Neuer Informationsflyer von LNV und weiteren Verbänden

Spurenstoffe in Gewässern haben auch in kleinsten Konzentrationen große Umweltwirkungen
Schmerzmittel, Hormone und Süßstoffe bilden problematischen Cocktail
In einer gemeinsamen Initiative haben der Dachverband Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und seine Mitgliedsverbände Deutscher Alpenverein BW, NaturFreunde BW, Landesfischereiverband, Landesjagdverband, Schwäbischer Albverein und Schwarzwaldverein den Informationsflyer „Spurenstoffe – Was sind Spurenstoffe? Und was geht mich das an?“ veröffentlicht. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die chemische Belastung von Bächen, Flüssen und Seen. Der Flyer richtet sich besonders an Menschen, die gerne und oft Zeit in der Natur verbringen. Er gibt praktische Tipps, wie der Eintrag von Spurenstoffen in Natur und Umwelt vermieden werden kann.

Spurenstoffe in Gewässern

LNV-Info 1/2018
Bis zu 70.000 Chemikalien kommen heutzutage europaweit täglich zum Einsatz. Ein großer Teil davon findet seinen Weg in unsere Umwelt und den Wasserkreislauf. Aber erst als vermehrt Pflanzenschutzmittel im Grundwasser nachgewiesen wurden, rückten Verunreinigungen mit sogenannten Spurenstoffen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Doch was sind Spurenstoffe eigentlich?

EU-Wasserrahmenrichtlinie

LNV-Stellungnahme vom 22.6.2009

Die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme wurden sorgfältig erstellt.
Die Datenerhebung, die Darstellung und die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Erstellung der Pläne sind vorbildlich. Hier haben die Wasserbehörden eine große Leistung vollbracht. Die Auswahl der Programmstrecken wäre nachvollziehbar, wenn es sich um eine Priorisierung handeln würde. Sie darf jedoch nicht dazu führen, dass an den Gewässern, die nicht als Programmstrecken ausgewählt sind, auf die Erreichung des guten ökologischen Zustands verzichtet wird.