IHK Hochrhein-Bodensee will mehr Gewerbeflächen

IHK Hochrhein-Bodensee will mehr Gewerbeflächen

LNV-Pressemitteilung vom 20.3.2017

Als abwegig bezeichnet der Landesnaturschutzverbandes (LNV) das Ansinnen der IHK Hochrhein-Bodensee, landwirtschaftliche Flächen, Wald und Schutzgebiete leichter zu Gewerbeflächen umwidmen zu können. Die IHK hatte die Vorkaufsrechte für Land- und Forstwirte kritisiert und mehr verfügbare Flächen für das Gewerbe gefordert. „In den letzten 50 Jahren haben wir für Siedlungen und Gewerbe so viel Fläche konsumiert wie in der gesamten Geschichte zuvor. Heute ist „bremsen“ und nicht „beschleunigen“ angesagt!” so Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV.

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Urbane Quartiere – Kurze Wege

Urbane Quartiere – Kurze Wege

LNV-Info vom 27.6.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) tritt dafür ein, den Bedarf an neuen Wohnungen und Gewerbeflächen innerhalb der bereits bestehenden Siedlungsfläche zu decken und dafür zu sorgen, dass dabei entsprechend den Zielen des „Aktionsbündnisses Flächen gewinnen“ dem Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung Rechnung getragen wird.

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Förderung von Flächenmanagern

Förderung von Flächenmanagern

LNV-Pressemitteilung vom 22.2.2016

Mit der Förderung von Flächenmanagern wurde eine alte LNV-Forderung aufgegriffen. Der Landesnaturschutzverband fordert alle Kommunen auf, die Möglichkeiten dieses sinnvollen Programmes zu nutzen. Gerade im Zeichen eines zunehmenden Bedarfs an preisgünstigen Wohnungen für Flüchtlinge und andere Gruppen ist es wichtig, die Innenentwicklung voranzutreiben und Leerstände und Baulücken an den Markt zu bringen.

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Boden nicht mit Füßen treten!

Boden nicht mit Füßen treten!

LNV-Pressemitteilung vom 02.12.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. nutzte das internationale Jahr des Bodens 2015, um in seinem 16. Zukunftsforum Naturschutz am 21.11.2015 im Stuttgarter Haus der Architekten den Boden genauer unter die Lupe zu nehmen. Welche Bedeutung Boden für das (Über-)Leben nicht nur des Menschen hat, welche Gefährdungen und Schutzmöglichkeiten es gibt, diskutierten Wissenschaftler/innen, Behördenvertreter und Forumsteilnehmer.

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Entwurf zum Fracking-Gesetz

Entwurf zum Fracking-Gesetz

LNV-Stellungnahme vom 20.01.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat mit Datum 19.03.2013 zu einem ersten Entwurf des BMU von Regelungen zum Einsatz des Fracking-Verfahrens im Rahmen des Wasserhaushaltsgesetzes Stellung genommen. Der nun vorliegende Entwurf des BMUB, Stand 19.12.2014, weist sehr wesentliche Verbesserungen zum Schutz der Gewässer sowie von Umwelt, Natur und Landschaft auf, umgeht jedoch weiterhin ein grundsätzliches Verbot des Fracking-Verfahrens zur unkonventionellen Erdgasgewinnung im Bundesbergrecht, Wasserrecht und Naturschutzrecht.

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Änderung des Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetze (LBodSchAG)

Änderung des Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetze (LBodSchAG)

LNV-Stellungnahme vom 27.3.2014

Die geplante Einführung der Pflicht zur Erstellung eines Bodenschutzkonzeptes bei Bauvorhaben ab 0,5 ha Flächeninanspruchnahme wird vom LNV begrüßt. Damit soll u. a. verhindert werden, dass bei genehmigten Bauvorhaben mehr Boden als notwendig für „Baustelleneinrichtung“ verdichtet oder durch Bauschuttentsorgung verunreinigt wird. Die untere Bodenschutzbehörde kann künftig auch auf eine bodenkundliche Baubegleitung bestehen.

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Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetze

Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetze

LNV-Stellungnahme vom 27.3.2014

Die geplante Einführung der Pflicht zur Erstellung eines Bodenschutzkonzeptes bei Bauvorhaben ab 0,5 ha Flächeninanspruchnahme wird vom LNV begrüßt. Damit soll u.a. verhindert werden, dass bei genehmigten Bauvorhaben mehr Boden als notwendig für „Baustelleneinrichtung“ verdichtet oder durch Bauschuttentsorgung verunreinigt wird. Die untere Bodenschutzbehörde kann künftig auch auf eine bodenkundliche Baubegleitung bestehen. Der LNV erhofft sich von der Gesetzesänderung einen besseren Schutz der Ressource Boden.

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Baustoffe recyceln heißt das Gebot der Stunde

Baustoffe recyceln heißt das Gebot der Stunde

LNV-Pressemitteilung vom 2.12.13

Der LNV weist anlässlich des nun vorliegenden Rohstoffberichts des Landes-amtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) auf die in Zukunft zwingend notwendige Maßnahme eines weitergehenden Baustoffrecyclings hin. Der Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen befürchtet, dass künftig strengere Bestimmungen dazu führen könnten, dass weniger statt mehr Baustoffe recycelt würden und stattdessen deponiert werden müssten.

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Waldkalkung – Umweltvorsorge oder Naturschutzproblem?

Waldkalkung – Umweltvorsorge oder Naturschutzproblem?

Tagungsbericht und Vorträge

Gut 160 Interessierte waren am 25. Oktober der gemeinsamen Einladung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und des Landesnaturschutzverbandes (LNV) ins Museum Löwentor in Stuttgart gefolgt, um sich über das Thema Waldkalkung zu informieren. Namhafte Expertinnen und Experten von Universitäten und Forschungseinrichtungen referierten zur Problematik von Versauerung- und Entsauerungsprozessen.

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Tagung zur Waldkalkung

Tagung zur Waldkalkung

Umweltvorsorge oder Naturschutzproblem?

25. Oktober 2013, Museum am Löwentor, Stuttgart-Nord, Beginn 9.15 Uhr
Ausgelöst durch das sog. Waldsterbens werden im Wald Bodenschutzkalkungen durchgeführt. Sie sollen Säureeinträge abpuffern und negative Boden-Entwicklungen kompensieren. Die Waldkalkung wird aber aus verschiedenen Gründen zunehmend kritisch gesehen und z. B. werden schädliche Auswirkungen auf säureliebende Arten und Biozönosen befürchtet. Sind artenreiche Mischwälder nicht auch von selbst in der Lage, die Versauerungs-Altlasten allmählich wieder abzubauen? Die Tagung ermöglicht eine umfassende Meinungsbildung

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LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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Begrüßung vorläufiger Stopp des Fracking-Gesetzes

Begrüßung vorläufiger Stopp des Fracking-Gesetzes

LNV-Pressemitteilung vom 16.5.2013

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und die Bodensee-Stiftung sind erfreut, dass die Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes, die großzügige Regelungen für das sogenannte Fracking vorsah, zunächst gestoppt ist. Nachdem SPD, Grüne und Linke seit jeher für ein Moratorium des Fracking eintreten, waren die Bundestagsabgeordneten der CDU aus dem Südwesten nun das Zünglein an der Waage.

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Flächenförderung geht auf Kosten von Umweltprogrammen

Flächenförderung geht auf Kosten von Umweltprogrammen

LNV-Pressemitteilung vom 25.2.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg teilt die Kritik von Minister Bonde an den Ergebnissen des EU-Haushaltsgipfels in Brüssel. Speziell für die gut etablierten Agrarumweltprogramme MEKA und die Landschaftspflegerichtlinie sieht der LNV große Probleme. Die Bereiche Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft werden dem EU-Haushaltsgipfel zufolge ab 2014 überproportionale Einschnitte hinnehmen müssen, befürchtet der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

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„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

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Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

LNV-Pressemitteilung vom 28.1.2013

Der LNV lobt zwar die derzeitige Naturschutzpolitik der Landesregierung, speziell die Aufstockung der Finanzmittel und das Grünlandumbruchverbot. Allerdings kann aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg ein weiterer Artenschwund nur gestoppt werden, wenn auch in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Im Moment würden die Agrargelder innerhalb der EU im wahrsten Sinne des Wortes großflächig statt umweltgerecht verteilt.

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Erosionsgefährdung landwirtschaftlicher Flächen

Erosionsgefährdung landwirtschaftlicher Flächen

LNV-Stellungnahme vom 30.11.2009

LNV und NABU begrüßen einen strengeren Erosionsschutz insbesondere auch vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung mit ihren vorhergesagten häufigeren Wetterextremen. Es sollte daher eine ambitionierte Vorsorge vor Erosion verankert werden. Dies ist mit dem vorliegenden Verordnungsentwurf allerdings aus unserer Sicht nicht gelungen. Zum einen sind bereits die Vorgaben der DirektZahlVerpflV nicht ausreichend. Zum anderen beabsichtigt das Land, zugunsten einer vermeintlich einfachen Kontrolle den ohnehin zu geringen Erosionsschutz auf ein Maß reduziert, der dem Vorsorgegedanken nicht mehr entspricht.

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Europäische Weinmarktreform 2015/2018

Europäische Weinmarktreform 2015/2018

LNV-Info 2/2009

Neben dem Weinbau bieten die Weinbergterrassen mit ihren Trockenmauern auch wertvollen Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Seit Jahren plädiert der LNV für einen naturverträglichen Weinbau auf Terrassenlagen. Zur Zeit steht der Terrassenweinbau in den Steillagen in starker Konkurrenz zum Anbau in flurbereinigten Weinbergen. Der ungleich höhere Arbeitsaufwand in den Steillagen kann kaum durch höhere Verkaufspreise kompensiert werden.

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Modernisierung Ländlicher Wege

Modernisierung Ländlicher Wege

LNV-Stellungnahme vom 24.2.2009

Schlimm ist die Tatsache, dass die Landesregierung von Naturschutz stets nur spricht, mit ihren Finanzmitteln aber immer wieder das Gegenteil anstrebt: Erst im Herbst wurden 3 Mio. Euro aus der Landschaftspflegerichtlinie zum Schaden von Natur und Vertragsnaturschutz gestrichen, um nun 5 Mio. Euro zusätzlich für die weitere Vernichtung von Natur und Lebensräumen durch Wegeneubau im Ländlichen Raum einzusetzen.

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