Sonderprogramm Ökologie ist Meilenstein für den Naturschutz

„Baden-Württemberg ist auf dem besten Weg, im Naturschutz an die Spitze der Bundesländer zu gelangen“, ist der LNV-Vorsitzende Gerhard Bronner überzeugt. „Es ist ein wichtiger Meilenstein für den Naturschutz, dass sich Grüne und CDU für die nächsten beiden Haushaltsjahre auf ein 36 Millionen Euro schweres ,Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt‘ geeinigt haben. Das ist eine gute Investition in die Zukunft unseres Landes und zeigt, dass Grün-Schwarz in Baden-Württemberg für den Naturschutz funktioniert“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle. „Dass beide Regierungsparteien mittlerweile Naturschutz als wichtiges Thema sehen, ist gut und richtig. Nur brauchen wir auch flächendeckend wirksame Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt wie die Reduktion des Pestizideinsatzes in Baden-Württemberg“, sagt die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender.

LNV begrüßt mehr Mittel für die biologische Vielfalt

Der LNV begrüßt die Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln für die Stärkung der biologischen Vielfalt.
„Wir bedanken uns dafür ausdrücklich bei den Koalitionspartnern“, so LNV-Chef Gerhard Bronner. Die Mittel für konkrete Projekte für die Artenvielfalt sind ebenso gut angelegt wie die für eine Verbesserung des Monitoring. Wie wichtig es ist, auch die Entwicklung der Arten zu beobachten, zeigt der alarmierende Rückgang der Insekten, der zu lange unentdeckt blieb.

Daimler-Werkserweiterung nicht in den Rheinauen

LNV-BUND-NABU-Pressemitteilung vom 18.9.2017

BUND, NABU und LNV fordern ökologische Alternativen für die Werkserweiterung, damit die Rheinauen nicht unter Beton und Asphalt verschwinden. Die Vorsitzenden der Naturschutzverbände LNV, BUND und NABU haben klar verdeutlicht, dass sie eine Erweiterung des Werksgeländes nach Süden sowie die geplanten Umfahrungsstraßen ablehnen.

Änderung des Naturschutzgesetzes

LNV-BUND-NABU-Stellungnahme zur Änderung des Naturschutzgesetzes
Kritik an geplanter Bagatellregelung bei Anhörungen
In der gemeinsamen Stellungnahme begrüßen LNV, BUND und NABU die meisten der Klarstellungen, Ergänzungen und redaktionellen Korrekturen, die das UM für notwendig ansieht. Die Verbände lehnen allerdings sowohl den geplanten Verzicht auf Anhörung der anerkannten Naturschutzvereinigungen bei nicht erheblichen Änderungen ab als auch die geplante Bagatellregelung, wonach die Behörden sich einigen dürfen, wann auf eine Anhörung der anerkannten Naturschutzvereinigungen verzichtet werden kann. Darüber hinaus schlagen sie aufgrund zwischenzeitlich aufgetretener Praxisprobleme einige Änderungen an weiteren Paragrafen vor.

Umweltverwaltung im Land schlecht aufgestellt

Negative Folgen der Verwaltungsreform
LNV begrüßt geplante Personalaufstockung
Schutzgebiete können aus Personalnot nicht überwacht werden und verschlechtern sich, Ausgleichsmaßnahmen stehen oft nur auf dem Papier, Planungsverfahren ziehen sich in die Länge: Schon lange bemängelt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), dass in der Umweltverwaltung des Landes Personal fehlt. „In den letzten Jahrzehnten wurde bei der Umweltverwaltung überproportional eingespart, weil Einsparungen bei anderen Landesaufgaben tabuisiert waren“, so der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

LNV begrüßt mehr Geld für den Naturschutz

LNV-Pressemitteilung vom 3.7.2017

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 33 Naturschutzvereinen im Land, freut sich über die Initiative der grünen Landtagsfraktion, in den kommenden vier Jahren 160 Millionen Euro zusätzlich für den Naturschutz bereit zu stellen. „Auf dieses Signal haben wir gewartet“, so LNV Chef Gerhard Bronner. „Wir hoffen, dass der Vorschlag von allen Landtagsfraktionen unterstützt wird.“

LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV-Pressemitteilung zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März 2017

Weitreichende Auswirkungen auf Ökosysteme
Der Landesnaturschutzverband ist alarmiert, dass trotz vieler Bemühungen zum Artenschutz der Gefährdungsgrad typischer Arten der Feldflur und selbst vieler bisheriger „Allerweltsarten“ deutlich gestiegen ist. Vor allem über den drastischen Rückgang von Insekten und damit auch der insektenfressenden Vögel und anderer Wirbeltiere ist besorgniserregend. Laut Studien ist mit Einbußen von bis zu 80 % der Biomasse an Insekten in den letzten Jahren zu rechnen.

„Taschenbuch des Naturschutzes“ neu aufgelegt

LNV-Pressemitteilung vom 12.1.2017

Ein Leitfaden für den Naturschutzdienst und alle, die die Natur schützen wollen
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hat den bewährten Ratgeber „Taschenbuch des Naturschutzes“ völlig überarbeitet und in einer sechsten Auflage neu herausgegeben. Berücksichtigt wurde die umfassende Änderung des Naturschutz- und Artenschutzrechtes und weiterer Rechtsbereiche während der letzten Jahre.

Naturparadies Saalbachniederung

LNV-Pressemitteilung vom 21.6.2016

Bei einem Ortstermin in der Saalbachniederung übergab der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Dr. Gerhard Bronner an Franz Debatin von der NABU-Ortsgruppe Hambrücken einen Gutschein über 3.500 €. Das Geld wurde von der LNV-Stiftung zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes für den Erwerb von Wiesengrundstücken bewilligt. Der NABU hat hier mit seinem jahrzehntelangen Engagement ein einzigartiges Naturparadies geschaffen und erhalten.

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