Vogelschlag an Glas

LNV-Info 5/2017

Bauen mit Glas liegt im Trend – es wird jedoch nur selten bedacht, dass jährlich mehrere Millionen Vögel an Glasscheiben und stark spiegelnden Gebäudefassaden tödlich verunglücken.

Artenkenntnis und organismische Biologie an den Hochschulen

Auswertung einer Umfrage bei Arbeitgebern im Naturschutzbereich
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) setzt sich für den Erhalt der Biologischen Vielfalt ein. In den letzten Jahren haben wir den Eindruck gewonnen, dass die allgemeine organismische Biologie in Forschung und Lehre sowohl an Universitäten als auch Schulen und somit die Kenntnis über (heimische) Arten leider immer mehr zurückgehen.

LNV-Info 3/2017: Verbands-Beteiligung über den LNV

Das vorliegende LNV-Info soll Behörden, Gemeinden und von ihnen beauftragten Planungsbüros Hilfestellung geben bei der Frage, ob alle elf derzeit in Baden-Württemberg anerkannte Naturschutzvereinigungen oder Untergliederungen im Rahmen von Anhörungsverfahren informiert werden müssen oder ob der LNV als Dachverband einen Teil der Weiterleitung übernimmt.

Faktencheck Windenergie

LNV-Info 2/2017

Energiewende ja – aber wie?
Der Klimawandel stellt eine massive Bedrohung unserer Lebensgrundlagen dar und lässt sich in Form von Dürren, Überschwemmungen, Wetterextremen auch in Baden-Württemberg beobachten. Für einen wirksamen Klimaschutz muss unser Energieversorgungssystem ohne Kohle, Öl und Erdgas auskommen, die Kohlendioxid-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Aber auch die Kernenergie ist keine geeignete Alternativ-Technologie sondern birgt nicht beherrschbare Risiken.

Finanzierung des Naturschutzes

LNV-Info 1/2017 vom 20.3.2017

Seit 5 Jahren sieht der Landeshaushalt von Baden-Württemberg einen Zuwachs der Naturschutzmittel vor, der früher undenkbar erschien. Der Zuwachs soll sich bis Ende der Legislaturperiode fortsetzen – die Naturschutzmittel wären dann von 30 Mio. € jährlich auf 90 Mio. € jährlich gestiegen. Die für das ganze Land zu erbringenden Einsparungen mussten die 20 % Ausgabenposten außerhalb der Schonbereiche erbringen, darunter die gesamte Umweltverwaltung.

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007

nser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen „Wanderungszugewinne“ lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen „Rahmenbedingungen“ vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

Natur-Objekte des Jahres 2017

Eine kurze Zusammenstellung des LNV
Mit den „Naturobjekten des Jahres“ soll auf die Gefährdung und den Verlust von Pflanzen, Tieren und anderen Naturobjekten aufmerksam gemacht werden und die Arten-Vielfalt gefördert werden. Es gibt vielfältige Ursachen für den Artenrückgang, so ist der Klatschmohn durch die intensive Landwirtschaft gefährdet. Auch der Klimawandel stellt eine Bedrohung dar. So gilt die Fichte – der Baum des Jahres 2017 – als die heimische Baumart mit dem ungünstigsten Anpassungspotenzial an kommende klimatische Veränderungen.

Natursport und Naturschutz – ein Konfliktfeld

LNV-Info Nr. 9 / 2016 – eine Handreichung zur Standortfindung innerhalb des LNV

Natur und Landschaft bieten vielfältige Möglichkeiten für die Ausübung von Sport- und Freizeitaktivitäten abhängig von den naturräumlichen Gegebenheiten und der vorhandenen Infrastruktur. Häufig sind dabei die aus Naturschutzsicht wertvollen Ökosysteme besonders attraktiv. Die damit einhergehenden Belastungen für Tiere und Pflanzen und deren Lebensräumen können zu Konflikten zwischen Naturschutz- und Sportinteressen führen.

LNV-Projekt „Schule wird nachhaltig“

Berücksichtigung der LNV-Forderungen im Bildungsplan

Bei einer Überprüfung seiner Stellungnahme mit den neuen Bildungsplänen stellte der LNV fest, dass die Ergänzungsvorschläge und Anmerkungen in den Unterrichtsfächern unterschiedlich aufgegriffen wurden: In den Fächern „Biologie, Naturphänomene und Technik“ (BNT) und Sachunterricht sind einige Themen im Bildungsplan verankert, in „Alltagskultur, Ernährung, Soziales“ (AES) teilweise, in Geographie und Wirtschaft kaum bis gar nicht.

Wie schreibt man eine Stellungnahme?

LNV-Info vom 19.8.2016

Eine Stellungnahme kann entweder das Vorhaben insgesamt ablehnen, oder aber Anregungen und Kritik an der Planung bzw. dem Vorhaben vorbringen. Diese sind immer möglichst konkret und nachvollziehbar zu formulieren. Aussagen zu den Auswirkungen der Planung bzw. des Vorhabens auf Natur und Landschaft sollten ausführlich dargelegt werden.

Beteiligungs- und Klagerechte der Naturschutzverbände

LNV-Info vom 19.8.2016

Es gibt vielfältige Möglichkeiten für ehrenamtliche und hauptamtliche Naturschützer/innen, sich an Verfahren der öffentlichen Verwaltung zu beteiligen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben. Neben der Möglichkeit, im Rahmen der allgemeinen Öffentlichkeitsbeteiligung Stellungnahmen abzugeben, stehen anerkannten Naturschutzvereinigungen besondere Mitwirkungsrechte zu.

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