Naturschutzverbände unterstützen 1.000 Megawatt-Solarkampagne

Solarstrom: Bis 2030 wichtigste Energiequelle im Land
Photovoltaik als Teil der naturverträglichen Energiewende in Baden-Württemberg
Die baden-württembergischen Landesverbände von BUND und NABU, der Landesnaturschutzverband LNV und die Bodensee-Stiftung unterstützen die 1.000 MW-Solarstromkampagne, denn die beschlossene PV-Pflicht und die Neuauflage des Speicherprogramms durch das Landesumweltministerium sind positiv, alleine aber zu wenig. Damit setzen führende Umweltverbände in Baden-Württemberg ein klares Signal für mehr Klimaschutz. Neben der dringend notwendigen Energieeinsparung fordern sie im Jahr der Landtagswahl den massiven Ausbau der Erzeugung von Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien. Strom aus Photovoltaikanlagen soll dabei in den kommenden zehn Jahren die wichtigste Energiequelle im Südwesten werden. Das ist das Ziel der neuen 1.000 Megawatt-Solarkampagne der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg. Diese breit und langfristig angelegte Kampagne, bei der sich auch Kommunen, das Handwerk und viele Energieversorgungsunternehmen im Land engagieren, bekommt jetzt Rückenwind von vier wichtigen Naturschutzverbänden im Land.

Flächenverbrauch: Landes-Pressemitteilung missachtet grüne Positionen

LNV-Pressemitteilung vom 08.01.2021

Das Wirtschaftsministerium lobt den § 13b in den höchsten Tönen und fordert seine Wiedereinführung. Der LNV ist befremdet darüber: “Wir wissen, dass der grüne Teil der Landesregierung diese Regelung mit guten Gründen ablehnt und sich das Land deshalb bei der Abstimmung im Bundesrat enthalten hat”, sagt LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner.

Ringen um den Artenschutz

Baden-Württemberg ist Vorreiter und Vorbild
Der Kompromiss von Politik, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden jährt sich zum ersten Mal:
Weniger Pestizide – mehr Bio, Verbot von Schottergärten, besserer Schutz für Streuobstwiesen und Förderung des landesweiten Biotopverbundes

Maschinenringe der Naturschutzverbände

Fünfte Förderrunde der Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu!
Bewerbungsfrist: 11. Januar 2021
Die Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu und der Landesnaturschutzverband BW schreiben die fünfte Förderrunde für Maschinen zur Landschaftspflege, den „Naturschutz-Maschinenringen“, aus. Möglich ist dies erneut durch die großzügige Förderung der Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu.

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007, aktualisiert
Unser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen “Wanderungszugewinne” lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen “Rahmenbedingungen” vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

Vogelschlag an Glas

LNV-Info 7/2020
Bauen mit Glas liegt im Trend – es wird jedoch nur selten bedacht, dass jährlich mehrere Millionen Vögel an Glasscheiben und stark spiegelnden Gebäudefassaden tödlich verunglücken.

Onlineseminar-Reihe “Eingriffsregelung und Kompensation”

Im Rahmen des Projektes “Stärkung des Ehrenamtes im Naturschutz (StEiN)” erhalten ehrenamtliche Naturschützer fundiertes Wissen, um ihre Rechte in Anhörungsverfahren und Naturschutzkonflikten zu kennen und sicher wahrzunehmen. Mit dem Projekt StEiN bietet der LNV Fortbildungen zu fachöich-naturwissenschaftlichen Themen, rechtlichen Fragestellungen, aber auch zu Kommunikation, Konfliktmanagement und Methodik an. In der aktuellen vierteiligen StEiN-Online-Seminarreihe “Eingriffsregelung und Kompensation” bauen die einzelnen Vorträge […]

Änderung der Musterbauordnung

LNV beanstandet Fehlen von Regelungsbereichen
Die Musterbauordnung ist eine Mustervorgabe der Bauministerkonferenz, um möglichst inhaltsgleiche Landesbauordnungen sicherzustellen. Der aktuelle Änderungsentwurf klammert wichtige Regelungsbereiche völlig aus, wie der LNV in seiner Stellungnahme kritisiert. So fehlen technische Standards, wie Gebäude mit hohem Verglasungsanteil gestaltet werden müssen, um Vogelschlag zu vermeiden. Es fehlen Vorgaben über die Zulassung und Verwendung recyclinggerechter Baustoffe. Es fehlt an Überwachungsmechanismen zum Verbot von Schottergärten, zu Festlegungen in Grünordnungsplänen, zu energetischen Vorgaben u.a.m.

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