LNV und NABU zur Jagstkatastrophe:

LNV-NABU-Pressemitteilung vom 27.08.2015

Beim Landesnaturschutzverband (LNV) und Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) herrscht Entsetzen über das Ausmaß der Umweltkatastrophe an der Jagst. Es sei zu befürchten, dass der sehr hohe Artenreichtum dieses baden-württembergischen Naturschutzjuwels – mit zahlreichen Schutzgebieten dekoriert – auf absehbare Zeit verloren sei. NABU und LNV fordern strengere Auflagen und Kontrollen bei der Lagerung gewässertoxischer Stoffe und einen Maßnahmenplan für die ökologische Gesundung der Jagst.

LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV-Pressemitteilung vom 04.05.2015

Die Neufassung der Düngeverordnung war notwendig geworden, weil die Europäische Union Deutschland rechtliche Schritte wegen Untätigkeit bei der Reduktion der Nitratbelastung androhte. Mit einer Vielzahl von detaillierten Regelungen und Pflichten für die Landwirte soll das Problem nun angegangen werden. Der Bauernverband attackiert die Neufassung heftig. Auch Dr. Gerhard Bronner, Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), kommen bei der Lektüre des Entwurfs der neuen Düngeverordnung Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist.

Entwurf zum Fracking-Gesetz

LNV-Stellungnahme vom 20.01.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat mit Datum 19.03.2013 zu einem ersten Entwurf des BMU von Regelungen zum Einsatz des Fracking-Verfahrens im Rahmen des Wasserhaushaltsgesetzes Stellung genommen. Der nun vorliegende Entwurf des BMUB, Stand 19.12.2014, weist sehr wesentliche Verbesserungen zum Schutz der Gewässer sowie von Umwelt, Natur und Landschaft auf, umgeht jedoch weiterhin ein grundsätzliches Verbot des Fracking-Verfahrens zur unkonventionellen Erdgasgewinnung im Bundesbergrecht, Wasserrecht und Naturschutzrecht.

LNV begrüßt LUBW-Leitfaden „Gewässerrandstreifen“

LNV-Stellungnahme vom 14.01.2015

In ihrer Stellungnahme begrüßen LNV und NABU den geplanten LUBW-Leitfaden Gewässerrandstreifen. LNV und NABU haben aber noch eine Reihe von Verbesserungs- und Änderungsvorschlägen, die sich auf die Funktion der Gewässerrandstreifen für die eigendynamische Gewässerentwicklung und für den Grundwasserschutz beziehen und auf ihre Rolle in der Anpassungsstrategie an den Klimawandel (Hochwasserschutz, Freiflächen, Durchlüftung). Weitere Anmerkungen beziehen sich auf Gewässerschauen und Empfehlungen für Mahdzeitpunkte.

LNV zum Haushaltsbegleitgesetz 2015/16

LNV-Pressemitteilung vom 24.10.2014

In seiner Stellungnahme gegenüber Finanz- und Innenministerium stimmt der Landesnaturschutzverband (LNV) der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser aus Grund- oder Oberflächengewässern unter Bedingungen zu. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret erwartet „diese Gelder sollen in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließen, wie Dammrückverlegungen und die Rückgewinnung von Retentionsflächen“. Denn leider werden bisher überwiegend technische Hochwasserschutzmaßnahmen gefördert.

Wasserentnahmeentgelt wird erhöht

LNV-Stellungnahme vom 23.10.2014

Der LNV stimmt in seiner Stellungnahme gegenüber Finanz- und Innenministerium der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser unter der Bedingung zu, dass diese in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließt, nicht etwa in rein technischen Hochwasserschutz. Ferner erwartet der LNV, dass die für diesen Bereich in den letzten Jahren bereitgestellten Haushaltsmittel keine Kürzung aufgrund dieser Mehreinnahmen erfahren.

Wasserkraft mit Licht und Schatten

LNV-Pressemitteilung vom 21.3.2014

,Wasserkraft und Energie – das Thema ist auch in Baden-Württemberg heftig umstritten. Während die Betreiber von Wasserkraftwerken die lange Tradition und die emissionsfreie Energiequelle betonen, sehen Gewässerökologen und Angler in manchen Turbinen schlicht „Fischhäckselanlagen“ und ein Hemmnis für die Entwicklung naturnaher Gewässer. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen, hält das umweltverträgliche Potenzial der Wasserkraft für weitgehend ausgeschöpft.

Abwasser-Kanalsanierungen dringend notwendig

LNV-Stellungnahme vom 17.2.2014

Angesichts der erheblichen Problematik undichter Kanäle, sowohl durch Infiltration für die Reinigungsleistung von Kläranlagen als auch durch Exfiltration in das Grundwasser, wird die VwV des Umweltministeriums als zusätzliche Initiative für umfassende Kanalsanierungsmaßnahmen grundsätzlich unterstützt.

LNV-Infobrief September 2013

Im Blickpunkt: Spurenstoffe in Gewässern

Als Spurenstoffe oder Mikroverunreinigungen werden anthropogene organisch-chemische Stoffe bezeichnet, die in unseren Gewässern im Konzentrationsbereich von einigen Mikro- bis herunter zu Bruchteilen von Nanogramm im Liter auftreten. Diese Konzentrationen sind geradezu unvorstellbar nieder, als anschaulicher Vergleich dient gelegentlich ein einziger Zuckerwürfel im Wasservolumen eines Tankschiffs (µg/L) oder in einem Stausee (ng/L).
Als pdf-Datei: LNV-Infobrief September 2013

Umsetzung Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM)

LNV-Stellungnahme vom 28.8.2013

Der geplante Untersuchungsrahmen ist umfangreich und deckt aus LNV-Sicht alle wichtigen Aspekte einer möglichen Umweltbeeinträchtigung ab. Der LNV bittet noch zu beachten, dass nach Kenntnis des LNV nicht alle als Heil-, Mineral- oder sonstige Bäderquellen genutzte Quellen auch als Wasser- oder Heilquellenschutzgebiete festgesetzt sind. Hochwasserereignisse und die zu erstellenden HW-Risikomanagementpläne können auch diese Quellen negativ betreffen.

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

Begrüßung vorläufiger Stopp des Fracking-Gesetzes

LNV-Pressemitteilung vom 16.5.2013

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und die Bodensee-Stiftung sind erfreut, dass die Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes, die großzügige Regelungen für das sogenannte Fracking vorsah, zunächst gestoppt ist. Nachdem SPD, Grüne und Linke seit jeher für ein Moratorium des Fracking eintreten, waren die Bundestagsabgeordneten der CDU aus dem Südwesten nun das Zünglein an der Waage.

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