Solarenergie und Naturschutz in Einklang bringen

Solarenergie und Naturschutz in Einklang bringen

Pressemitteilung des LNV, Bodensee-Stiftung, BUND und NABU vom 15.5.2017

Das Land hat per Verordnung die Kulisse, in der über das Erneuerbare-Energien-Gesetz geförderte Solarparks errichtet werden können, auf alle benachteiligten Gebiete, d. h. landwirtschaftlich ge-nutzte Flächen, deren Bewirtschaftung nur mit höheren Kosten bzw. Einkommensverlusten und weiteren Nachteilen möglich ist, ausgedehnt. Als Ausschlussgebiete sind lediglich Nationalparke und Naturschutzgebiete festgelegt, überall sonst in benachteiligten Gebieten können grundsätzlich Solaranlagen gebaut werden.

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Kritik an Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Kritik an Photovoltaik-Freiflächenanlagen

LNV-Stellungnahme vom 27.1.2017

Der LNV sieht Freiflächen-Solaranlagen auf Äckern und Grünland grundsätzlich kritisch. Je nach Umfang von Freiflächenanlagen wird der Druck auf die ohnehin knappe Ressource „Fläche“ zusätzlich erhöht, es gehen landwirtschaftlicher Produktionsraum sowie Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsraum für die Bevölkerung verloren. Das geplante Gesetz belässt den Ländern keine zusätzliche Steuerungsmöglichkeit. Die Prüfung der Umweltbelange nach BauGB für das obligatorische Bauleitplanverfahren hält der LNV für zu schwach.

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Naturschützer bremsen bei Photovoltaik-Freiflächen

Naturschützer bremsen bei Photovoltaik-Freiflächen

LNV-Pressemitteilung vom 10.12.2014

Der Landesnaturschutzverband, Dachverband der baden-württembergischen Naturschutzverbände, begrüßt, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion weniger PV-Freiflächenanlagen ausschreiben möchte als vom Bundeswirtschaftsministerium vorgesehen. „Photovoltaik gehört auf Dächer und nicht auf Äcker und Wiesen“, so der stellvertretende LNV-Vorsitzende Gerhard Bronner. Das Stromnetz könne nur eine begrenzte Menge Solarstrom aufnehmen und die lasse sich auch mit gebäudeintegrierten Anlagen decken.

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Grenzabstände für Wärmedämmung verringern

Grenzabstände für Wärmedämmung verringern

LNV-Stellungnahme vom 1.10.2013

Der LNV hat in seiner gemeinsamen Stellungnahme mit weiteren Naturschutzverbänden die geplante Möglichkeit, für energetische Sanierungen die Grenze zum Nachbargrundstück in einer Tiefe von 0,3 m überschreiten zu dürfen, begrüßt. Abgelehnt hat der LNV dagegen die geplanten Änderungen der Grenzabstände von Gehölzen zum Schutz von Solaranlage vor Beschattung. Stadtdurchgrünung und damit Beschattung und Kühlung durch Bäume seien in Zeiten der Klimaerwärmung wichtiger.

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Die Energiewende ist nicht schuld an hohen Strompreisen

Die Energiewende ist nicht schuld an hohen Strompreisen

LNV übt scharfe Kritik an tendenziöser Berichterstattung und an der FDP

Der LNV ist enttäuscht von der medialen Berichterstattung über die Energiewende, die Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom und den Anstieg der Strompreise. „Hier werden falsche Zusammenhänge hergestellt und die Leser in die Irre geführt“, weiß der Vorsitzende Reiner Ehret. Auch über die Verlautbarungen der FDP ärgert sich der Chef des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände.

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Begrüßung Neuregelungen bei der Landesbauordnung

Begrüßung Neuregelungen bei der Landesbauordnung

LNV-Pressemitteilung vom 24.7.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände freut sich über die Novelle der Landesbauordnung, wonach soziale und ökologische Kriterien in Zukunft eine größere Rolle spielen sollen. „Insbesondere die Erleichterungen für die Schaffung von Solaranlagen an Gebäuden und die Verpflichtung zur Anlage von Fahrradabstellplätzen bei Neubauten sind ökologisch sinnvoll“, betont der LNV-Referent für Flächenmanagement Dr. Heiner Grub.

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Energiewende endlich umsetzen

Energiewende endlich umsetzen

LNV-Pressemitteilung vom 6.6.2013

Das Weltklima ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und jeder sollte sich dessen bewusst sein. Der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret, fordert deshalb die politischen Entscheidungsträger dazu auf, den populären Reden über die Bedeutung des Umweltschutzes endlich auch entschlossenes Handeln folgen zu lassen.

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LNV-Mitgliederversammlung

LNV-Mitgliederversammlung

LNV-Pressemitteilung vom 29.4.2013

Bei der Mitgliederversammlung des LNV am 27. April 2013 in Stuttgart wurde klar: Die Energiewende bleibt Thema Nummer eins. Ein besonders wichtiger Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der neuen Leitlinien des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände, was einstimmig erfolgte.

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Ländlicher Raum spielt bei Energiewende tragende Rolle

Ländlicher Raum spielt bei Energiewende tragende Rolle

LNV-Pressemitteilung vom 22.4.2013

Neben zahlreichen Vertretern aus Umweltverbänden, Wirtschaft und Handwerk war auch der LNV-Chef Reiner Ehret als Naturschutz-Experte geladen. Bei der Podiumsdiskussion zur Energiewende zeigte er sich davon überzeugt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie Effizienztechnologien zur Steigerung der Wertschöpfung im Ländlichen Raum beitragen werden.

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Erneuerbare Energien: Naturschutz bald nicht mehr relevant?

Erneuerbare Energien: Naturschutz bald nicht mehr relevant?

LNV-Pressemitteilung vom 27.2.2013

Als “naturfeindlich” brandmarkt der LNV die Forderung von SPD-Fraktionschef Schmiedel, der Ausbau der regenerativen Energien müsse gegenüber dem Naturschutz Vorrang haben. Trotz dieser Kritik an Schmiedel betont der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände im Land, dass er die Energiewende und auch die Ausbauziele der Landesregierung bei der Windenergie voll unterstützt.

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Steuergeschenk zu Lasten von Umwelt und Verbrauchern

Steuergeschenk zu Lasten von Umwelt und Verbrauchern

LNV-Pressemitteilung vom 23.1.2013

Der LNV empört sich über ein neues Steuergeschenk. Ab März sollen Investoren staatliche Zuschüsse erhalten, wenn sie sich zusätzlich zu ihrer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach einen Batteriespeicher anschaffen. Letztere sind jedoch energiewirtschaftlich unsinnig, da sie nicht nach den Notwendigkeiten des Netzes, sondern nach den Bedürfnissen des einzelnen Hauseigentümers gesteuert werden. Entgegen den Aussagen der Hersteller können sie daher keinen Beitrag dazu leisten, den Netzausbau und die Notwendigkeit für zentrale Speicher zu verringern.

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Falsche Anreize und ungerechte Preispolitik beim EEG

Falsche Anreize und ungerechte Preispolitik beim EEG

LNV-Pressemitteilung vom 10.1.2013

Der LNV sieht die Aktivitäten des Bundeswirtschaftsministers bezüglich des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) ebenso kritisch wie Umweltminister Untersteller, der zu einer sorgfältigen Weiterentwicklung des Gesetzes rät. Der LNV warnt auch vor falschen Anreizen beim Thema Biogasanlagen. Für den LNV ist Wirtschaftsminister Rösler das größte Hemmnis der Energiewende. “Rösler hat immer noch nicht verstanden, dass mit Energie nur dann sparsam umgegangen wird, wenn sie auch spürbar etwas kostet.

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Energiewende in Baden-Württemberg

Energiewende in Baden-Württemberg

LNV- Position vom 31.5.2012

Es ist Konsens, dass für einen wirksamen Klimaschutz und zur Abkopplung von knapper und stetig teurer werdenden fossilen Energieträgern unser Energieversorgungssystem bis zur Mitte dieses Jahrhunderts weitgehend ohne Kohle, Öl und Erdgas auskommen muss. Die Reduktion der energiebedingten Kohlendioxid-Emissionen duldet keinen weiteren Aufschub. Mit der Atomkatastrophe in Fukushima wurde deutlich, dass die Kernenergie keine geeignete Technologie für mehr Klimaschutz ist.

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Naturschutz-Beurteilung regenerativer Energiegewinnung

Naturschutz-Beurteilung regenerativer Energiegewinnung

LNV-Info 7/2007

Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie sind neben der Energieeinsparung und der Energieeffizienz ein wesentlicher Bau¬stein für eine zukunftsfähige Energiegewinnung ohne fossile Energieträger und ohne Atomkraft. Unter dieser Prämisse sind bei der Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft durch solche Anlagen Umweltentlastungen selbstverständlich zu berücksichtigen und in ihrem Umfang abzuwägen. Für diese Abwägung sollen hier Hinweise gegeben werden.

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Solarenergie in der freien Landschaft

Solarenergie in der freien Landschaft

LNV-Info vom 29.3.2004

Die Nutzung regenerativer Energien hat den Vorteil, dass anders als bei der Nutzung fossiler Energieträger kein Kohlendioxid emittiert wird und dass die Gefahren der Radioaktivität vermieden werden. Kritisch zu sehen sind dagegen großflächige Photovoltaikanlagen in der freien, bislang unbebauten Landschaft. Die Inanspruchnahme der freien Landschaft für bauliche und technische Anlagen ist in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg eines der drängendsten Umweltprobleme überhaupt.

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