Grenzabstände für Wärmedämmung verringern

LNV-Stellungnahme vom 1.10.2013

Der LNV hat in seiner gemeinsamen Stellungnahme mit weiteren Naturschutzverbänden die geplante Möglichkeit, für energetische Sanierungen die Grenze zum Nachbargrundstück in einer Tiefe von 0,3 m überschreiten zu dürfen, begrüßt. Abgelehnt hat der LNV dagegen die geplanten Änderungen der Grenzabstände von Gehölzen zum Schutz von Solaranlage vor Beschattung. Stadtdurchgrünung und damit Beschattung und Kühlung durch Bäume seien in Zeiten der Klimaerwärmung wichtiger.

Rasenschnitt sollte in Biogasanlagen kein Tabu sein

LNV-Pressemitteilung vom 23.9.2013

Der LNV begrüßt die Initiative des Umweltministers Franz Untersteller zur effizienten Nutzung von Bio- und Grünabfällen. Der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner weist jedoch darauf hin, dass sinnvolle Bioabfall-Nutzungspfade heute durch die Gesetzeslage verhindert werden. „Das Kreislaufwirtschaftsgesetz in Kombination mit der Bioabfallverordnung behandelt beispielsweise Rasenschnitt wie potenziellen Sondermüll und verhindert, dass er in Biogasanlagen eingesetzt werden und dort Mais ersetzen kann“, so Bronner.

Die Energiewende ist nicht schuld an hohen Strompreisen

LNV übt scharfe Kritik an tendenziöser Berichterstattung und an der FDP

Der LNV ist enttäuscht von der medialen Berichterstattung über die Energiewende, die Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom und den Anstieg der Strompreise. „Hier werden falsche Zusammenhänge hergestellt und die Leser in die Irre geführt“, weiß der Vorsitzende Reiner Ehret. Auch über die Verlautbarungen der FDP ärgert sich der Chef des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände.

Begrüßung Neuregelungen bei der Landesbauordnung

LNV-Pressemitteilung vom 24.7.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände freut sich über die Novelle der Landesbauordnung, wonach soziale und ökologische Kriterien in Zukunft eine größere Rolle spielen sollen. „Insbesondere die Erleichterungen für die Schaffung von Solaranlagen an Gebäuden und die Verpflichtung zur Anlage von Fahrradabstellplätzen bei Neubauten sind ökologisch sinnvoll“, betont der LNV-Referent für Flächenmanagement Dr. Heiner Grub.

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

Fessenheim-Katastrophenschutz

Pressemitteilung von BUND, NABU und LNV vom 17.7.2013

Erneut hatten sich BUND, NABU und LNV in einem Brief an die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gewandt und nach den angekündigten Fortschritten beim wichtigen Thema Katastrophenschutz für das AKW Fessenheim gefragt. Jetzt liegt die eher unbefriedigende Antwort aus dem RP Freiburg vor. Auf die zentrale Frage nach einer Erweiterung der bisherigen, absolut unrealistisch kleinen Evakuierungsradien wird leider überhaupt nicht geantwortet.

Windkraft geht auch umweltfreundlich!

LNV-Pressemitteilung vom 10.7.2013

Der LNV nimmt die anhaltende Diskussion um Windkraftstandorte in Freiburg zum Anlass, für mehr Sachlichkeit zu plädieren. „Wir distanzieren uns von fanatischen Windkraftgegnern, wie sie teilweise in der „Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes“ zu finden sind. Wir kritisieren aber auch Windkraftlobbyisten, die am liebsten die aus gutem Grund im Laufe von Jahrzehnten entstandene Naturschutzgesetzgebung zu Gunsten der Windkraft aushebeln wollen“, betont Dr. Gerhard Bronner.

Hocheffizientes Gas- und Dampfkraftwerk richtiger Schritt

LNV-Pressemitteilung vom 8.7.2013

Ehrgeizige Umsetzungsstrategien in einigen Bundesländern, zahlreiche innovative Projekte von Stadtwerken, mittelständischen Unternehmen, des Handwerks und von Energiegenossenschaften zeigen, dass es „vor Ort“ genügend Kreativität und Einsatzbereitschaft gibt, die Energiewende erfolgreich umzusetzen. Hierzu gehört das geplante Gas- und Dampfturbinenkraftwerks (GuD) der Karlsruher Raffinerie MiRO. Dieses Kraftwerk kann ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der Energiestrategie des Landes werden.

Ohne Windkraft keine Energiewende im Land

LNV-Pressemitteilung vom 13.6.2013

Anlässlich des Global Wind Days appelliert der Vorsitzende des LNV Reiner Ehret an alle Natur- und Umweltschützer im Land, die Bedeutung der Windenergie für die ökologisch und ökonomisch notwendige Energiewende anzuerkennen. Auch Kritiker aus den eigenen Reihen fordert der LNV-Chef auf, bei der Windkraft nicht länger zu bremsen, sondern bei der Gestaltung der Energiewende aktiv mitzuwirken.

Energiewende endlich umsetzen

LNV-Pressemitteilung vom 6.6.2013

Das Weltklima ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und jeder sollte sich dessen bewusst sein. Der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret, fordert deshalb die politischen Entscheidungsträger dazu auf, den populären Reden über die Bedeutung des Umweltschutzes endlich auch entschlossenes Handeln folgen zu lassen.

Begrüßung vorläufiger Stopp des Fracking-Gesetzes

LNV-Pressemitteilung vom 16.5.2013

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und die Bodensee-Stiftung sind erfreut, dass die Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes, die großzügige Regelungen für das sogenannte Fracking vorsah, zunächst gestoppt ist. Nachdem SPD, Grüne und Linke seit jeher für ein Moratorium des Fracking eintreten, waren die Bundestagsabgeordneten der CDU aus dem Südwesten nun das Zünglein an der Waage.

Fracking bedroht Tiefengrundwasser

LNV-Pressemitteilung vom 3.5.2013

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und die Bodensee-Stiftung sind in Sachen Fracking einer Ansicht: Erdgasgewinnung durch Fracking sendet mit seiner Versprechung „billige Energie“ falsche wirtschaftliche Signale und verhindert eine nachhaltige Ausrichtung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Und das mit erheblichen möglichen Nebenwirkungen für Mensch und Natur!

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