Spurenstoffe

Spurenstoffe in Gewässern
Wo kommen sie her und was für Auswirkungen haben sie?

Bis zu 70.000 Chemikalien kommen täglich zum Einsatz. Viele dieser in Massen eingesetzten Stoffe verbreiten sich in kleinsten, aber wirksamen Mengen als Spurenstoffe in der Natur und bleiben dort über lange Zeit erhalten. Spurenstoffe können sich gegenseitig beeinflussen und in ihrer Wirkung verstärken. Sie schädigen Organismen wie Fische und Insekten und reichern sich in Nahrungsketten an.

Spurenstoffe in Gewässern

LNV-Info 1/2018
Bis zu 70.000 Chemikalien kommen heutzutage europaweit täglich zum Einsatz. Ein großer Teil davon findet seinen Weg in unsere Umwelt und den Wasserkreislauf. Aber erst als vermehrt Pflanzenschutzmittel im Grundwasser nachgewiesen wurden, rückten Verunreinigungen mit sogenannten Spurenstoffen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Doch was sind Spurenstoffe eigentlich?

Natur-Objekte des Jahres 2018

Eine kurze Zusammenstellung des LNV
Wie jedes Jahr soll mit den „Naturobjekten des Jahres“ auf die Gefährdung und den Verlust von Pflanzen, Tieren und anderen Naturobjekten aufmerksam gemacht und die Artenvielfalt gefördert werden. Der LNV hat hierzu wieder eine Liste der ausgezeichneten Naturobjekte des Jahres 2018 zusammengestellt.
Die Flechte des Jahres ist die Fransen-Nabelflechte(Umbilicariacylindrica), die an den Steilflächen von mineralreichen Silikatfelsen der Hochlagen in Mitteleuropa siedelt und bedroht ist.

Vogelschlag an Glas

LNV-Info 5/2017

Bauen mit Glas liegt im Trend – es wird jedoch nur selten bedacht, dass jährlich mehrere Millionen Vögel an Glasscheiben und stark spiegelnden Gebäudefassaden tödlich verunglücken.

Artenkenntnis und organismische Biologie an den Hochschulen

Auswertung einer Umfrage bei Arbeitgebern im Naturschutzbereich
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) setzt sich für den Erhalt der Biologischen Vielfalt ein. In den letzten Jahren haben wir den Eindruck gewonnen, dass die allgemeine organismische Biologie in Forschung und Lehre sowohl an Universitäten als auch Schulen und somit die Kenntnis über (heimische) Arten leider immer mehr zurückgehen.

LNV-Info 3/2017: Verbands-Beteiligung über den LNV

Das vorliegende LNV-Info soll Behörden, Gemeinden und von ihnen beauftragten Planungsbüros Hilfestellung geben bei der Frage, ob alle elf derzeit in Baden-Württemberg anerkannte Naturschutzvereinigungen oder Untergliederungen im Rahmen von Anhörungsverfahren informiert werden müssen oder ob der LNV als Dachverband einen Teil der Weiterleitung übernimmt.

Faktencheck Windenergie

LNV-Info 2/2017

Energiewende ja – aber wie?
Der Klimawandel stellt eine massive Bedrohung unserer Lebensgrundlagen dar und lässt sich in Form von Dürren, Überschwemmungen, Wetterextremen auch in Baden-Württemberg beobachten. Für einen wirksamen Klimaschutz muss unser Energieversorgungssystem ohne Kohle, Öl und Erdgas auskommen, die Kohlendioxid-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Aber auch die Kernenergie ist keine geeignete Alternativ-Technologie sondern birgt nicht beherrschbare Risiken.

Solarfreiflächenanlagen und Naturschutz

Vorschläge für Planungshinweise zur guten fachlichen Praxis beim Bau von Solarfreiflächenanlagen in benachteiligten Gebieten, Herausgeber: Bodensee – Stiftung, BUND, LNV und NABU
Außer in Naturschutzgebieten sollen künftig überall in benachteiligten Gebieten grundsätzlich Solaranlagen gebaut werden können.

Finanzierung des Naturschutzes

LNV-Info 1/2017 vom 20.3.2017

Seit 5 Jahren sieht der Landeshaushalt von Baden-Württemberg einen Zuwachs der Naturschutzmittel vor, der früher undenkbar erschien. Der Zuwachs soll sich bis Ende der Legislaturperiode fortsetzen – die Naturschutzmittel wären dann von 30 Mio. € jährlich auf 90 Mio. € jährlich gestiegen. Die für das ganze Land zu erbringenden Einsparungen mussten die 20 % Ausgabenposten außerhalb der Schonbereiche erbringen, darunter die gesamte Umweltverwaltung.

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007

nser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen “Wanderungszugewinne” lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen “Rahmenbedingungen” vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

Natur-Objekte des Jahres 2017

Eine kurze Zusammenstellung des LNV
Mit den “Naturobjekten des Jahres” soll auf die Gefährdung und den Verlust von Pflanzen, Tieren und anderen Naturobjekten aufmerksam gemacht werden und die Arten-Vielfalt gefördert werden. Es gibt vielfältige Ursachen für den Artenrückgang, so ist der Klatschmohn durch die intensive Landwirtschaft gefährdet. Auch der Klimawandel stellt eine Bedrohung dar. So gilt die Fichte – der Baum des Jahres 2017 – als die heimische Baumart mit dem ungünstigsten Anpassungspotenzial an kommende klimatische Veränderungen.

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