Wohnraum-Allianz: kein Abbau von Umweltstandards

Gemeinsame Pressemitteilung von NABU, LNV und BUND in Baden-Württemberg

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund (NABU) und Landesnaturschutzverband (LNV) in Baden-Württemberg treten dem heute entstandenen Eindruck entgegen, sie würden im Rahmen ihrer Mitarbeit in der Wohnraum-Allianz eine Aufweichung oder Streichung ökologischer Standards mittragen.

Wie schreibt man eine Stellungnahme?

LNV-Info vom 19.8.2016

Eine Stellungnahme kann entweder das Vorhaben insgesamt ablehnen, oder aber Anregungen und Kritik an der Planung bzw. dem Vorhaben vorbringen. Diese sind immer möglichst konkret und nachvollziehbar zu formulieren. Aussagen zu den Auswirkungen der Planung bzw. des Vorhabens auf Natur und Landschaft sollten ausführlich dargelegt werden.

Beteiligungs- und Klagerechte der Naturschutzverbände

LNV-Info vom 19.8.2016

Es gibt vielfältige Möglichkeiten für ehrenamtliche und hauptamtliche Naturschützer/innen, sich an Verfahren der öffentlichen Verwaltung zu beteiligen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben. Neben der Möglichkeit, im Rahmen der allgemeinen Öffentlichkeitsbeteiligung Stellungnahmen abzugeben, stehen anerkannten Naturschutzvereinigungen besondere Mitwirkungsrechte zu.

Urbane Quartiere – Kurze Wege

LNV-Info vom 27.6.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) tritt dafür ein, den Bedarf an neuen Wohnungen und Gewerbeflächen innerhalb der bereits bestehenden Siedlungsfläche zu decken und dafür zu sorgen, dass dabei entsprechend den Zielen des „Aktionsbündnisses Flächen gewinnen“ dem Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung Rechnung getragen wird.

Biodiversität auf bundeseigenen Flächen

LNV-Stellungnahme vom 2.5.2016

Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf einer „Strategie zur vorbildlichen Berücksichtigung von Biodiversitätsbelangen für alle Flächen des Bundes (StrÖff)“ in die Anhörung gegeben. In seiner Stellungnahme beschränkt sich der LNV auf Defizite, wie z. B. die regelmäßige Erstellung von Prioritätenlisten notwendiger Querungshilfen für Tiere an Bundesfernstraßen. Der LNV vermisst Aussagen zur Umrüstung von Oberleitungen an Bahnstrecken für die Vogelsicherheit.

Ökologische Standards im Wohnungsbau nicht opfern!

LNV-Pressemitteilung vom 21.04.2016

Verbände der Wohnungswirtschaft haben kürzlich zusammen mit dem Städte- und Gemeindetag in Baden-Württemberg Eckpunkte für ein Wohnungsbau-Beschleunigungsgesetz vorgelegt. Manche der Forderungen gehen am Problem vorbei. Einige Punkte des Papieres beruhen nach Ansicht des LNV auf Missverständnissen. So wird der zusätzliche Wohnungsbedarf für Flüchtlinge und auf Grund der Bevölkerungsentwicklung bereits mit den gültigen „Hinweise im Plausibilitätsprüfung des Wohnflächenbedarfs“ berücksichtigt.

Umweltstandards bei der Wohnraumbeschaffung erhalten!

LNV-Pressemitteilung vom 18.12.2015

Der LNV fordert, für die Beschaffung von Wohnraum die überall im Lande vorhandenen Leerstände zu nutzen. Der LNV weist die Forderungen nach Lockerung von Umweltstandards bei den Bauvorschriften zurück. Es ist nicht akzeptabel unter dem Vorwand neu zu schaffender Wohnungen auf den Schutz von Flora und Fauna zu verzichten. Stattdessen müsse die Erschließung innerörtlicher Potentiale verstärkt in Angriff genommen werden.

Erweiterung der Staatszielbestimmung begrüßt

LNV-Stellungnahme vom 6.11.2015

Die Erweiterung der Staatszielbestimmungen in der Landesverfassung zu Kinder- und Jugendrechten, zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, Infrastrukturen und Arbeitsbedingungen sowie zur Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl begrüßt der LNV in seiner Stellungnahme. Zwischenzeitlich ist das Gesetz vom Landtag verabschiedet worden.

Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG)

LNV-Info vom 4.11.2015

Naturschutzverbände und Einzelpersonen stehen oft vor dem Problem, z. B. aus der Presse von einem bevorstehenden oder bereits begonnenen Bauvorhaben zu erfahren, aber keine weiteren Informationen hierzu zu erhalten. Wenn die freundliche Nachfrage bei der zuständigen Behörde nicht fruchtet, steht es jedem Bürger und auch den Naturschutzverbänden frei, einen formellen Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz zu stellen, um an Informationen zu gelangen.

Beteiligungsrechte für Natur- und Umweltschutz

LNV veröffentlicht Praxisleitfaden für Naturschützer/innen

Der vom Informationsdienst Umweltrecht (IDUR) erarbeitete Leitfaden gibt auf über 70 Seiten Einblick in die Öffentlichkeitsbeteiligung in diversen Zulassungs- und Planungsverfahren. Präsentiert werden Möglichkeiten der Stellungnahme und der Beschaffung von Umweltinformationen sowie Rechtsbehelfsmöglichkeiten, mit einem besonderen Blick auf die Mitwirkungs- und Klagerechte der anerkannten Naturschutzvereinigungen. Eine Übersichtsmatrix mit detaillierten Informationen erleichtert das Auffinden der wichtigsten Vorschriften und Beteiligungsmöglichkeiten.

Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

LNV-Stellungnahme vom 29.10.2015

Der LNV sieht in seiner Stellungnahme die Herabsetzung der Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen und die Wertung schmaler Landschaftselemente wie Gräben mit weniger als 2m Breite als Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche kritisch. Beides würde zu Intensivierung der Flächennutzung führen. Eine Einarbeitung von Zwischenfrüchten bereits ab dem 16. Januar ginge zu Lasten von Tierarten der offenen Feldflur, wie beispielsweise Rebhuhn oder Feldhase, die Nahrung und Deckung in der ohnehin ausgeräumten Feldflur benötigen.

Anhörungsrechte der anerkannten Naturschutzvereine

Aktuelle Broschüre vom 30. Oktober 2015: Beteiligungsrechte für Natur- und Umweltschutz (kann bei der LNV-Geschäftsstelle bestellt werden zu 10.- € zuzügl. Versand) Nachfolgendes LNV-Info ist veraltet! Es steht nur zu Archivzwecken im Netz: Neues Naturschutzgesetzes für Baden-Württemberg am 1.1.2006 inkraftgetreten A. Nach Inkrafttreten des neuen Naturschutzgesetzes für Baden-Württemberg am 1.1.2006 ist einem anerkannten Naturschutzverein Gelegenheit zur Äußerung und zur Einsicht […]

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