12. August 2013, Pressemitteilung Die Energiewende ist nicht schuld an hohen Strompreisen

LNV übt scharfe Kritik an tendenziöser Berichterstattung und an der FDP

Der LNV ist enttäuscht von der medialen Berichterstattung über die Energiewende, die Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom und den Anstieg der Strompreise. „Hier werden falsche Zusammenhänge hergestellt und die Leser in die Irre geführt“, weiß der Vorsitzende Reiner Ehret. Auch über die Verlautbarungen der FDP ärgert sich der Chef des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände.

„Was derzeit durch ‚Blätter‘ wie BILD oder FAZ an Volksverdummung betrieben wird, ist kaum zu überbieten“, mokiert sich Ehret über die einseitige Berichterstattung zur Energiewende. Wenn BILD mit der Überschrift „Zuviel Sonne – Strompreis steigt stärker als erwartet“ aufmache, klinge das für den Leser als sei solar erzeugter Strom und dessen Einspeisung an den steigenden Strompreisen schuld. Die FAZ habe diesen konstruierten Zusammenhang in einer aktuellen Berichterstattung sogar ganz direkt formuliert, meint Ehret. Dort sei zu lesen, dass die wachsende Ökostromeinspeisung die Energiekosten für Verbraucher und Wirtschaft weiter nach oben treibe.

„Fakt jedoch ist, dass die Energieriesen die derzeit extrem niedrigen Stromkosten an der Börse nicht an ihre Kunden weitergeben, sondern damit Geld verdienen“, betont der LNV-Chef. Sie profitierten nicht nur von den niedrigen Energiekosten, sondern seien als energieintensive Betriebe meistens auch noch von der EEG-Umlage befreit.

Dass die Diskreditierung einer nachhaltigen Energiepolitik auch durch die FDP-Spitze – an vorderster Stelle Philipp Rösler und Rainer Brüderle, welcher neue Solaranlagen am liebsten verbieten wolle – betrieben werde, sei nicht zu fassen. Das zeige, wie wenig diese Partei anscheinend von den Gesetzen der Marktwirtschaft verstehe.

„Wenn das Stromgeschäft den Regeln der Marktwirtschaft folgen würde, müssten die Strompreise eher sinken als steigen“, betont der LNV-Vorsitzende. „Die von BILD, FAZ und FDP propagierten Gründe für steigende Strompreise haben mit den realen, marktwirtschaftlichen Zusammenhängen definitiv nichts zu tun“, betont Ehret.

LNV-PM zu Strompreisen

Themen zu diesem Artikel: Energie, Pressemitteilung, Solarenergie

Wenn Sie unsere Seiten weiterhin besuchen, sind Sie mit der Nutzung von Cookies einverstanden. mehr Infos

Die Cookies Einstellungen auf dieser Internetseite werden auf "Cookies erlauben eingestellt, um Ihnen den bestmöglichen Zugang zu unseren Informationen zu ermöglichen. Wenn Sie diese Internetseite weiterhin benutzen ohne die Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser zu ändern oder indem Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen sie dem Setzen von Cookies zu.

Schließen