Taschenbuch des Naturschutzes 2016

Taschenbuch des Naturschutzes 2016

völlig neu überarbeitete Auflage

In kurzer Form enthält das “Taschenbuch des Naturschutzes in Baden-Württemberg” die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen für den Naturschutz in Feld, Wald und Flur. Es möchte damit Orientierung geben und Naturschützenden bei Ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Zu bestellen beim Landesnaturschutzverband zum Preis von 8,80 €, versandkostenfrei

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Landschaftspflege braucht mehr Geld

Landschaftspflege braucht mehr Geld

LNV-Pressemitteilung vom 21.9.2016

Der Landesnaturschutzverband (LNV) nimmt den Landschaftspflegetag in Bad Rippoldsau-Schapbach zum Anlass, um zu betonen, dass eine gepflegte Landschaft nicht zum Nulltarif zu haben ist. „Nicht alle Wacholderheiden und Moore können ehrenamtlich gepflegt werden“, so LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner. Die Erhaltung und Pflege geschützter Biotope ist aber eine Pflicht, die vom Naturschutzgesetz und der FFH-Richtlinie der EU vorgegeben ist.

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LNV-Projekt „Schule wird nachhaltig“

LNV-Projekt „Schule wird nachhaltig“

Berücksichtigung der LNV-Forderungen im Bildungsplan

Bei einer Überprüfung seiner Stellungnahme mit den neuen Bildungsplänen stellte der LNV fest, dass die Ergänzungsvorschläge und Anmerkungen in den Unterrichtsfächern unterschiedlich aufgegriffen wurden: In den Fächern “Biologie, Naturphänomene und Technik” (BNT) und Sachunterricht sind einige Themen im Bildungsplan verankert, in “Alltagskultur, Ernährung, Soziales” (AES) teilweise, in Geographie und Wirtschaft kaum bis gar nicht.

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Flächenverbrauch muss reduziert werden

Flächenverbrauch muss reduziert werden

LNV Pressemitteilung vom 22.08.2016

LNV fordert die Landesregierung und die Gemeinden auf, die Anstrengungen beim Flächensparen engagiert fortzusetzen und keine Stagnation zuzulassen. Vom Ziel eines maximalen Flächenverbrauchs von 2-3 ha/Tag bis 2020 und langfristig Netto Null ist das Land noch immer weit entfernt, mahnt der LNV. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hat Baden-Württemberg im Jahr 2015 täglich mindestens 5,2 ha Fläche überbaut. Das entspricht 7,4 Fußfallfeldern.

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Wie schreibt man eine Stellungnahme?

Wie schreibt man eine Stellungnahme?

LNV-Info vom 19.8.2016

Eine Stellungnahme kann entweder das Vorhaben insgesamt ablehnen, oder aber Anregungen und Kritik an der Planung bzw. dem Vorhaben vorbringen. Diese sind immer möglichst konkret und nachvollziehbar zu formulieren. Aussagen zu den Auswirkungen der Planung bzw. des Vorhabens auf Natur und Landschaft sollten ausführlich dargelegt werden.

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Beteiligungs- und Klagerechte der Naturschutzverbände

Beteiligungs- und Klagerechte der Naturschutzverbände

LNV-Info vom 19.8.2016

Es gibt vielfältige Möglichkeiten für ehrenamtliche und hauptamtliche Naturschützer/innen, sich an Verfahren der öffentlichen Verwaltung zu beteiligen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben. Neben der Möglichkeit, im Rahmen der allgemeinen Öffentlichkeitsbeteiligung Stellungnahmen abzugeben, stehen anerkannten Naturschutzvereinigungen besondere Mitwirkungsrechte zu.

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LNV-Infobrief August/September 2016

LNV-Infobrief August/September 2016

Im Blickpunkt: Tabu in der Umweltdiskussion

Als in den 1970er-Jahren Umweltthemen politisch aktuell wurden, veröffentlichte der Club of Rome seine bekannte Studie „Grenzen des Wachstums“. Die behandelten Themen wurden intensiv diskutiert, bei vielen gab es Fortschritte: die klassische Umweltverschmutzung in Wasser, Luft und Boden bekam man in bestimmten Regionen in den Griff, Müll wurde reduziert, an der Decarbonisierung der Energieversorgung wird gearbeitet. Nur ein Thema ist aus den Diskussionen völlig verschwunden, ja wurde geradezu tabuisiert: das Bevölkerungswachstum!

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Bund soll zweigleisigen Ausbau der Gäubahn bald realisieren

Bund soll zweigleisigen Ausbau der Gäubahn bald realisieren

LNV-Pressemitteilung vom 29.7.2016

Das Land hatte – im Einklang mit allen im Landtag vertretenen demokratischen Parteien und den politischen Entscheidungsträgern in Kreisen, Städten und Gemeinden – beim Bund eine Höherstufung mehrerer Schienenprojekte im Bundesverkehrswegeplan gefordert. Als besonders vordringlich nannte der LNV die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit der sogenannten Gäubahn zwischen Horb und Tuttlingen.

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LNV-Infobrief Juli 2016

LNV-Infobrief Juli 2016

Neu im LNV-Vorstand

Dr. Eberhard Aldinger, Delegierter des Schwarzwaldvereins und
LNV-Referent für Wald und Forst
Über zwanzig Jahre war er an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) als Abteilungsleiter zuständig für Fragen des Naturschutzes im Wald: Standortskunde, Waldbiotopkartierung, Natura 2000, Forschung in Bann- und Schonwäldern und in den letzten Jahren auch für Wildtierökologie. Bei der Aufgabe, Natura 2000 zu etablieren, arbeiteten FVA und Naturschutz eng zusammen.

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Urbane Quartiere – Kurze Wege

Urbane Quartiere – Kurze Wege

LNV-Info vom 27.6.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) tritt dafür ein, den Bedarf an neuen Wohnungen und Gewerbeflächen innerhalb der bereits bestehenden Siedlungsfläche zu decken und dafür zu sorgen, dass dabei entsprechend den Zielen des „Aktionsbündnisses Flächen gewinnen“ dem Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung Rechnung getragen wird.

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LNV zu Brexit

LNV zu Brexit

LNV-Pressemitteilung vom 24.6.2016

Mit großer Sorge nahm der Landesnaturschutzverband (LNV) das Ergebnis der gestrigen Abstimmung in Großbritannien auf. Der Ausstieg der Briten wird zu einer Schwächung der EU führen. Wir brauchen die EU aber weiterhin als Antreiber der Umweltpolitik in Europa. Die Nationalstaaten hätten wegen vielfältigem Lobbyeinfluss nie die eigene Kraft gehabt, so wirksame Gesetze auf den Weg zu bringen wie die EU für den Gewässerschutz (Wasserrahmenrichtlinie) oder für den Naturschutz (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie).

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Naturparadies Saalbachniederung

Naturparadies Saalbachniederung

LNV-Pressemitteilung vom 21.6.2016

Bei einem Ortstermin in der Saalbachniederung übergab der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Dr. Gerhard Bronner an Franz Debatin von der NABU-Ortsgruppe Hambrücken einen Gutschein über 3.500 €. Das Geld wurde von der LNV-Stiftung zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes für den Erwerb von Wiesengrundstücken bewilligt. Der NABU hat hier mit seinem jahrzehntelangen Engagement ein einzigartiges Naturparadies geschaffen und erhalten.

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LNV-Infobrief Juni 2016

LNV-Infobrief Juni 2016

Im Blickpunkt: Die neue Landesregierung

Die neue Landesregierung steht, und es war bis zuletzt spannend, welche Köpfe welche Ministerien übernehmen. Bei den für uns wichtigsten Ministerien für Umwelt, für den Ländlichen Raum und für Verkehr und Infrastruktur sind dies bekannte Gesichter: die meisten aus der vorhergehenden, im MLR aus früheren Legislaturperioden. Das Umweltministerium hat nicht nur den Naturschutz, sondern mit dem bisherigen NABU-Vorsitzenden Dr. Andre Baumann auch einen prominenten Naturschützer als Staatssekretär übernommen. Er darf nun dazu beitragen, die „beste Naturschutzstrategie Deutschlands“ (Zitat Baumann) in die Realität umzusetzen.

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Landschaftspflegegeräte für den Naturschutz

Landschaftspflegegeräte für den Naturschutz

Kooperation LNV und Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu

Ziel der Vergaberunde war die Ausstattung aktiver Naturschutzgruppen mit Landschaftspflegemaschinen. Um eine gute Auslastung zu sichern, stehen die Geräte gruppen- und verbändeübergreifend zur Verfügung. Der LNV stellte Logistik und Know-how, die Hofbräu-Umweltstiftung förderte großzügig mit über 100.000 Euro. Im Ergebnis erhielten 13 Gruppen die benötigten Maschinensets. Bei rd. 10 Übergabe-Terminen beeindruckte das außergewöhnliche Engagement der Naturschützer/innen. Ein Flyer informiert darüber, welche Maschinen wo stehen.

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LNV fordert Darstellung der Retentionsausgleichsflächen

LNV fordert Darstellung der Retentionsausgleichsflächen

LNV-Stellungnahme vom 24.05.2016

Neu eingeführt werden die EU-rechtlichen Vorgaben Umweltbericht und Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung. Er beantragt, dass die anerkannten Naturschutzvereinigungen bereits beim Scoping eingebunden werden. Für die sog. „Zusammenfassende Erklärung“ zum Umweltbericht schlägt er vor, Aussagen zum Verschlechterungsverbot nach der Wasserrahmenrichtlinie, zum Lärmschutz, zur Luftreinhaltung und zum Hochwasserschutz zur Pflicht zu machen. Auch sollten Retentionsausgleichsflächen im Regionalplan dargestellt werden müssen.

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LNV-Infobrief Mai 2016

LNV-Infobrief Mai 2016

Im Blickpunkt: Klettern

Lange ist es her, als sich in den 90er-Jahren Naturschützer und Kletterer unversöhnlich gegenüberstanden. Der Boom des Klettern auf der einen Seite und der Biotopschutz für die Felsen auf der anderen, hatten zu erheblichen Konflikten geführt, die in einer Demonstration im Donautal kulminierten. Seither haben sich die Fronten entspannt. Am Schaufels wurde nach Jahren der Diskussion eine Lösung gefunden, von der beide Seiten profitieren. Der Landesverband des Deutsche Alpenvereins (DAV) ist mittlerweile Mitglied im LNV, und die AG Wanderfalkenschutz setzt sich gemeinsam mit der IG Klettern für eine Flexibilisierung der Sperrzeiten an Felsen ein.

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Koalitionsvertrag bietet Chancen für Naturschutz

Koalitionsvertrag bietet Chancen für Naturschutz

LNV-Pressemitteilung vom 6.5.2016

Was hat der Naturschutz zu erwarten? Auf den ersten Blick Gutes: der Rollback bleibt aus, die Naturschutzstrategie wird weiter umgesetzt, der Nationalpark bleibt unangetastet. Und das Beste: der Zuwachs des Naturschutz Haushaltes wird fortgeführt, die Mittel sollen bis 2021 auf 90 Mio. Euro steigen. Der Wechsel des Naturschutz vom Ministerium ländlicher Raum (MLR) zum Umweltministerium sowie der Farbwechsel im MLR wirft besorgte Fragen auf. Auch ohne die Naturschutzabteilung hat das MLR entscheidenden Einfluss auf die Biodiversität.

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LNV-Mitgliederversammlung 2016

LNV-Mitgliederversammlung 2016

LNV-Pressemitteilung vom 04.05.2016

Bei der Mitgliederversammlung des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 34 Naturschutzverbänden mit über 540.000 Mitgliedern, stand vergangenen Samstag unter anderem eine Satzungsänderung auf der Tagesordnung, die den LNV künftig für Fördermitglieder öffnet. Der Dachverband will damit die Unterstützungsmöglichkeiten erweitern und sich auch finanziell breiter aufstellen.

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Biodiversität auf bundeseigenen Flächen

Biodiversität auf bundeseigenen Flächen

LNV-Stellungnahme vom 2.5.2016

Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf einer „Strategie zur vorbildlichen Berücksichtigung von Biodiversitätsbelangen für alle Flächen des Bundes (StrÖff)“ in die Anhörung gegeben. In seiner Stellungnahme beschränkt sich der LNV auf Defizite, wie z. B. die regelmäßige Erstellung von Prioritätenlisten notwendiger Querungshilfen für Tiere an Bundesfernstraßen. Der LNV vermisst Aussagen zur Umrüstung von Oberleitungen an Bahnstrecken für die Vogelsicherheit.

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Nutzen durch Zeitersparnis, die es nicht gibt?

Nutzen durch Zeitersparnis, die es nicht gibt?

LNV-Stellungnahme vom 30.4.2016

Der Nutzen eines Verkehrsprojekts wird im Wesentlichen aus der Monetarisierung der Zeitersparnis abgeleitet. Die Verkehrswissenschaft hat jedoch nachgewiesen, dass alle im Verkehr erzielten Zeitgewinne wieder in Verkehr reinvestiert werden, insbesondere in längere Wege. Die in Wirklichkeit nicht vorhandenen Zeitgewinne fließen sogar mehrfach als Nutzen in die Bewertung ein – ein gravierender methodischen Fehler.

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