Naturschutz-Beurteilung regenerativer Energiegewinnung

Naturschutz-Beurteilung regenerativer Energiegewinnung

LNV-Info 7/2007

Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie sind neben der Energieeinsparung und der Energieeffizienz ein wesentlicher Bau¬stein für eine zukunftsfähige Energiegewinnung ohne fossile Energieträger und ohne Atomkraft. Unter dieser Prämisse sind bei der Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft durch solche Anlagen Umweltentlastungen selbstverständlich zu berücksichtigen und in ihrem Umfang abzuwägen. Für diese Abwägung sollen hier Hinweise gegeben werden.

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Feinstaub – was ist das – wie schadet er?

Feinstaub – was ist das – wie schadet er?

LNV-Info 6/2007

Feinstaub zählt zu den partikelförmigen Luftschadstoffen. Je kleiner diese Staubpartikel sind, desto ähn¬licher verhalten sie sich wie die gasförmi¬gen Luft-Bestandteile: Sie sinken also nicht/kaum zu Boden, sondern bleiben als Schwebstaub in der Luft. Dem Feinstaub werden Partikel zugerechnet, die einen Durchmesser von nicht mehr als 10 Mikro¬meter aufweisen, was etwa einem Zehntel des Durchmessers eines Haares entspricht. Mit dieser Größenordnung – PM10 genannt – werden die Partikel „lungengängig“, d. h. sie werden nicht mehr von der Nase oder den oberen Atmungsorganen zurückgehalten bzw. ausgefiltert.

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Die Entwicklung des motorisierten Straßenverkehrs

Die Entwicklung des motorisierten Straßenverkehrs

LNV-Info 4/2007

Ungeachtet der Defizite öffentlicher Kassen geht die Planung zum Bau neuer Straßen munter weiter. Dabei halten die von den Planern angegebenen Gründe für den Bau neuer Straßen einer Überprüfung meist nicht stand. Sie stehen in deutlichem Widerspruch zu verkehrswissenschaftlichen Erkenntnissen und demographischen Fakten. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen kritisiert das falsche Bewertungsverfahren und stellt in seinem Sondergutachten „Umwelt und Straßenverkehr“ (Juni 2005, S.95) fest: „Eine Überschätzung der Nutzeffekte der Infrastrukturprojekte ist die zwangsläufige Folge.”

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Biber in Baden-Württemberg

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007

nser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen “Wanderungszugewinne” lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen “Rahmenbedingungen” vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

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Energiepass als Energiebedarfsausweis

Energiepass als Energiebedarfsausweis

LNV-Info vom 12.2.2007

Massiver Lobbyeinfluss und völliges Desinteresse des Bundeswirtschaftsministeriums haben dazu geführt, dass es nicht gelungen ist, den seriösen Energiebedarfsausweis durchgehend zu verankern. Vielmehr wird bei bestimmten Gebäuden nur die Dokumentation des Energieverbrauchs durch einen sogenannten Energieverbrauchsausweis anerkannt. Damit wird aber weniger die energetische Qualität des Gebäudes als vielmehr die Sparsamkeit der Bewohner dokumentiert.

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Zwei Jahre Verwaltungsreform – eine ernüchternde Bilanz

Zwei Jahre Verwaltungsreform – eine ernüchternde Bilanz

LNV-Info vom 26.1.2007

Personalabbau und Kürzung der Finanzzuweisung („Effizienzrendite“) müssen bei gleichzeitiger Übertragung neuer Aufgaben zu gravierenden Defiziten bei der Erfüllung der Naturschutzaufgaben der Verwaltung führen. Heute stehen landesweit lediglich 300 Naturschutz-Bedienstete 1.300 in der Flurneuordnung und knapp 1.000 in der Landwirtschaftsverwaltung gegenüber. Im gleichen Zug steigen jedoch die Naturschutzaufgaben, zu nennen wären die Umsetzung von Natura 2000, Mitwirkung bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Beurteilung der Umweltberichte bei Bebauungsplänen usw.

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Erhaltungsziele von Natura 2000 Gebieten

Erhaltungsziele von Natura 2000 Gebieten

LNV-Info vpm 23.6.2005

Mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union das Ziel gesetzt, durch Errichtung des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 die Lebensraumtypen und die Populationen von bedrohten Arten so zu schützen, dass ihr Fortbestand in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gewährleistet ist. An dieser übergeordneten Zielsetzung müssen sich die Schutzbemühungen jedes einzelnen Natura 2000-Gebietes orientieren. Darauf ausgerichtet sind deshalb auch die Erhaltungsziele für die Gebiete zu formulieren.

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Für eine umweltgerechte Energieversorgung

Für eine umweltgerechte Energieversorgung

LNV-Info vom 23.6.2005

Der Landesnaturschutzverband (LNV) und die Arbeitsgemeinschaft der Badisch-Württembergischen Bauernverbände streben den Ausbau erneuerbarer Energien an. Sie fordern die Landesregierung auf, weitere konkrete Schritte zu unternehmen. CO2-neutrale Verfahren müssen stärker verbreitet werden. Der Verbrauch endlicher Energieträger (Öl, Gas, Kohle und Kernkraft) muss konsequent zurückgeführt werden, um die Zunahme der Klimaprobleme einzudämmen und den nachfolgenden Generationen mehr Ressourcen zu erhalten.

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Das Wasserstoffauto

Das Wasserstoffauto

LNV-Info vom 9.6.2004

Eine Technik mit zweifelhafter Umweltbilanz
Das Wasserstoffauto mit Brennstoffzellen soll die Lösung für die Verkehrsprobleme der Zukunft sein. Es ist jedoch ein umweltbelastender Irrweg, wie das Umweltbundesamt vermeldet. Es werden häufig “Energieträger” und “Energiequellen” verwechselt. Als Energieträger ist der Wasserstoff tatsächlich sehr emissionsarm, aber nur solange die eigentliche “Energiequelle”, mit deren Hilfe er hergestellt wird, nicht mit in die Bilanz einbezogen wird.

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Leistungsabzeichen Natur

Leistungsabzeichen Natur

LNV-Info vom 22.4.2004

Der Grundgedanke des „Leistungsabzeichens Natur“ besteht darin, dass der Kenntnis von Pflanzen, Tieren, Fossilien, Mineralien, Himmelskörper, von Heimat und Landschaft durch die Verleihung eines hübschen Abzeichens größere Wertschätzung beigemessen werden soll. Kinder können durch die Teilnahme an geeigneten Veranstaltungen von Naturschutzverbänden und Behörden/Institutionen (Naturschutzzentren, Forstämter, Museen u.a.) das Leistungsabzeichen in drei Stufen erwerben.

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Cross Border Leasing

Cross Border Leasing

LNV-info vom 25.3.2004

Cross Border Leasing wird meist von Großbanken und anderen Finanzdienstleistern ( z. B. Daimler-DEBIS, Daimler-Crysler-Capital-Service) arrangiert. Diese vermitteln interessierten Kommunen, Landkreisen und Zweckverbände an in Trusts zusammengeschlossene US-Investoren. Weitere Akteure sind Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Das Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden ist in Artikel 28 des Grundgesetzes folgendermaßen definiert: „Den Gemeinden muss das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln“. Es scheint fraglich, ob dies bei Übernahme von öffentlichen Dienstleistungen durch US-Investoren noch gewährleistet ist.

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Solarenergie in der freien Landschaft

Solarenergie in der freien Landschaft

LNV-Info vom 29.3.2004

Die Nutzung regenerativer Energien hat den Vorteil, dass anders als bei der Nutzung fossiler Energieträger kein Kohlendioxid emittiert wird und dass die Gefahren der Radioaktivität vermieden werden. Kritisch zu sehen sind dagegen großflächige Photovoltaikanlagen in der freien, bislang unbebauten Landschaft. Die Inanspruchnahme der freien Landschaft für bauliche und technische Anlagen ist in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg eines der drängendsten Umweltprobleme überhaupt.

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