass der Anbau und die Einfuhr von Gen-Mais in Deutschland verboten ist, erachtet der LNV als wichtige gesetzliche Hürde. Doch dieses Schutzschild könnte bald gefährdet sein. Der besonders resistente, genmanipulierte Mais „SmartStax“ soll als Futtermittel innerhalb der EU erlaubt werden und könnte dann – zwar auf Umwegen, aber legal – ins Essen gelangen. Der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret ist empört und pocht auf ein striktes Einfuhr- und Anbauverbot.

Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse bei MEPL

Stellungnahme von BUND, NABU und LNV vom 03.07.2013

Gemeinsame Stellungnahme der Landesverbände von BUND, LNV und NABU zum Entwurf der Sozioökonomischen Analyse (SÖ-Analyse) und Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse) im MEPL III 2014-2020 im Rahmen der Konsultation der Wirtschafts- und Sozialpartner. BUND, LNV und NABU nehmen speziell zu der SWOT-Analyse Stellung und richten sich dabei nach der Reihenfolge der von der ELER-Verordnung vorgegebenen Prioritäten.

Landschafts-Erhaltungsverbände (LEV)

LNV-Info 3/2013
Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (LEV) sind Zusammenschlüsse von Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern, um die Pflege und Entwicklung von Biotopen und Landschaften zu organisieren. Sie unterstützen die unteren Naturschutz- und Landwirtschafts-Behörden bei der Umsetzung der Landschaftspflege-Richtlinie (Vertrags-Naturschutz).

Das Beste aus der Agrarreform machen

LNV-Pressemitteilung vom 3.7.2013

Nachdem die Agrarreform in der EU „eingetütet“ ist, kommt es nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) darauf an, auf nationaler Ebene das Beste daraus zu machen. Das heißt insbesondere, die Spielräume zur Umverteilung der Gelder zu nutzen: Weniger Direktzahlungen und stattdessen mehr Geld für eine an ökologische Kriterien geknüpfte Landbewirtschaftung. Genau dies hat aber Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner nicht vor.

Geplantes Saatgutrecht schmälert genetische Vielfalt

LNV-Pressemitteilung vom 13.5.2013

„Die Vorlage der EU-Kommission zu einem neuen europaweiten Saatgutrecht hat mit Verbraucherschutz nichts zu tun, sondern begünstigt schlicht die Monopolbildung von Saatgutkonzernen“, sagt der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Er befürchtet nicht nur eine Benachteiligung kleiner Zuchtbetriebe, sondern einen massiven Verlust der genetischen Vielfalt.

Ländlicher Raum spielt bei Energiewende tragende Rolle

LNV-Pressemitteilung vom 22.4.2013

Neben zahlreichen Vertretern aus Umweltverbänden, Wirtschaft und Handwerk war auch der LNV-Chef Reiner Ehret als Naturschutz-Experte geladen. Bei der Podiumsdiskussion zur Energiewende zeigte er sich davon überzeugt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie Effizienztechnologien zur Steigerung der Wertschöpfung im Ländlichen Raum beitragen werden.

EU-Agrarbeschlüsse fatal für die Natur

LNV-Pressemitteilung vom 26.3.2013

Der LNV kritisiert die unlängst vom Agrarministerrat beschlossenen Vorgaben für die neue 7jährige Förderperiode. “Dabei haben sich die Befürworter des “Weiter so!”, zu denen auch die Bundesregierung gehört, durchgesetzt.”, so der Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dr. Gerhard Bronner. Statt des Prinzipes “Öffentliches Geld für öffentliche Leistung” soll weiterhin der Löwenanteil der EU-Mittel mit der Gießkanne verteilt werden.

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