LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung

LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung

LNV-Pressemitteilung vom 21.6.2017

Bei seiner Rede beim Landesbauerntag in Fellbach rechnete Minister Peter Hauk mit Kürzungen bei der künftigen Agrarförderung der EU. Umso wichtiger sei es, dafür zu sorgen, dass die Existenz der für Baden-Württemberg typischen mittelgroßen Familienbetriebe gesichert wird. Wichtiger ist den Naturschützern die Umschichtung von Mitteln weg von pauschalen Flächenzahlungen hin zu gezielter Förderung von gesellschaftlichen und Naturschutzleistungen.

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Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung

Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung

LNV-Pressemitteilung vom 16.2.2017

Der Landesnaturschutzverband (LNV) nimmt mit Freude zur Kenntnis, in welchem Umfang von staatlicher Seite entlang der Jagst ökologische Gestaltungsmaßnahmen vorgenommen wurden. Auf einer Veranstaltung des Regierungspräsidiums in Kirchberg äußerte LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner aber auch deutliche Kritik am Landratsamt Schwäbisch Hall. Der Umgang mit dem Unglücksfall war zunächst nicht angemessen und die Informationspolitik ist von Geheimniskrämerei geprägt.

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LNV-Stiftung hilft bei Realisierung von Naturschutzprojekten

LNV-Stiftung hilft bei Realisierung von Naturschutzprojekten

LNV-Stiftung-Pressemitteilung vom 05.12.2016

Naturschützer und Umweltgruppen können sich freuen: Die LNV-Stiftung fördert auch in diesem Jahr wieder Projekte und Aktivitäten, die dem Erhalt der natürlichen Umwelt und unserer Lebensgrundlagen dienen. Themenschwerpunkt 2017 sind Projekte rund um die Gewässer. Anträge können bis zum 30. April 2017 an die LNV-Stiftung gestellt werden.

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LNV-Zukunftsforum zum Gewässerschutz

LNV-Zukunftsforum zum Gewässerschutz

LNV-Pressemitteilung vom 29.11.2016

Hochrangige Expertinnen und Experten diskutierten beim LNV-Zukunftsforum
Problematisch ist die Verunreinigung mit Spurenstoffen. Eine Nachrüstung aller Kläranlagen mit der 4. Reinigungsstufe könnte einen Großteil von Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser entfernen. Doch oberstes Gebot muss die Vermeidung von Schadstoffeinträgen sein.

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LNV-Zukunftsforum Naturschutz am 26.11.2016

LNV-Zukunftsforum Naturschutz am 26.11.2016

Vom Zustand der Gewässer in Baden-Württemberg
Alles fließt. Doch was fließt mit?

am Samstag, 26.11.2016, 9:30 – 17:00 Uhr, Hospitalhof Stuttgart,
Um unsere Gewässer zu schützen gelten mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) seit der Jahrtausendwende strenge Vorgaben in der gesamten Europäischen Union. Die WRRL gab als Ziel vor, bis Ende 2015 einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer zu erreichen. Die Frist wurde verpasst, die Zielmarke verlängert. Höchste Zeit also für eine Situationsanalyse …

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Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion

Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion

LNV-Pressemitteilung vom 1.4.2016

Landauf, landab sterben Eschen an dem eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus, auch Falsches Weißes Stengelbecherchen genannt. Ob tatsächlich das europaweite Ende der Esche naht oder dieser schöne Baum noch Überlebenschancen hat, weiß niemand. Eifrig wird jedenfalls allerorts gefällt und gerodet, um das Eschenholz zu ernten, bevor es vom Pilz befallen wird. Besonders ins Auge fallen Rodungen, die der Verkehrssicherheit von Straßen und Wegen dienen.

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Wasserkraftanlage Stallegg tritt  Ökologie „mit Füßen“

Wasserkraftanlage Stallegg tritt Ökologie „mit Füßen“

LNV-Pressemitteilung vom 28.8.2015

Wasserkraftstrom hat ein „grünes“ Image. Betreiber von Wasserkraftanlagen erhalten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz eine erhöhte Vergütung für ihren Strom, wenn sie „ökologische Verbesserungen“ an ihrer Anlage vornehmen. Am Beispiel des Kraftwerks Stallegg in der Wutachschlucht bei Löffingen-Göschweiler, Hochschwarzwald, bemängelt der Landesnaturschutzverband, dass damit oft Schindluder getrieben wird. Durch die Betriebsweise des Kraftwerks Stallegg kommt es wiederholt zu Zwischenfällen, die sich in drastischer Weise negativ auf die Gewässerökologie des Wutachs auswirken.

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LNV und NABU zur Jagstkatastrophe:

LNV und NABU zur Jagstkatastrophe:

LNV-NABU-Pressemitteilung vom 27.08.2015

Beim Landesnaturschutzverband (LNV) und Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) herrscht Entsetzen über das Ausmaß der Umweltkatastrophe an der Jagst. Es sei zu befürchten, dass der sehr hohe Artenreichtum dieses baden-württembergischen Naturschutzjuwels – mit zahlreichen Schutzgebieten dekoriert – auf absehbare Zeit verloren sei. NABU und LNV fordern strengere Auflagen und Kontrollen bei der Lagerung gewässertoxischer Stoffe und einen Maßnahmenplan für die ökologische Gesundung der Jagst.

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LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV-Pressemitteilung vom 04.05.2015

Die Neufassung der Düngeverordnung war notwendig geworden, weil die Europäische Union Deutschland rechtliche Schritte wegen Untätigkeit bei der Reduktion der Nitratbelastung androhte. Mit einer Vielzahl von detaillierten Regelungen und Pflichten für die Landwirte soll das Problem nun angegangen werden. Der Bauernverband attackiert die Neufassung heftig. Auch Dr. Gerhard Bronner, Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), kommen bei der Lektüre des Entwurfs der neuen Düngeverordnung Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist.

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Entwurf zum Fracking-Gesetz

Entwurf zum Fracking-Gesetz

LNV-Stellungnahme vom 20.01.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat mit Datum 19.03.2013 zu einem ersten Entwurf des BMU von Regelungen zum Einsatz des Fracking-Verfahrens im Rahmen des Wasserhaushaltsgesetzes Stellung genommen. Der nun vorliegende Entwurf des BMUB, Stand 19.12.2014, weist sehr wesentliche Verbesserungen zum Schutz der Gewässer sowie von Umwelt, Natur und Landschaft auf, umgeht jedoch weiterhin ein grundsätzliches Verbot des Fracking-Verfahrens zur unkonventionellen Erdgasgewinnung im Bundesbergrecht, Wasserrecht und Naturschutzrecht.

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LNV begrüßt LUBW-Leitfaden „Gewässerrandstreifen“

LNV begrüßt LUBW-Leitfaden „Gewässerrandstreifen“

LNV-Stellungnahme vom 14.01.2015

In ihrer Stellungnahme begrüßen LNV und NABU den geplanten LUBW-Leitfaden Gewässerrandstreifen. LNV und NABU haben aber noch eine Reihe von Verbesserungs- und Änderungsvorschlägen, die sich auf die Funktion der Gewässerrandstreifen für die eigendynamische Gewässerentwicklung und für den Grundwasserschutz beziehen und auf ihre Rolle in der Anpassungsstrategie an den Klimawandel (Hochwasserschutz, Freiflächen, Durchlüftung). Weitere Anmerkungen beziehen sich auf Gewässerschauen und Empfehlungen für Mahdzeitpunkte.

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LNV zum Haushaltsbegleitgesetz 2015/16

LNV zum Haushaltsbegleitgesetz 2015/16

LNV-Pressemitteilung vom 24.10.2014

In seiner Stellungnahme gegenüber Finanz- und Innenministerium stimmt der Landesnaturschutzverband (LNV) der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser aus Grund- oder Oberflächengewässern unter Bedingungen zu. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret erwartet „diese Gelder sollen in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließen, wie Dammrückverlegungen und die Rückgewinnung von Retentionsflächen“. Denn leider werden bisher überwiegend technische Hochwasserschutzmaßnahmen gefördert.

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Wasserentnahmeentgelt wird erhöht

Wasserentnahmeentgelt wird erhöht

LNV-Stellungnahme vom 23.10.2014

Der LNV stimmt in seiner Stellungnahme gegenüber Finanz- und Innenministerium der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser unter der Bedingung zu, dass diese in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließt, nicht etwa in rein technischen Hochwasserschutz. Ferner erwartet der LNV, dass die für diesen Bereich in den letzten Jahren bereitgestellten Haushaltsmittel keine Kürzung aufgrund dieser Mehreinnahmen erfahren.

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Wasserkraft mit Licht und Schatten

Wasserkraft mit Licht und Schatten

LNV-Pressemitteilung vom 21.3.2014

,Wasserkraft und Energie – das Thema ist auch in Baden-Württemberg heftig umstritten. Während die Betreiber von Wasserkraftwerken die lange Tradition und die emissionsfreie Energiequelle betonen, sehen Gewässerökologen und Angler in manchen Turbinen schlicht „Fischhäckselanlagen“ und ein Hemmnis für die Entwicklung naturnaher Gewässer. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen, hält das umweltverträgliche Potenzial der Wasserkraft für weitgehend ausgeschöpft.

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Abwasser-Kanalsanierungen dringend notwendig

Abwasser-Kanalsanierungen dringend notwendig

LNV-Stellungnahme vom 17.2.2014

Angesichts der erheblichen Problematik undichter Kanäle, sowohl durch Infiltration für die Reinigungsleistung von Kläranlagen als auch durch Exfiltration in das Grundwasser, wird die VwV des Umweltministeriums als zusätzliche Initiative für umfassende Kanalsanierungsmaßnahmen grundsätzlich unterstützt.

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LNV-Infobrief September 2013

LNV-Infobrief September 2013

Im Blickpunkt: Spurenstoffe in Gewässern

Als Spurenstoffe oder Mikroverunreinigungen werden anthropogene organisch-chemische Stoffe bezeichnet, die in unseren Gewässern im Konzentrationsbereich von einigen Mikro- bis herunter zu Bruchteilen von Nanogramm im Liter auftreten. Diese Konzentrationen sind geradezu unvorstellbar nieder, als anschaulicher Vergleich dient gelegentlich ein einziger Zuckerwürfel im Wasservolumen eines Tankschiffs (µg/L) oder in einem Stausee (ng/L).
Als pdf-Datei: LNV-Infobrief September 2013

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Umsetzung Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM)

Umsetzung Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM)

LNV-Stellungnahme vom 28.8.2013

Der geplante Untersuchungsrahmen ist umfangreich und deckt aus LNV-Sicht alle wichtigen Aspekte einer möglichen Umweltbeeinträchtigung ab. Der LNV bittet noch zu beachten, dass nach Kenntnis des LNV nicht alle als Heil-, Mineral- oder sonstige Bäderquellen genutzte Quellen auch als Wasser- oder Heilquellenschutzgebiete festgesetzt sind. Hochwasserereignisse und die zu erstellenden HW-Risikomanagementpläne können auch diese Quellen negativ betreffen.

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LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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Begrüßung vorläufiger Stopp des Fracking-Gesetzes

Begrüßung vorläufiger Stopp des Fracking-Gesetzes

LNV-Pressemitteilung vom 16.5.2013

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und die Bodensee-Stiftung sind erfreut, dass die Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes, die großzügige Regelungen für das sogenannte Fracking vorsah, zunächst gestoppt ist. Nachdem SPD, Grüne und Linke seit jeher für ein Moratorium des Fracking eintreten, waren die Bundestagsabgeordneten der CDU aus dem Südwesten nun das Zünglein an der Waage.

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Fracking bedroht Tiefengrundwasser

Fracking bedroht Tiefengrundwasser

LNV-Pressemitteilung vom 3.5.2013

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und die Bodensee-Stiftung sind in Sachen Fracking einer Ansicht: Erdgasgewinnung durch Fracking sendet mit seiner Versprechung „billige Energie“ falsche wirtschaftliche Signale und verhindert eine nachhaltige Ausrichtung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Und das mit erheblichen möglichen Nebenwirkungen für Mensch und Natur!

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Fracking gefährdet Grundwasser

Fracking gefährdet Grundwasser

LNV-Stellungnahme zum Wasserhaushaltsgesetz vom 19.3.2013

Es wird als sehr ungewöhnlich angesehen, dass eine Maßnahme im Grundwasserbereich – wenn auch nur außerhalb von Schutzgebieten – gesetzlich im Rahmen des WHG generell zugelassen werden soll, für die die Industrie laut Presse-Aussage von Bundeswirtschaftsminister Rösler „die Entwicklung umweltverträgliche Methoden“ (bisher nur) „angekündigt hat.“ Eine nachhaltige Rohstoffgewinnung setzt voraus, dass eine bestmöglich umweltverträgliche Gewinnungsmethode bekannt ist und eingesetzt wird.

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Gewässerrandstreifen auch innerorts erhalten

Gewässerrandstreifen auch innerorts erhalten

LNV-Stellungnahme zum Wasserrecht vom 14.3.2013

Der LNV begrüßt den Schutz der Gewässerrandstreifen durch die Festlegung von 10 m im Außenbereich und im Innenbereich, das Verbot von Dünge- und Pestizideinsatz, die Umwandlungspflicht von Acker- in Grünland und das Vorkaufsrecht des Landes. Ebenso den Grundsatz der Ausrichtung des Hochwasserschutzes an ökologisch verträglichen Lösungen und die Zweckbindung des Wasserentnahmeentgelts für gewässerökologische Belange.

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Bundesregierung erlaubt fahrlässigen Umgang mit Grundwasser

Bundesregierung erlaubt fahrlässigen Umgang mit Grundwasser

LNV-Pressemitteilung vom 4.3.2013

Die Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten sollte nicht erlaubt werden, solange unwägbare Risiken bestehen. Der LNV setzt sich für einen qualifizierten Nachweis der Umweltverträglichkeit von Gas-Fracking ein und steht damit auf dem gleichen Standpunkt wie Umweltminister Untersteller. Auch die heute noch nicht genutzten und folglich noch nicht geschützten Reserven guter Grundwasservorkommen müssen ausgenommen werden.

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Auch kleine Wasserkraft kann großen Schaden verursachen

Auch kleine Wasserkraft kann großen Schaden verursachen

LNV-Pressemitteilung vom 8.2.2013

Anlässlich der vom Umweltministerium angekündigten Förderung der Modernisierung der so genannten kleinen Wasserkraft, macht der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg darauf aufmerksam, dass auch kleine Wasserkraftanlagen einen Eingriff in die Wasserökologie darstellen. Modernisierungsmaßnahmen sollten deshalb nur mit großer Umsicht vorgenommen werden. Selbstverständlich seien alle Vorhaben, die zu einer klimaschonenden Energiegewinnung beitragen, begrüßenswert.

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Wasser ist keine Handelsware

Wasser ist keine Handelsware

LNV-Pressemitteilung vom 22.1.2013

Auf europäischer Ebene wird derzeit über die Einführung einer Konzessionsrichtlinie diskutiert, die Kommunen indirekt zwingen könnte, die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zu privatisieren. Anlass ist unter anderem die Situation in Griechenland, wo der öffentliche Sektor unter Korruption und Ineffizienz leidet. Der LNV wendet sich gegen den Vorstoß und unterstützt damit die kommunalen Spitzenverbände, die eine Privatisierung verhindern wollen.

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Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (Schalvo)

Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (Schalvo)

LNV-Stellungnahme vom 26.10.2011

Bereits vor etlichen Jahren haben der LNV und die Wasserversorger gemeinsam vorgeschlagen, die Hoftorbilanz als Indikator für stickstoffeffizientes und emissionarmes Wirtschaften zu verankern. Betriebe, die geringe N-Verluste haben, belasten das Grundwasser nicht und können von den zahlreichen bürokratischen Detailvorschriften entlastet werden. Ein solches Vorgehen entspräche dem Prinzip, Umweltschutz durch die Vorgabe von Zielen und nicht durch die Vorgabe von kaum zu kontrollierenden Maßnahmen zu erreichen.

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EU-Wasserrahmenrichtlinie

EU-Wasserrahmenrichtlinie

LNV-Stellungnahme vom 22.6.2009

Die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme wurden sorgfältig erstellt.
Die Datenerhebung, die Darstellung und die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Erstellung der Pläne sind vorbildlich. Hier haben die Wasserbehörden eine große Leistung vollbracht. Die Auswahl der Programmstrecken wäre nachvollziehbar, wenn es sich um eine Priorisierung handeln würde. Sie darf jedoch nicht dazu führen, dass an den Gewässern, die nicht als Programmstrecken ausgewählt sind, auf die Erreichung des guten ökologischen Zustands verzichtet wird.

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Verlängerung der Schleusen am schiffbaren Neckar

Verlängerung der Schleusen am schiffbaren Neckar

LNV-Stellungnahme vom 2.3.2009

Wir bitten um umgehende Erstellung dieses notwendigen Umweltberichts für eine Strategische Umweltprüfung und um Anhörung der Naturschutzverbände zu dessen Entwurf. Einer strategischen Umweltprüfung ist zwingend notwendig, weil zur Verlängerung von 27 Schleusen weitere Flussausbaumaßnahmen wie Kurvenaufweitungen, Wendestellen, Uferverbauungen, Schifffahrtsrinnen-Verbreiterungen, Verlagerung bisheriger Schiffsanlegestellen hinzukommen. An mehreren Stellen werden Natura 2000-Gebiete direkt oder indirekt betroffen, so dass FFH-Verträglichkeitsprüfungen notwendig werden dürften.

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