LNV: MdB Nüßlein hat genug Unheil angerichtet!

CSU-Bundestagsabgeordneter beschwert sich über Sachverständigenrat für Umweltfragen
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein hat sich bei Umweltministerin Svenja Schulze über den Sachverständigenrat für Umweltfragen beschwert. Der politisiere anstatt wissenschaftlich zu beraten. Dies nimmt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) zum Anlass, sich intensiver mit dem Abgeordneten Georg Nüßlein auseinander zu setzen. „Georg Nüßlein hat wie kein anderer Politiker die deutsche Umweltpolitik sabotiert“, meint Gerhard Bronner, Vorsitzender das Landesnaturschutzverbandes. „Anstatt engagierte Wissenschaftler zu verunglimpfen, soll er lieber seine Obstruktionspolitik gegen eine zeitgemäße Umweltpolitik beenden!“

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007

Unser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen “Wanderungszugewinne” lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen “Rahmenbedingungen” vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

Junge Naturforscher*innen gesucht: Jetzt bewerben!

Programm „Youth in Nature“ startet im September
Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren können sich jetzt für das Programm „Youth in Nature“ bewerben. Auf mehreren ein- oder zweitägigen Exkursionen erforschen sie gemeinsam verschiedene Tier- und Pflanzengruppen wie Vögel, Fledermäuse und Reptilien – angeleitet von den besten Artenkennerinnen und -kennern Baden-Württembergs. Projektgruppen gibt es rund um Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen, Freiburg und am Bodensee. „Youth in Nature“ ist Teil der „Initiative Artenkenntnis“ des Landesnaturschutzverbandes (LNV), deren Schirmherr Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist.

LNV-Info: Aktiv gegen Schottergärten

Mit Argumenten und Textbausteinen gegen die „Gärten des Grauens“
Was Kommunen, Naturschutzgruppen und Privatpersonen gegen den Trend zum Schottergarten unternehmen können, hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in seinem neuen LNV-Info Nr. 02/2020 zusammengestellt. Es informiert darüber, welche negativen Folgen Schottergärten für die Natur haben und verweist auf rechtliche Vorgaben, die diese Art der Gartengestaltung bereits heute verbieten. Zudem beinhaltet es Mustertexte für Schreiben an die Behörden und Textbausteine für die Behörden selbst.

LNV begrüßt Transparenz beim kommunalen Flächenverbrauch

Neue Daten des Statistischen Landesamtes zu jeder einzelnen Gemeinde
Viele Gemeinden in Baden-Württemberg haben den Flächenverbrauch bereits leicht reduziert, müssen aber noch deutlich sparsamer werden. Das fordert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) mit Blick auf die neuen Daten des Statistischen Landesamtes. Vor allem im ländlichen Raum läuft die Entwicklung im Durchschnitt noch immer in die falsche Richtung.

Schottergärten – Gärten des Grauens

In den letzten Jahren hat sich in Deutschlands Gärten eine Unart ausgebreitet: Statt Stauden, Gehölzen und Grasflächen findet man immer mehr Schotterflächen. Das schadet der Artenvielfalt und trägt zum Insektensterben bei. Daran können auch einzelne Zwergsträucher zwischen den Gesteinsbrocken nichts ändern.

Lob für rechtliche Grundlage zum besseren Biodiversitätsschutz

LNV-Stellungnahme zur Änderung NatSchG und LLG
In seiner Stellungnahme zur geplanten Änderung des Naturschutzgesetzes (NatSchG) und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes (LLG) begrüßt der LNV die wesentlichen Inhalte. Er mahnt die Einhaltung des Zeitplans im Gesetzgebungsprozess ein, wie er am Runden Tisch zum Volksbegehren zugesagt wurde. Die LNV-Stellungnahme enthält zudem eine ganze Liste weiterer Änderungswünsche, so ein Verbot von Motorsport auf landwirtschaftlichen Flächen, Ergänzungen zum Kompensationsverzeichnis, Schutz der Fauna (nicht nur der Insekten) vor Lichtverschmutzung, eine Stammhöhe von 1,80 m bei Neupflanzung von Streuobst, ein Pestizidverbot auch in „Refugialflächen“ u.a.m.

LNV begrüßt Einigung zur Bodenwertsteuer

Wichtiger Schritt zur Förderung der Innenentwicklung
Die Einigung der Landtagsfraktionen der Grünen und der CDU auf das Modell der „modifizierten Bodenwertsteuer“ bei der anstehenden Grundsteuerreform begrüßt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) außerordentlich. Der Wert des Gebäudes soll bei der Bemessung der Grundsteuerkeine Rolle mehr spielen, sondern nur der Wert des Bodens. Experten erhoffen sich davon die Mobilisierung brachliegender Baulücken, da das Horten von Bauland und das Halten von sogenannten “Enkelgrundstücken” deutlich teurer wird. Das kann für solche Grundstücke durchaus eine Verfünffachung der Grundsteuer oder auch darüber hinaus bedeuten. Baulich effizient genutzte Grundstücke (bspw. Mehrfamilienhäuser) werden dafür steuerlich entlastet.

Natur-Objekte des Jahres 2020

Von der Turteltaube über die Robinie bis zum Stinkmorchel
Wie jedes Jahr hat der LNV auch dieses Jahr wieder eine Kurzliste der Naturobjekte des Jahres zusammengestellt. Die Pflanzengesellschaft des Jahres ist der Borstgrasrasen. Diese auf nährstoffarme Standorte und eine extensive Nutzung angewiesenen Pflanzengesellschaften sind durch Artenverarmung.

1 2 3 41