19. Juni 2013, Pressemitteilung Nationalpark nicht aus Naturschutztopf finanzieren

Der LNV fordert Extra-Mittel für das Projekt

Der LNV-Chef Reiner Ehret ist empört über den Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel, Naturschutzmittel zur Finanzierung für den geplanten Nationalpark im Schwarzwald zu verwenden. Dadurch würden fast sämtliche Naturschutzaktivitäten zum Erliegen kommen.
Die Idee des SPD-Fraktionsvorsitzenden Schmiedel, für die Investitionen in einen Nationalpark im Nordschwarzwald die im Haushalt bereits für den Naturschutz des ganzen Landes eingeplanten Mittel zu verwenden, hat den Vorsitzenden des Dach-verbandes der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret heute zu dem kriti-schen Vergleich mit der „Echternacher Springprozession“ veranlasst.

„Zunächst wirbt Schmiedel lautstark für die Einrichtung des Nationalparks – zwei Schritte vor – und jetzt will er dafür kein Geld in die Hand nehmen – ein Schritt zu-rück!“ , so der LNV-Vorsitzende. Würde der SPD-Vorschlag Wirklichkeit, bedeute das die Einstellung nahezu aller Aktivitäten im Naturschutz. Auch solcher, welche durch Gesetze und Verordnungen unabdingbar zu erfüllen seien.

Ehret schlägt daher der SPD vor, diese „Linke-Tasche-Rechte-Tasche-Idee“ á la Schmiedel schleunigst vom Kabinettstisch zu fegen.

LNV-PM zur Nationalpark-Finanzierung

Themen zu diesem Artikel: Freizeit und Tourismus, Naturschutz und Landschaftspflege, Pressemitteilung, Schutzgebiete, Wald und Forst

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