Vogelschlag an Glas

LNV-Info 5/2017

Bauen mit Glas liegt im Trend – es wird jedoch nur selten bedacht, dass jährlich mehrere Millionen Vögel an Glasscheiben und stark spiegelnden Gebäudefassaden tödlich verunglücken.

Wolfs-Wilderei: Breites Bündnis belohnt Hinweise zum Tod des Schluchsee-Wolfs

Zumeldung von LNV und LJV zur Gemeinsamen Pressemitteilung des NABU LV und anderen Beim dem tot im Schluchsee aufgefundenen Wolf konnten Geschossreste nachgewiesen werden, der junge Wolf ist also mit großer Wahrscheinlichkeit erschossen worden. Deshalb ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft in dieser Sache. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und der Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) verurteilen den illegalen Abschuss aufs Schärfste und rufen die […]

Daimler-Werkserweiterung nicht in den Rheinauen

LNV-BUND-NABU-Pressemitteilung vom 18.9.2017

BUND, NABU und LNV fordern ökologische Alternativen für die Werkserweiterung, damit die Rheinauen nicht unter Beton und Asphalt verschwinden. Die Vorsitzenden der Naturschutzverbände LNV, BUND und NABU haben klar verdeutlicht, dass sie eine Erweiterung des Werksgeländes nach Süden sowie die geplanten Umfahrungsstraßen ablehnen.

Hochschulen bilden kaum noch Artenkenner aus

Eine Umfrage des LNV bei Arbeitgebern im Naturschutzbereich zeigt: Die Artenkenntnisse der Hochschulabsolventen in biologischen und ökologischen Fächern haben sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Deshalb haben Planungsbüros und Naturschutzbehörden Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden.

Artenkenntnis und organismische Biologie an den Hochschulen

Auswertung einer Umfrage bei Arbeitgebern im Naturschutzbereich
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) setzt sich für den Erhalt der Biologischen Vielfalt ein. In den letzten Jahren haben wir den Eindruck gewonnen, dass die allgemeine organismische Biologie in Forschung und Lehre sowohl an Universitäten als auch Schulen und somit die Kenntnis über (heimische) Arten leider immer mehr zurückgehen.

Umweltverwaltung im Land schlecht aufgestellt

Negative Folgen der Verwaltungsreform
LNV begrüßt geplante Personalaufstockung
Schutzgebiete können aus Personalnot nicht überwacht werden und verschlechtern sich, Ausgleichsmaßnahmen stehen oft nur auf dem Papier, Planungsverfahren ziehen sich in die Länge: Schon lange bemängelt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), dass in der Umweltverwaltung des Landes Personal fehlt. „In den letzten Jahrzehnten wurde bei der Umweltverwaltung überproportional eingespart, weil Einsparungen bei anderen Landesaufgaben tabuisiert waren“, so der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV-Pressemitteilung zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März 2017

Weitreichende Auswirkungen auf Ökosysteme
Der Landesnaturschutzverband ist alarmiert, dass trotz vieler Bemühungen zum Artenschutz der Gefährdungsgrad typischer Arten der Feldflur und selbst vieler bisheriger „Allerweltsarten“ deutlich gestiegen ist. Vor allem über den drastischen Rückgang von Insekten und damit auch der insektenfressenden Vögel und anderer Wirbeltiere ist besorgniserregend. Laut Studien ist mit Einbußen von bis zu 80 % der Biomasse an Insekten in den letzten Jahren zu rechnen.

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007

nser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen “Wanderungszugewinne” lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen “Rahmenbedingungen” vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

Natur-Objekte des Jahres 2017

Eine kurze Zusammenstellung des LNV
Mit den “Naturobjekten des Jahres” soll auf die Gefährdung und den Verlust von Pflanzen, Tieren und anderen Naturobjekten aufmerksam gemacht werden und die Arten-Vielfalt gefördert werden. Es gibt vielfältige Ursachen für den Artenrückgang, so ist der Klatschmohn durch die intensive Landwirtschaft gefährdet. Auch der Klimawandel stellt eine Bedrohung dar. So gilt die Fichte – der Baum des Jahres 2017 – als die heimische Baumart mit dem ungünstigsten Anpassungspotenzial an kommende klimatische Veränderungen.

Förderung von Forstbetriebsgemeinschaften begrüßt

LNV-Stellungnahme zur Umweltzulage Wald vom 20.10.2016

In seiner Stellungnahme zur überarbeiteten Förderrichtlinie begrüßt der LNV, dass künftig neben Privatwaldbesitzern auch anerkannte Forstbetriebsgemeinschaften Anträge auf finanziellen Ausgleich stellen können. Dieser wird für Einkommenseinbußen durch auflagenbedingte Bewirtschaftungseinschränkungen in Natura 2000-Gebieten in Höhe von 50 Euro pro ha und Jahr gewährt. Diese Umweltzulage dient auch der Akzeptanzförderung von Natura 2000.

LNV heißt den Luchs willkommen

Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband lehnt eine Rückkehr von Wolf und Luchs ab. Das bedauert der Landesnaturschutzverband (LNV), auch wenn er manche Bedenken der Landwirte nachvollziehen kann. Als EU-Mitgliedsstaat ist Deutschland verpflichtet, eine Rückkehr ursprünglich heimischer Raubtiere zu dulden. An eine aktive Einbürgerung des Wolfes denkt niemand, doch beim Luchs, der im 19. Jahrhundert bei uns ausgerottet wurde, würden die Naturschützer gerne „nachhelfen“.

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