Daimler-Werkserweiterung nicht in den Rheinauen

LNV-BUND-NABU-Pressemitteilung vom 18.9.2017

BUND, NABU und LNV fordern ökologische Alternativen für die Werkserweiterung, damit die Rheinauen nicht unter Beton und Asphalt verschwinden. Die Vorsitzenden der Naturschutzverbände LNV, BUND und NABU haben klar verdeutlicht, dass sie eine Erweiterung des Werksgeländes nach Süden sowie die geplanten Umfahrungsstraßen ablehnen.

Gewerbegebiete: Flächensparen durch Mehrfachnutzung

Naturschützer fordern weniger Flächenverbrauch für Gewerbegebiete,
Studie belegt Flächensparpotenziale durch Parkhäuser
Der Landesnaturschutzverband (LNV) kritisiert den verschwenderischen Flächenver-brauch in Gewerbegebieten durch ebenerdige Parkplätze und ungenutzte Dachflächen. Parkhäuser statt Großparkplätzen könnten den Flächenverbrauch reduzieren und weitere Gewerbeflächen verfügbar machen.

IHK Hochrhein-Bodensee will mehr Gewerbeflächen

LNV-Pressemitteilung vom 20.3.2017

Als abwegig bezeichnet der Landesnaturschutzverbandes (LNV) das Ansinnen der IHK Hochrhein-Bodensee, landwirtschaftliche Flächen, Wald und Schutzgebiete leichter zu Gewerbeflächen umwidmen zu können. Die IHK hatte die Vorkaufsrechte für Land- und Forstwirte kritisiert und mehr verfügbare Flächen für das Gewerbe gefordert. „In den letzten 50 Jahren haben wir für Siedlungen und Gewerbe so viel Fläche konsumiert wie in der gesamten Geschichte zuvor. Heute ist „bremsen“ und nicht „beschleunigen“ angesagt!“ so Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV.

Urbane Quartiere – Kurze Wege

LNV-Info vom 27.6.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) tritt dafür ein, den Bedarf an neuen Wohnungen und Gewerbeflächen innerhalb der bereits bestehenden Siedlungsfläche zu decken und dafür zu sorgen, dass dabei entsprechend den Zielen des „Aktionsbündnisses Flächen gewinnen“ dem Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung Rechnung getragen wird.

Förderung von Flächenmanagern

LNV-Pressemitteilung vom 22.2.2016

Mit der Förderung von Flächenmanagern wurde eine alte LNV-Forderung aufgegriffen. Der Landesnaturschutzverband fordert alle Kommunen auf, die Möglichkeiten dieses sinnvollen Programmes zu nutzen. Gerade im Zeichen eines zunehmenden Bedarfs an preisgünstigen Wohnungen für Flüchtlinge und andere Gruppen ist es wichtig, die Innenentwicklung voranzutreiben und Leerstände und Baulücken an den Markt zu bringen.

Boden nicht mit Füßen treten!

LNV-Pressemitteilung vom 02.12.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. nutzte das internationale Jahr des Bodens 2015, um in seinem 16. Zukunftsforum Naturschutz am 21.11.2015 im Stuttgarter Haus der Architekten den Boden genauer unter die Lupe zu nehmen. Welche Bedeutung Boden für das (Über-)Leben nicht nur des Menschen hat, welche Gefährdungen und Schutzmöglichkeiten es gibt, diskutierten Wissenschaftler/innen, Behördenvertreter und Forumsteilnehmer.

Entwurf zum Fracking-Gesetz

LNV-Stellungnahme vom 20.01.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat mit Datum 19.03.2013 zu einem ersten Entwurf des BMU von Regelungen zum Einsatz des Fracking-Verfahrens im Rahmen des Wasserhaushaltsgesetzes Stellung genommen. Der nun vorliegende Entwurf des BMUB, Stand 19.12.2014, weist sehr wesentliche Verbesserungen zum Schutz der Gewässer sowie von Umwelt, Natur und Landschaft auf, umgeht jedoch weiterhin ein grundsätzliches Verbot des Fracking-Verfahrens zur unkonventionellen Erdgasgewinnung im Bundesbergrecht, Wasserrecht und Naturschutzrecht.

Änderung des Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetze (LBodSchAG)

LNV-Stellungnahme vom 27.3.2014

Die geplante Einführung der Pflicht zur Erstellung eines Bodenschutzkonzeptes bei Bauvorhaben ab 0,5 ha Flächeninanspruchnahme wird vom LNV begrüßt. Damit soll u. a. verhindert werden, dass bei genehmigten Bauvorhaben mehr Boden als notwendig für „Baustelleneinrichtung“ verdichtet oder durch Bauschuttentsorgung verunreinigt wird. Die untere Bodenschutzbehörde kann künftig auch auf eine bodenkundliche Baubegleitung bestehen.

Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetze

LNV-Stellungnahme vom 27.3.2014

Die geplante Einführung der Pflicht zur Erstellung eines Bodenschutzkonzeptes bei Bauvorhaben ab 0,5 ha Flächeninanspruchnahme wird vom LNV begrüßt. Damit soll u.a. verhindert werden, dass bei genehmigten Bauvorhaben mehr Boden als notwendig für „Baustelleneinrichtung“ verdichtet oder durch Bauschuttentsorgung verunreinigt wird. Die untere Bodenschutzbehörde kann künftig auch auf eine bodenkundliche Baubegleitung bestehen. Der LNV erhofft sich von der Gesetzesänderung einen besseren Schutz der Ressource Boden.

Baustoffe recyceln heißt das Gebot der Stunde

LNV-Pressemitteilung vom 2.12.13

Der LNV weist anlässlich des nun vorliegenden Rohstoffberichts des Landes-amtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) auf die in Zukunft zwingend notwendige Maßnahme eines weitergehenden Baustoffrecyclings hin. Der Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen befürchtet, dass künftig strengere Bestimmungen dazu führen könnten, dass weniger statt mehr Baustoffe recycelt würden und stattdessen deponiert werden müssten.

Waldkalkung – Umweltvorsorge oder Naturschutzproblem?

Tagungsbericht und Vorträge

Gut 160 Interessierte waren am 25. Oktober der gemeinsamen Einladung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und des Landesnaturschutzverbandes (LNV) ins Museum Löwentor in Stuttgart gefolgt, um sich über das Thema Waldkalkung zu informieren. Namhafte Expertinnen und Experten von Universitäten und Forschungseinrichtungen referierten zur Problematik von Versauerung- und Entsauerungsprozessen.

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