LNV-Info 1/2020

Grünland, Umbruchverbot und Ackerstatus
In der Vergangenheit kam es mehrfach vor, dass langjähriges Grünland zu Acker umgebrochen wurde, obwohl ein Grünlandumbruchverbot bestand, ohne dass dies rechtliche Folgen hatte. Das LNV-Info erläutert die Rechtsgrundlagen vor dem 1.1.2015, als allein der Status der Flächen entscheidend war, und danach, als die 5-Jahres Regel hinzukam.

Youth in nature

Youth in Nature – wir sind dann mal draußen Dies ist ein Projekt der „Initiative Artenkenntnis“. Es richtet sich in erster Linie an junge Menschen, die unsere Tier- Pflanzen- und Pilzarten fundiert kennenlernen möchten: direkt vor der Haustür, im Wäldchen, auf der Wiese, sogar im Stadtpark und auf dem Schulweg. Willst du mehr Arten kennenlernen als Amsel, Drossel, Fink und […]

Natur-Objekte des Jahres 2020

Von der Turteltaube über die Robinie bis zum Stinkmorchel
Wie jedes Jahr hat der LNV auch dieses Jahr wieder eine Kurzliste der Naturobjekte des Jahres zusammengestellt. Die Pflanzengesellschaft des Jahres ist der Borstgrasrasen. Diese auf nährstoffarme Standorte und eine extensive Nutzung angewiesenen Pflanzengesellschaften sind durch Artenverarmung.

Geschädigte Wälder: Chancen für den Artenschutz nutzen

Naturschutzverbände warnen in offenem Brief vor Großputzete im Wald
In einem offenen Brief werben die Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV in Baden-Württemberg beim Landesbetrieb ForstBW sowie bei kommunalen und privaten Waldbesitzerinnen und -besitzern dafür, die von der Dürre der Sommermonate 2018 und 2019 geschädigten Laubwälder nicht radikal aufzuräumen, sondern für den Artenschutz zu nutzen. „Statt eine Großputzete in den dürregeschädigten Wäldern zu veranstalten, sollten absterbende und tote Bäume lieber an Ort und Stelle bleiben, um auf Totholz angewiesene Tier- und Pflanzenarten zu unterstützen. Spechte, Fledermäuse und viele Insektenarten würden direkt profitieren. Insbesondere in Buchenwäldern sorgt das massive Ausräumen des Waldes für weitere Absterbeprozesse bei den verbliebenen Bäumen, die durch plötzliche und starke Freistellung im Folgejahr Hitze und Sonne ausgesetzt wären. Außerdem wird der Holzmarkt derzeit mit minderwertigen Holzqualitäten überschwemmt, was den Preis in den Keller treibt. Für Waldarbeiter ist die Arbeit in einem geschädigten Wald sehr gefährlich, da die vielen abgestorbenen Äste leicht abbrechen und herabstürzen. Es spricht also vieles dafür, die Bäume im Wald zu belassen“, rät der Waldexperte und NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle.

Tagungsbericht LNV-Zukunftsforum zur EU-Agrarreform

EU-Agrarreform-was blüht uns da? LNV-Zukunftsforum Naturschutz am 16.11.2019 in Stuttgart Das LNV-Zukunftsforum Naturschutz thematisierte vor über 200 Teilnehmer/innen die künftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik. Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten die Referenten deren Auswirkungen auf Landwirtschaft, Natur und Umweltgüter wie das Wasser, sowie mögliche Lösungsansätze. HIerzu zählt auch das Konzept “Kulturlandschaft Baden-Württemberg 2030” von LNV und weiteren Umweltverbänden. Am Ende der Tagung […]

LNV: Weder Hotel noch Panoramahütte im Bernauer Schutzgebiet genehmigungsfähig

Zumeldung
Der Landesnaturschutzschutzverband (LNV) findet die „Nicht-Entscheidung“ des Petitionsausschusses zur geplanten Panoramahütte in Bernau „bemerkenswert“. In einer Pressemitteilung vom 8. November hatte die Vorsitzende Petra Krebs mitgeteilt, dass der Ausschuss zu keiner einheitlichen Bewertung der Baumaßnahme gelangt sei und die Unterlagen zur Kompromisssuche an die Landesverwaltung überweist. Die höhere Naturschutzbehörde sei nicht eingebunden gewesen.

Rückblick auf LNV-Tagung zur Agrarpolitik

„EU‐Agrarreform – was blüht uns da?“, fragte der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) provokant im Titel seiner diesjährigen Tagung „Zukunftsforum Naturschutz“ in Stuttgart. Trotz hochkarätiger Referenten konnte auf diese Frage niemand eine gesicherte Antwort geben. Denn die Weichen für die zukünftige Agrarpolitik werden derzeit erst gestellt.

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