Effiziente Forststrukturen zum Aufbau klimastabiler Wälder notwendig

Zumeldung zur Pressemitteilung Nr. 260/2017 des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 18.10.17: „Minister Hauk stellt Waldzustandsbericht 2017 vor“ Der sich abzeichnende Klimawandel muss die Waldbehandlung in den nächsten Jahren bestimmen. Der LNV begrüßt daher, dass Forst-Minister Peter Hauk in seiner heutigen Presse- meldung zum Waldzustandsbericht 2017 auf die Entwicklung klimastabiler Mischwälder setzt. „Die aktuellen Waldbrände in Portugal aufgrund […]

Förderung von Forstbetriebsgemeinschaften begrüßt

LNV-Stellungnahme zur Umweltzulage Wald vom 20.10.2016

In seiner Stellungnahme zur überarbeiteten Förderrichtlinie begrüßt der LNV, dass künftig neben Privatwaldbesitzern auch anerkannte Forstbetriebsgemeinschaften Anträge auf finanziellen Ausgleich stellen können. Dieser wird für Einkommenseinbußen durch auflagenbedingte Bewirtschaftungseinschränkungen in Natura 2000-Gebieten in Höhe von 50 Euro pro ha und Jahr gewährt. Diese Umweltzulage dient auch der Akzeptanzförderung von Natura 2000.

Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion

LNV-Pressemitteilung vom 1.4.2016

Landauf, landab sterben Eschen an dem eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus, auch Falsches Weißes Stengelbecherchen genannt. Ob tatsächlich das europaweite Ende der Esche naht oder dieser schöne Baum noch Überlebenschancen hat, weiß niemand. Eifrig wird jedenfalls allerorts gefällt und gerodet, um das Eschenholz zu ernten, bevor es vom Pilz befallen wird. Besonders ins Auge fallen Rodungen, die der Verkehrssicherheit von Straßen und Wegen dienen.

Biosphärengebiet Schwarzwald setzt Segel

LNV-Pressemitteilung vom 19.2.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. (LNV) freut sich, dass das Naturschutz-Flaggschiff „Biosphärengebiet Südschwarzwald“ nun Segel gesetzt hat. „Dass einige Passagiere wie z.B. Feldberg und Todtmoos im Hafen zurückgeblieben sind, ist zwar bedauerlich. Die Naturschützer sind überzeugt, dass das neue Gebiet ein ebensolcher Erfolg wird wie das Biosphärengebiet Schwäbische Alb und in einigen Jahren die Zurückgebliebenen doch noch an die Tür – pardon Luke – klopfen werden.

Lob und Kritik an Förderung der Waldwirtschaft

LNV-Stellungnahme vom 6.11.2015

zur Verwaltungsvorschrift Nachhaltige Waldwirtschaft (VwV NWW)
Der LNV begrüßt Verbesserungen und die Schwerpunktsetzung auf den Kleinprivatwald. Er kritisiert die ungenügende Förderung der Tanne als klimastabile Baumart und die 100%-Förderung der Waldkalkung gegenüber derjenigen von 90% für den Waldnaturschutz. Eine Umsetzungspflicht für ein Alt- und Totholzkonzept als Fördervoraussetzung fehlt leider weitgehend.

„Kartellamt auf Krawall gebürstet“

LNV-Pressemitteilung vom 05.02.2015

Wenn der Freiburger Journalist Bernward Janzing in einem taz-Kommentar dem Kartellamt Krawall attestiert, ist dies eine ungewohnt deftige Sprache. „Der Vorwurf allerdings wird mit guten Gründen erhoben“, bemerkte heute der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret. Die Stadt Titisee-Neustadt will es Schönau nachmachen und ein eigenes Stadtwerk betreiben, wie es die Bürger der Schwarzwaldstadt schon vor Jahren gründeten.

Wälder sind mehr als Holzproduktionsplantagen

LNV-Pressemitteilung vom 26.01.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) ist empört über die ausschließlich erwerbswirtschaftliche Sichtweise des Bundeskartellamts, die jegliche ökologischen und Gemeinwohlaspekte des Waldes ausblendet. Der LNV fürchtet um die anerkannt hohen Standards für eine besitzartenübergreifende naturnahe Waldwirtschaft, wenn sich das Bundeskartellamt mit seiner Meinung durchsetzt: orsteinrichtung und Auszeichnen von Bäumen stuft das Bundeskartellamt als wirtschaftliche Tätigkeiten ein.

Klares Nein zum Kartellverfahren Einheitsforstamt

LNV-Pressemitteilung vom 20.10.2014

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) lehnt die Forderung des Bundeskartellamtes zur Neuordnung der Holzvermarktung und zur Umgestaltung der Forstverwaltung ab. Der Dachverband der baden-württembergischen Naturschutzverbände fordert die Bundes- und Landtagsabgeordneten auf, das Bundeswaldgesetz zu ändern. Sollte das Gesetzt umgesetzt werden, droht in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern eine völlige Zerschlagung der Forstverwaltung. Damit wäre das Ende des über Jahrzehnte bewährten und effizienten Einheitsforstamts besiegelt.

„Wir geben dem Naturschutz eine Stimme“

LNV-Pressemitteilung vom 15.4.2014

Bei der Mitgliederversammlung des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzverbänden, stand am Samstag ein straffes Programm auf der Tagesordnung. Unter anderem legte der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret seinen Bericht des Vorstands ab und unterstrich dabei die Rolle des LNV als „einheitliche Stimme für den Naturschutz“. Als Dachverband seien zwar Kompromisse untereinander notwendig, letztendlich ziehe man aber am gleichen Strang.

Waldkalkung – Umweltvorsorge oder Naturschutzproblem?

Tagungsbericht und Vorträge

Gut 160 Interessierte waren am 25. Oktober der gemeinsamen Einladung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und des Landesnaturschutzverbandes (LNV) ins Museum Löwentor in Stuttgart gefolgt, um sich über das Thema Waldkalkung zu informieren. Namhafte Expertinnen und Experten von Universitäten und Forschungseinrichtungen referierten zur Problematik von Versauerung- und Entsauerungsprozessen.

Waldkalkung – Umweltvorsorge oder Naturschutzproblem?

LNV und FVA Pressemitteilung vom 31.10.13

Gut 160 Interessierte waren am 25. Oktober der gemeinsamen Einladung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und des Landesnaturschutzverbandes (LNV) ins Museum Löwentor in Stuttgart gefolgt, um sich über das Thema Waldkalkung zu informieren. Namhafte Expertinnen und Experten von Universitäten und Forschungseinrichtungen referierten zur Problematik von Versauerung- und Entsauerungsprozessen.

Tagung zur Waldkalkung

Umweltvorsorge oder Naturschutzproblem?

25. Oktober 2013, Museum am Löwentor, Stuttgart-Nord, Beginn 9.15 Uhr
Ausgelöst durch das sog. Waldsterbens werden im Wald Bodenschutzkalkungen durchgeführt. Sie sollen Säureeinträge abpuffern und negative Boden-Entwicklungen kompensieren. Die Waldkalkung wird aber aus verschiedenen Gründen zunehmend kritisch gesehen und z. B. werden schädliche Auswirkungen auf säureliebende Arten und Biozönosen befürchtet. Sind artenreiche Mischwälder nicht auch von selbst in der Lage, die Versauerungs-Altlasten allmählich wieder abzubauen? Die Tagung ermöglicht eine umfassende Meinungsbildung

1 2