10. Januar 2013, Pressemitteilung Falsche Anreize und ungerechte Preispolitik beim EEG

Das EEG darf nicht kaputt reformiert werden

Der LNV sieht die Aktivitäten des Bundeswirtschaftsministers bezüglich des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) ebenso kritisch wie Umweltminister Untersteller, der zu einer sorgfältigen Weiterentwicklung des Gesetzes rät. Der LNV warnt auch vor falschen Anreizen beim Thema Biogasanlagen.

Für den LNV ist Wirtschaftsminister Rösler das größte Hemmnis der Energiewende. “Rösler hat immer noch nicht verstanden, dass mit Energie nur dann sparsam umgegangen wird, wenn sie auch spürbar etwas kostet. Außerdem ist er selbst für einen Teil der Preiserhöhung beim Verbraucher verantwortlich. Schließlich will er in maßloser Weise die Industrie entlasten “, so der stellvertretende Vorsitzende des LNV Dr. Gerhard Bronner.

Korrekturbedarf sieht man beim Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg dagegen bei anderen Aspekten des EEG. „Man sollte jetzt keine weiteren Anreize für mit nachwachsenden Rohstoffen befeuerte Biogasanlagen schaffen“, sagt Bronner. „Vielmehr sollte es Anreize geben, in bestehende Anlagen Mais und Getreide durch Reststoffe, Gülle und andere ökologisch sinnvolle Materialien zu ersetzen.”

LNV-PM zum EEG

LNV-Position: Mehr Nachhaltigkeit in der Bioenergie

Themen zu diesem Artikel: Bio-Energie, Energie, Pressemitteilung, Recht, Solarenergie, Windenergie

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