Nachbarrechtsgesetz

LNV-Stellungnahme vom 7.5.2012

Zur Notwendigkeit der Schaffung einer gesetzlichen Duldungspflicht für Überbauten infolge einer nachträglichen Wärmedämmung von Grenzbauten und Voraussetzungen: Der LNV regt daher an, im NRG das Ausmaß der Duldungspflicht um Maßnahmen der Wärmedämmung zu erweitern. Dabei können die Abstandsvorschriften der Landesbauordnung zum Maßstab dienen, da die äußere Wärmedämmung an der Grenze ohnehin nur denkbar ist, soweit kein Grenzbau gegenüberliegt.

Windenergieerlass Baden-Württemberg

LNV-Stellungnahme vom 10.2.2012

Ein Gebot zur Konzentration von Windkraftanlagen anstelle von vielen Einzelanlagen und zum Vorrang von vorbelasteten Standorten, Auflistung der Windkraft-empfindlichen Vogel- und Fledermausarten und Festlegung der Zuständigkeit für die Datenerhebung auch zu Rast- und Überwinterungsgebieten und zu Zugkonzentrationskorridoren bei den Regionalverbänden

Landesplanungsgesetz (LPlanG)

LNV-Stellungnahme vom 7.11.2011

Die derzeit geltende Regelung im LPlanG, nur Vorranggebiete für Windkraft auszuweisen und alle anderen Gebiete zu Ausschlussgebieten zu erklären, hält der LNV nicht für richtig. Statt jedoch einer einfachen Rücknahme der letzten Änderung des LPlanG (zurück zu Vorrang-, Vorbehalts- und Ausschlussgebieten) sollen nun Ausschlussgebiete gänzlich entfallen. Dies hält der LNV für fachlich falsch und politisch bedenklich. Aus LNV-Sicht sollte es weiterhin Ausschlussgebiete geben – allerdings in deutlich geringerer Ausdehnung.

Eine zukunftsfähige Energieversorgung

LNV-Info 3/2011
Eine zukunftsfähige Energieversorgung zeichnet sich dadurch aus, dass bis 2020 auf die Nutzung der Kernenergie verzichtet wird, bis 2040 auch die Kohle nicht mehr benötigt wird und ab ca. 2060 die Energieversorgung ausschließlich mittels erneuerbaren Energien (EE) erfolgt.

Bioenergie und Biodiversität

LNV-Info vom 17.3.2010

Naturschutzverträgliche Erzeugung von Biogas
Eine modellhafte Analyse der Auswirkungen der Biogas-Landwirtschaft auf Natur und Landschaft als Grundlage für Handlungsempfehlungen und eine Beratungskonzeption.
Ein Projekt des NABU LV Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesnaturschutzverband (LNV) und dem Fachverband Biogas (FB)
Koordination: Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB)

Erneuerbare-Wärme-Gesetz

LNV Stellungnahme vom 23.11.2009

Verbesserte Wärmedämmung ist dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien hinsichtlich der Wirkungen auf den Klimaschutz gleichwertig. Insofern ist diese Ersatzweise Erfüllung der Verpflichtung zu begrüßen und wird vom LNV unterstützt. Der LNV ist aber nach wie vor der Meinung, dass auch hinsichtlich der finanziellen Aufwendungen die Originalverpflichtung und die Ersatzoption mindestens gleichgestellt sein.

Durchführung der Energieeinsparverordnung

LNV-Stellungnahme vom 9.7.2009

Die Übertragung der Verantwortung für die Einhaltung der Energiestandards auf Planer, Architekten und Bauleiter unter Verzicht auf behördliche Kontrolle ist in der Realität gescheitert. Der LNV sieht technische und hoheitliche Kontrollen (z.B. durch Vorlage der Baustoffbegleitdokumente) als unverzichtbar an.

Wege zu einer innovativen und zukunftsfähigen Energiewirtschaft

LNV-Info 2/2008

Bis 2020 muss das Fundament für eine nachhaltige Energieversorgung errichtet werden. Baden-Württemberg kann aber nur dann einen angemessenen Beitrag zu den aktuellen Klimaschutzzielen erbringen, wenn die Energie-Effizienz deutlich verbessert wird, und die erneuerbaren Energien ausgebaut werden.
Von Dr. Joachim Nitsch, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart
Gemeinsames Konzept von LNV, BUND und NABU

Kritik an geplanter Energieeinspar-Verordnung

Der Landesnaturschutzverband fordert Ministerpräsident Oettinger auf „Bitte ziehen Sie bei der Energieeinsparverordnung die Notbremse!“ Kritik am laschen Vorgehen des Wirtschaftsministeriums Harsche Kritik äußert der Landesnaturschutzverband (LNV) gegenüber dem Wirtschaftsministerium: Würden die neuen Durchführungsbestimmungen zur Energieeinsparverordnung (EnEV) wie geplant festgesetzt, seien nicht einmal die darin gesteckten „bescheidenen“ Landesziele zu erreichen. LNV-Vorsitzender Reiner Ehret fordert Ministerpräsident Oettinger deswegen in einem Schreiben auf, […]

Modernisierung der Großkraftwerke auf fossiler Rohstoffbasis

LNV-Info 9/2007

Werden Großkraftwerke auf Basis fossiler Rohstoffe neu geplant oder modernisiert, so sollten Behörden und Naturschutzverbände darauf achten, dass diese Kraftwerke gewisse Mindeststandards einhalten. Neue oder ertüchtigte oder modernisierte Großkraftwerke sind generell in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu errichten. Der Gesamtjahresnutzungsgrad von Großkraftwerken sollte mindestens bei 60% liegen.

Wasserkraftnutzung in Baden-Württemberg

LNV-Info 5/2007

Die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft kann neben anderen regenerativen Energiequellen (z.B. Sonne, Wind) einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Energieversorgung leisten und genießt in Baden-Württemberg breite gesellschaftliche Unterstützung. Dennoch sind Wasserkraftanlagen aus Sicht der Naturschutzverbände insgesamt differenziert zu bewerten. Vor dem Hintergrund der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, wurde die folgende Position zur Nutzung der Wasserkraft beschlossen, die sowohl die Belange der Gewässerökologie als auch der Nutzung erneuerbarer Energie berücksichtigt.

Naturschutz-Beurteilung regenerativer Energiegewinnung

LNV-Info 7/2007

Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie sind neben der Energieeinsparung und der Energieeffizienz ein wesentlicher Bau¬stein für eine zukunftsfähige Energiegewinnung ohne fossile Energieträger und ohne Atomkraft. Unter dieser Prämisse sind bei der Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft durch solche Anlagen Umweltentlastungen selbstverständlich zu berücksichtigen und in ihrem Umfang abzuwägen. Für diese Abwägung sollen hier Hinweise gegeben werden.

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