Klimaschutz ist heute ein wichtiger Teil der staatlichen Daseinsvorsorge. Baden-Württemberg plant dazu den Bau von Windkraftwerken vor allem in Waldgebieten. Dies führt zu verschiedenen Problemen, die den Bau von Windkraftwerken zunehmend erschweren. Um die dadurch entstehenden Umsetzungsprobleme zu verringern, wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Gesetzen geändert, die den Bau von Windkraftwerken auch in ökologisch sensiblen Gebieten ermöglichen sollen. Der Naturschutz gerät dadurch zunehmend in den Konflikt zwischen dem Ziel der Naturerhaltung und den Anforderungen des Klimaschutzes.
Das UPI-Umwelt- und Prognose-Institut, das seit Jahrzehnten Energie- und Klimathemen bearbeitet, hat sich in den letzten Jahren intensiv mit diesen Fragen beschäftigt. Dieter Teufel, Biologe, Systemanalytiker und Leiter des UPI-Instituts, wird in dem Vortrag einen Überblick über die Probleme geben und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, wie Klimaschutz, Windenergie und Naturschutz besser in Einklang gebracht werden könnten.
Themen des Vortrags werden sein:
1. Windenergie als Baustein im Klimaschutz
2. Gesetzliche Grundlagen, Änderungen in den letzten Jahren
3. Probleme der Windenergie auf Waldstandorten
4. Naturschutzgutachten am konkreten Beispiel
5. Möglichkeiten natur- und umweltfreundlicher Nutzung der Windenergie
Referent: Dieter Teufel, UPI – Umwelt- und Prognose-Institut
Das UPI ist ein interdisziplinäres, gemeinnütziges Forschungsinstitut mit Sitz in Heidelberg. Forschungsschwerpunkte sind u.a. Analyse der Ursachen von Umweltproblemen, Wirksamkeitsanalysen von Umweltmaßnahmen und Gesetzen, Prognosen und die Entwicklung von Lösungskonzepten für Umweltprobleme.
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