LNV-Infobrief Mai 2017 / Im Blickpunkt: Finanzierung des Naturschutzes

Eigentlich müssten wir Naturschützer in BW doch seit einigen Jahren jeden Tag Champagner trinken! Jährlich 6 Mio. Euro mehr für den Naturschutz, innerhalb von fünf Jahren eine Verdoppelung und so soll es auch weitergehen. Wie kann es da sein, dass im letzten und auch in diesem Jahr plötzlich riesige Lücken im Naturschutzhaushalt klaffen und bereits ausverhandelte Verträge mit Landwirten zurückgestellt werden müssen?

LNV-Infobrief April 2017

Im Blickpunkt: Naturschutz durch Pädagogik

Wir müssen alles daran setzten, dass sich unseren Mitmenschen die Einzigartigkeit, Schönheit und die Bedeutung der Tiere und Pflanzen, der Biotope und Landschaften mit all ihren vielfältigen Zusammenhängen erschließen kann. Doch wie sollten wir vorgehen? Ist Naturschutz nicht eine langweilige, ernste und trockene Materie in den Lehrgebäuden der Republik? Wie kann man IT-affinen Kinder und Jugendliche für die Natur begeistern? Lernen durch Erleben ist hier ein bewährtes pädagogisches Konzept, das auch Mitgefühl und Einfühlungsvermögen gegenüber anderen Lebewesen erzeugen kann.

LNV-Infobrief März 2017

Im Blickpunkt: Fördermitgliedschaft im LNV

Der LNV hat beschlossen, eine Fördermitgliedschaft für natürliche und juristische Personen einzuführen. Damit soll nicht das Profil des LNV als Dachverband in Frage gestellt werden, vielmehr will der LNV seine Finanzierung auf eine breitere Basis stellen. Manche Menschen haben bei ihrer Arbeit in Politik, Verwaltung u.a. gute Erfahrungen mit dem LNV gemacht hat. Diese wollen wir überzeugen, als “Fördermitglieder” einen spürbaren finanziellen Beitrag zur Arbeit des LNV zu leisten.

LNV-Infobrief Februar 2017

Im Blickpunkt: Photovolatik auf Freiflächen

Solarstromproduktion auf Grünland und Ackerflächen? In den vergangen Jahren hatte sich der Gesetzgeber im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch dagegen ausgesprochen. Freiflächenanlagen waren nur in wenigen Fällen erlaubt, beispielsweise auf Konversionsflächen oder auf Seitenrandstraßen entlang von Autobahnen.

LNV-Infobrief Dezember 2016

Im Blickpunkt: Schutz des Landschaftsbildes

Luxus oder Notwendigkeit? In Planungsverfahren müssen vielerlei Belange berücksichtigt, dutzende Interessensträger angehört werden. Es gibt „harte“ Ausschluss- und „weiche“ Abwägungs-Kriterien, die Machbarkeit und Ort eines Projektes bestimmen können. Naturschutzbelange waren lange Zeit überwiegend weiche Kriterien. Das hat sich erst durch die EU-Naturschutzrichtlinien geändert: nach EU-Recht geschützte Arten und Lebensräume werden heute sehr ernst genommen. Auf der Stecke bleibt häufig der Belang des „Landschaftsbildes“.

LNV-Infobrief November 2016

Im Blickpunkt: Umweltbildung und Artenschutz

Der LNV hat Konrad Bauerle zum Referenten für Umweltbildung und Artenschutz (Bereich Tiere / Zoologie) berufen. Nach dem Abitur studierte er Biologie an der Uni Würzburg und der PH Ludwigsburg. Seit September 2006 ist er als Akademischer Oberrat an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd im Fach Biologie tätig. Sein Schwerpunkt in der Lehre ist hier die Zoologie (Systematik, Artenkenntnis, Biodiversität). Im Bereich der Umweltbildung liegt ihm als Zoologe besonders die (fehlende) Artenkenntnis der jungen Generation am Herzen.

LNV-Infobrief Oktober 2016

Im Blickpunkt: Floaten im Buchenwald

In FFH-Gebieten muss der wirtschaftende Eigentümer darauf achten, dass die Fläche der Lebensraumtypen erhalten bleibt. Es ist ihm daher nur dann erlaubt, in einem Teil seines Waldes die Fläche zu verkleinern, wenn er an anderer Stelle dies flächen- und wertgleich ausgleichen kann. Dieser Flächentausch wird „floaten“ genannt.

LNV-Infobrief August/September 2016

Im Blickpunkt: Tabu in der Umweltdiskussion

Als in den 1970er-Jahren Umweltthemen politisch aktuell wurden, veröffentlichte der Club of Rome seine bekannte Studie „Grenzen des Wachstums“. Die behandelten Themen wurden intensiv diskutiert, bei vielen gab es Fortschritte: die klassische Umweltverschmutzung in Wasser, Luft und Boden bekam man in bestimmten Regionen in den Griff, Müll wurde reduziert, an der Decarbonisierung der Energieversorgung wird gearbeitet. Nur ein Thema ist aus den Diskussionen völlig verschwunden, ja wurde geradezu tabuisiert: das Bevölkerungswachstum!

LNV-Infobrief Juli 2016

Neu im LNV-Vorstand

Dr. Eberhard Aldinger, Delegierter des Schwarzwaldvereins und
LNV-Referent für Wald und Forst
Über zwanzig Jahre war er an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) als Abteilungsleiter zuständig für Fragen des Naturschutzes im Wald: Standortskunde, Waldbiotopkartierung, Natura 2000, Forschung in Bann- und Schonwäldern und in den letzten Jahren auch für Wildtierökologie. Bei der Aufgabe, Natura 2000 zu etablieren, arbeiteten FVA und Naturschutz eng zusammen.

LNV-Infobrief Juni 2016

Im Blickpunkt: Die neue Landesregierung

Die neue Landesregierung steht, und es war bis zuletzt spannend, welche Köpfe welche Ministerien übernehmen. Bei den für uns wichtigsten Ministerien für Umwelt, für den Ländlichen Raum und für Verkehr und Infrastruktur sind dies bekannte Gesichter: die meisten aus der vorhergehenden, im MLR aus früheren Legislaturperioden. Das Umweltministerium hat nicht nur den Naturschutz, sondern mit dem bisherigen NABU-Vorsitzenden Dr. Andre Baumann auch einen prominenten Naturschützer als Staatssekretär übernommen. Er darf nun dazu beitragen, die „beste Naturschutzstrategie Deutschlands“ (Zitat Baumann) in die Realität umzusetzen.

LNV-Infobrief Mai 2016

Im Blickpunkt: Klettern

Lange ist es her, als sich in den 90er-Jahren Naturschützer und Kletterer unversöhnlich gegenüberstanden. Der Boom des Klettern auf der einen Seite und der Biotopschutz für die Felsen auf der anderen, hatten zu erheblichen Konflikten geführt, die in einer Demonstration im Donautal kulminierten. Seither haben sich die Fronten entspannt. Am Schaufels wurde nach Jahren der Diskussion eine Lösung gefunden, von der beide Seiten profitieren. Der Landesverband des Deutsche Alpenvereins (DAV) ist mittlerweile Mitglied im LNV, und die AG Wanderfalkenschutz setzt sich gemeinsam mit der IG Klettern für eine Flexibilisierung der Sperrzeiten an Felsen ein.

LNV-Infobrief April 2016

Im Blickpunkt: Landwirtschaftschaftsreferent Jens Mück
Seit vergangenem Jahr betreut Jens Mück das Ehrenamt des Landwirtschaftsreferenten im LNV. Nach seinem Bachelorstudium der Agrarwissenschaften absolvierte er ein Masterstudium in der Landschaftsökologie. Seit 2014 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hohenheim. Seine Arbeitsschwerpunkte sind faunistische Lebensgemeinschaften in Agrarökosystemen.

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