Leitbild „Kulturlandschaft 2030“ – Erhaltung lebendiger und vielfältiger Landschaften mit hoher Biodiversität

Dienstag, 4.04.2023, 19:00 bis 21:00 Uhr
Buchungen geschlossen

Diese Veranstaltung wird online durchgeführt.

Naturschutz im Gespräch – LNV-Expertenaustausch im April

Im Gespräch mit:

Dr. Rainer Oppermann, Institutsleiter des Instituts für Agrarökologie und Biodiversität (ifab) Mannheim

2019 wurde vom ifab eine breit angelegte Studie zum Thema “Kulturlandschaft Baden-Württemberg 2030 –
Vorschläge zur Weiterentwicklung der Agrarförderung in Baden-Württemberg” durchgeführt. Der LNV war neben vielen anderen Naturschutzorganisationen einer der Förderer dieser Untersuchung.

Die Quintessenz der Studie vorweg:

Um den Niedergang der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg – insbesondere im Offenland – zu stoppen, sei eine Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Förderung notwendig. Die Studie zeigte, dass viele Ansätze in den derzeitigen Landesprogrammen FAKT (Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl) und LPR (Landschaftspflegerichtlinie) grundsätzlich geeignet sind, um die Biodiversität zu stützen, es aber dringenden Weiterentwicklungsbedarf gibt.

Seit 2019 ist einige Zeit vergangen und die gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) ist 2022 angepasst worden. Sie wird ab 2023 wird auf der Basis eines Strategieplans umgesetzt, der ausgehend von den gemeinsamen Zielen spezifisch auf die ermittelten Bedarfe eingehen soll.  Die Instrumente der EU-Agrarpolitik sollen dabei maßgeschneidert und regional angepasst zum Einsatz kommen. Der Strategieplan für Deutschland wurde in enger Abstimmung mit Bundesressorts, Ländern und Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpartnern erstellt. Die Genehmigung durch die Europäische Kommission erfolgte am 21. November 2022.

Dr. Rainer Oppermann stellt Ihnen die Inhalte der Studie vor und erläutert, was sich mit der neuen GAP geändert hat, und ob die neuen Instrumente dazu dienen können, den Niedergang der Biodiversität in der Kulturlandschaft in Baden-Württemberg aufzuhalten.

Weitere Informationen finden sie in diesem Flyer 

Hier die vollständige Studie zum Nachlesen

Die Veranstaltung ist für ehrenamtliche Naturschützer kostenlos.

Bitte melden Sie sich mit dem unten stehendem Formular an.

 

 

 

 

 

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