Landschaftspflegegeräte für den Naturschutz

Kooperation LNV und Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu

Ziel der Vergaberunde war die Ausstattung aktiver Naturschutzgruppen mit Landschaftspflegemaschinen. Um eine gute Auslastung zu sichern, stehen die Geräte gruppen- und verbändeübergreifend zur Verfügung. Der LNV stellte Logistik und Know-how, die Hofbräu-Umweltstiftung förderte großzügig mit über 100.000 Euro. Im Ergebnis erhielten 13 Gruppen die benötigten Maschinensets. Bei rd. 10 Übergabe-Terminen beeindruckte das außergewöhnliche Engagement der Naturschützer/innen. Ein Flyer informiert darüber, welche Maschinen wo stehen.

Koalitionsvertrag bietet Chancen für Naturschutz

LNV-Pressemitteilung vom 6.5.2016

Was hat der Naturschutz zu erwarten? Auf den ersten Blick Gutes: der Rollback bleibt aus, die Naturschutzstrategie wird weiter umgesetzt, der Nationalpark bleibt unangetastet. Und das Beste: der Zuwachs des Naturschutz Haushaltes wird fortgeführt, die Mittel sollen bis 2021 auf 90 Mio. Euro steigen. Der Wechsel des Naturschutz vom Ministerium ländlicher Raum (MLR) zum Umweltministerium sowie der Farbwechsel im MLR wirft besorgte Fragen auf. Auch ohne die Naturschutzabteilung hat das MLR entscheidenden Einfluss auf die Biodiversität.

Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion

LNV-Pressemitteilung vom 1.4.2016

Landauf, landab sterben Eschen an dem eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus, auch Falsches Weißes Stengelbecherchen genannt. Ob tatsächlich das europaweite Ende der Esche naht oder dieser schöne Baum noch Überlebenschancen hat, weiß niemand. Eifrig wird jedenfalls allerorts gefällt und gerodet, um das Eschenholz zu ernten, bevor es vom Pilz befallen wird. Besonders ins Auge fallen Rodungen, die der Verkehrssicherheit von Straßen und Wegen dienen.

Biosphärengebiet Schwarzwald setzt Segel

LNV-Pressemitteilung vom 19.2.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. (LNV) freut sich, dass das Naturschutz-Flaggschiff „Biosphärengebiet Südschwarzwald“ nun Segel gesetzt hat. „Dass einige Passagiere wie z.B. Feldberg und Todtmoos im Hafen zurückgeblieben sind, ist zwar bedauerlich. Die Naturschützer sind überzeugt, dass das neue Gebiet ein ebensolcher Erfolg wird wie das Biosphärengebiet Schwäbische Alb und in einigen Jahren die Zurückgebliebenen doch noch an die Tür – pardon Luke – klopfen werden.

Naturschutzstrategie BW – ein Erfolgsmodell

LNV-Pressemitteilung vom 01.02.2016

„Naturschutzstrategie Baden-Württemberg – wird alles gut?“ lautete die Frage des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) am 28.01.2016 für eine Podiumsdiskussion im Museum am Löwentor in Stuttgart. Die Diskutanten waren der für Naturschutz zuständige Minister Alexander Bonde, Gudrun Heute-Bluhm vom Städtetag und Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV.

LNV zum „Bericht zur Lage der Natur“

LNV-Pressemitteilung vom 12.01.2016

Viel versprochen – viel gehalten“ – auf diesen Nenner bringt Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), die Naturschutzbilanz der grün-roten Landesregierung. Alte Forderungen der Naturschutzverbände wie flächendeckende Landschaftserhaltungsverbände (LRV) und neue Großschutzgebiete wurden umgesetzt.

Naturschutzstrategie Baden-Württemberg – Wird alles gut?

LNV-Pressemitteilung vom 14.1.2016

Diskussionsabend am Donnerstag, 28.01.2016, 18.30 Uhr,
Museum am Löwentor, Rosenstein 1, Stuttgart

mit
Minister Alexander Bonde, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz,
Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags
Dr. Gerhard Bronner, LNV-Vorsitzender

Biosphärengebiet Schwarzwald

Pressemitteilung vom 04.01.2016

Als „historischen Schritt“ bezeichnen die drei baden-württembergischen Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV die Unterzeichnung der Verordnung für das neue Biosphärengebiet im Südschwarzwald. „Wir gratulieren den 29 Gemeinden und dem Land herzlich zu diesem wichtigen Schritt. Das neue Biosphärengebiet wird der Natur, den Menschen in der Region und dem Ruf des Schwarzwaldes guttun – vor allem, sobald die UNESCO das Gebiet offiziell anerkennt“.

Wirksamkeit von Ausgleichs-Maßnahmen

LNV-Info 3/2015

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungs-Vorhabens die Ermittlung fachlicher Rahmenbedingungen in Auftrag gegeben, die für die Durch-führung und Wirksamkeit von aus Artenschutzgründen erforderlichen, vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen – auch CEF-Maßnahmen (measures that ensure the continued ecological functionality) genannt – entscheidend sind.

Kooperativer Naturschutz als Erfolgsmodell

LNV-Pressemitteilung vom 3.12.2015

Flächendeckende Einrichtung von Landschaftserhaltungsverbänden – ein Erfolg für gemeinsame Initiative LNV / Kommunale Spitzenverbände
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) freut sich, dass seine bereits in der letzten Legislaturperiode gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden gestartete Initiative für die flächendeckende Einrichtung von Landschaftserhaltungsverbände (LEV) so erfolgreich war.

Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

LNV-Stellungnahme vom 29.10.2015

Der LNV sieht in seiner Stellungnahme die Herabsetzung der Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen und die Wertung schmaler Landschaftselemente wie Gräben mit weniger als 2m Breite als Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche kritisch. Beides würde zu Intensivierung der Flächennutzung führen. Eine Einarbeitung von Zwischenfrüchten bereits ab dem 16. Januar ginge zu Lasten von Tierarten der offenen Feldflur, wie beispielsweise Rebhuhn oder Feldhase, die Nahrung und Deckung in der ohnehin ausgeräumten Feldflur benötigen.

Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

LNV-Position vom 31.10.2012, überarbeitet September 2015

Bioenergie hat viele Vorteile. Sie kann (fast) überall erzeugt werden, ist speicherbar und kann so Verbrauchsschwankungen ausgleichen. Sie ist vielseitig und lässt sich als Strom, Wärme und Kraftstoff nutzen. Zunehmend werden jedoch auch ihre Schattenseiten sichtbar. Bioenergie tritt in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsproduktion, führt zu erhöhten Agrarimporten (mit Folgen in den Herkunftsländern), kann zur Intensivierung und Monotonisierung der Feldflur führen.

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