LNV-Ehrennadel für Roland Maier

LNV-Ehrennadel für Roland Maier

LNV-Pressemitteilung vom 4.5.2016

In einer sehr persönlichen Laudatio würdigte der Landesvorsitzende der NaturFreunde Württemberg, Andreas Linsmeier, das „Urgestein“ des Naturschutzes, Roland Maier, der seit 1949 bei den Ulmer NaturFreunden aktiv ist. Anfänglich kümmerte sich Roland Maier um die Jugend- und Kulturarbeit. Doch schon bald habe er den Schritt vom „nur“ Naturnutzer zum Naturschützer gemacht. „Sehr schnell wurde Roland Maier klar, dass eine Zusammenarbeit mit anderen Vereinen dringend notwendig ist, um gegen die Naturzerstörung etwas ausrichten zu können.“

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LNV-Ehrennadel für Reiner Ehret

LNV-Ehrennadel für Reiner Ehret

LNV-Pressemitteilung vom 4.5.2016

Unter großem Applaus würdigten die Mitglieder ihren ehemaligen Vorsitzenden Reiner Ehret, der dem LNV von 2000 bis 2015 vorstand. In seiner Laudatio erinnerte der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner daran, dass sein Vorgänger den LNV in einer sehr schwierigen Phase übernommen hatte. „Dank seines souveränen und glaubwürdigen Auftretens und mit Beharrlichkeit und Empathie konnte Reiner Ehret den Verband wieder zur Geschlossenheit führen“, hob Bronner hervor.

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Biodiversität auf bundeseigenen Flächen

Biodiversität auf bundeseigenen Flächen

LNV-Stellungnahme vom 2.5.2016

Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf einer „Strategie zur vorbildlichen Berücksichtigung von Biodiversitätsbelangen für alle Flächen des Bundes (StrÖff)“ in die Anhörung gegeben. In seiner Stellungnahme beschränkt sich der LNV auf Defizite, wie z. B. die regelmäßige Erstellung von Prioritätenlisten notwendiger Querungshilfen für Tiere an Bundesfernstraßen. Der LNV vermisst Aussagen zur Umrüstung von Oberleitungen an Bahnstrecken für die Vogelsicherheit.

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Nutzen durch Zeitersparnis, die es nicht gibt?

Nutzen durch Zeitersparnis, die es nicht gibt?

LNV-Stellungnahme vom 30.4.2016

Der Nutzen eines Verkehrsprojekts wird im Wesentlichen aus der Monetarisierung der Zeitersparnis abgeleitet. Die Verkehrswissenschaft hat jedoch nachgewiesen, dass alle im Verkehr erzielten Zeitgewinne wieder in Verkehr reinvestiert werden, insbesondere in längere Wege. Die in Wirklichkeit nicht vorhandenen Zeitgewinne fließen sogar mehrfach als Nutzen in die Bewertung ein – ein gravierender methodischen Fehler.

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Ökologische Standards im Wohnungsbau nicht opfern!

Ökologische Standards im Wohnungsbau nicht opfern!

LNV-Pressemitteilung vom 21.04.2016

Verbände der Wohnungswirtschaft haben kürzlich zusammen mit dem Städte- und Gemeindetag in Baden-Württemberg Eckpunkte für ein Wohnungsbau-Beschleunigungsgesetz vorgelegt. Manche der Forderungen gehen am Problem vorbei. Einige Punkte des Papieres beruhen nach Ansicht des LNV auf Missverständnissen. So wird der zusätzliche Wohnungsbedarf für Flüchtlinge und auf Grund der Bevölkerungsentwicklung bereits mit den gültigen „Hinweise im Plausibilitätsprüfung des Wohnflächenbedarfs“ berücksichtigt.

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LNV-Infobrief April 2016

LNV-Infobrief April 2016

Im Blickpunkt: Landwirtschaftschaftsreferent Jens Mück
Seit vergangenem Jahr betreut Jens Mück das Ehrenamt des Landwirtschaftsreferenten im LNV. Nach seinem Bachelorstudium der Agrarwissenschaften absolvierte er ein Masterstudium in der Landschaftsökologie. Seit 2014 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hohenheim. Seine Arbeitsschwerpunkte sind faunistische Lebensgemeinschaften in Agrarökosystemen.

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Ehren-Baum für Reiner Ehret

Ehren-Baum für Reiner Ehret

LNV-Pressemitteilung vom 07.04.2016

Bei der Verabschiedung des langjährigen LNV-Vorsitzenden im Mai 2015 wurde es angekündigt, nun ist der Baum zu Ehren von Reiner Ehret gepflanzt. Die Landesvorsitzenden von BUND Dr. Brigitte Dahlbender und Dr. Andre Baumann (NABU) würdigten mit der Baum-Pflanzaktion in der Managementzone des Nationalparks die intensive, inhaltliche und atmosphärisch gute Zusammenarbeit mit Reiner Ehret.

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Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion

Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion

LNV-Pressemitteilung vom 1.4.2016

Landauf, landab sterben Eschen an dem eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus, auch Falsches Weißes Stengelbecherchen genannt. Ob tatsächlich das europaweite Ende der Esche naht oder dieser schöne Baum noch Überlebenschancen hat, weiß niemand. Eifrig wird jedenfalls allerorts gefällt und gerodet, um das Eschenholz zu ernten, bevor es vom Pilz befallen wird. Besonders ins Auge fallen Rodungen, die der Verkehrssicherheit von Straßen und Wegen dienen.

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LNV-Infobrief März 2016

LNV-Infobrief März 2016

Im Blickpunkt: Landtagswahl 2016

Die Beschäftigung des LNV mit der Landtagswahl begann Mitte 2014, als die FDP noch vor der Aufstellung der Wahlprogramme darum bat, ihr unsere Wünsche mitzuteilen. Das fanden wir eine schöne Geste und kamen der Bitte gerne nach, sandten unsere Wünsche aber auch an die anderen Landtagsparteien. Leider fand sich dann im Wahlprogram der FDP gar nichts der LNV-Forderungen wieder, während die Regierungsparteien Grüne und SPD immerhin 17 bzw. 15 der LNV-Forderungen positiv aufgriffen.

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LNV-Wahlprüfsteine

LNV-Wahlprüfsteine

LNV-Pressemitteilung vom 03.03.2016

Der LNV hatte den Parteien CDU, Bündnis90/Die Grünen, SPD und FDP im März 2015 die LNV-Anliegen mit der Bitte um Aufnahme in die Wahlprogramme zugeschickt. Nach Auswertung der Wahlprogramme finden sich viele der LNV-Anliegen in den Programmen allerdings nicht wieder, einige werden von den Parteien unterstützt, einige gänzlich abgelehnt und entgegengesetzte Wege einschlagen.

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Naturschützer fordern effizienteren Düngereinsatz!

Naturschützer fordern effizienteren Düngereinsatz!

LNV-Pressemitteilung vom 01.03.2016

Wissenschaftler kritisierten in einem gemeinsamen Offenen Brief Mängel im aktuellen Regierungsentwurf zur Düngeverordnung. Zur Reduktion von Nährstoffeinträgen und zum Erreichen von europäischen Umweltzielen sind weitere Anpassungen notwendig. Der LNV teilt diese Kritik und fordert das MLR auf, die landesrechtlichen Spielräume zu Gunsten eines effizienten Düngereinsatzes auszuschöpfen.

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Außerschulische Lernorte in der Praxis

Außerschulische Lernorte in der Praxis

Eine Handreichung des Landesnaturschutzverbandes

Bildungswissenschaftliche Studien belegen, dass das Lernen am originären, echten Gegenstand bei guter Vor- und Nachbereitung erfolgreicher verläuft als nur an Texten und Bildern. Neurowissenschaftler können nachweisen, dass in neuen Zusammenhängen Gelerntes besser behalten wird als in bekannten Umgebungen Gelerntes. Aber beim Lernen geht es nicht nur um das Behalten und Wiedergeben des Gelernten, es geht um das Erforschen der Welt.

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MaP-Beirat – Aufgaben und Arbeitsumfang

MaP-Beirat – Aufgaben und Arbeitsumfang

LNV-Info 3/2016

Das LNV-INFO 3/2016 „MaP-Beirat – Aufgaben und Arbeitsumfang“ soll Antworten auf die häufig gestellten Fragen zu eben diesen Aufgaben eines Management-Beirats für ein Natura 2000 Gebiet geben, und zum Arbeitsaufwand, der mit einer Mitwirkung in einem MaP-Beirat verbunden ist.

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Auswertung der Wahlprogramme

Auswertung der Wahlprogramme

LNV-Info 2/2016

Der LNV hatte den Parteien CDU, Bündnis90/Die Grünen, SPD und FDP im März 2015 die LNV-Anliegen und -Forderungen zugeschickt mit der Bitte und Aufforderung, dass sich diese in den Wahl-programmen der Parteien wiederfinden mögen. Die Auswertung der zwischenzeitlich vorliegenden Wahlprogramme finden Sie im LNV-Info.

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Förderung von Flächenmanagern

Förderung von Flächenmanagern

LNV-Pressemitteilung vom 22.2.2016

Mit der Förderung von Flächenmanagern wurde eine alte LNV-Forderung aufgegriffen. Der Landesnaturschutzverband fordert alle Kommunen auf, die Möglichkeiten dieses sinnvollen Programmes zu nutzen. Gerade im Zeichen eines zunehmenden Bedarfs an preisgünstigen Wohnungen für Flüchtlinge und andere Gruppen ist es wichtig, die Innenentwicklung voranzutreiben und Leerstände und Baulücken an den Markt zu bringen.

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Biosphärengebiet Schwarzwald setzt Segel

Biosphärengebiet Schwarzwald setzt Segel

LNV-Pressemitteilung vom 19.2.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. (LNV) freut sich, dass das Naturschutz-Flaggschiff “Biosphärengebiet Südschwarzwald” nun Segel gesetzt hat. “Dass einige Passagiere wie z.B. Feldberg und Todtmoos im Hafen zurückgeblieben sind, ist zwar bedauerlich. Die Naturschützer sind überzeugt, dass das neue Gebiet ein ebensolcher Erfolg wird wie das Biosphärengebiet Schwäbische Alb und in einigen Jahren die Zurückgebliebenen doch noch an die Tür – pardon Luke – klopfen werden.

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LNV-Infobrief Februar 2016

LNV-Infobrief Februar 2016

Im Blickpunkt: Flüchtlinge und kein Ende

Das Flüchtlingsthema beherrscht die Medien und die Politik. Die Zuwanderung hat die politische Agenda auf den Kopf gestellt und lässt andere Themen in den Hintergrund treten. Es hängt viel davon ab, wie wir dieses Problem bewältigen und wie gut diejenigen, die dauerhaft hierbleiben, integriert werden. Kein Verständnis verdienen aber interessierte Kreise, die Flüchtlinge instrumentalisieren, um missliebige Umweltvorschriften abzuschaffen. Richtigerweise haben die zuständigen Minister dieses Ansinnen verworfen.

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Naturschutzstrategie BW  – ein Erfolgsmodell

Naturschutzstrategie BW – ein Erfolgsmodell

LNV-Pressemitteilung vom 01.02.2016

„Naturschutzstrategie Baden-Württemberg – wird alles gut?“ lautete die Frage des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) am 28.01.2016 für eine Podiumsdiskussion im Museum am Löwentor in Stuttgart. Die Diskutanten waren der für Naturschutz zuständige Minister Alexander Bonde, Gudrun Heute-Bluhm vom Städtetag und Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV.

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Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

LNV-Stellungnahme vom 27.1.2016

Die VwV-LGVFG verlangt zwar an mehreren Stellen „die Belange von Natur und Landschaft dürfen dem Vorhaben nicht entgegen stehen“ und die Vorlagepflicht für einen Nachweis dieser Umweltverträglichkeit. Sie ignoriert aber, dass für viele Straßen oft keinerlei Verfahren notwendig sind. Wir müssen daher davon ausgehen, dass in vielen Förderfällen keine Prüfung auf Verträglichkeit mit Umwelt- und Naturschutzbelangen durch die Behörden erfolgt.

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Der LNV und seine Arbeitskreise

Der LNV und seine Arbeitskreise

LNV-Info 1/2016

Die LNV-Arbeitskreise (LNV-AK) leben dadurch, dass sie verbandsübergreifende Zusammenschlüsse sind: Eigene Erfahrungen, Fach- und Ortskenntnisse können in die Gruppe eingebracht werden; von unterschiedlichen Themenschwerpunkten und Erfahrungen fachlicher, rechtlicher, verwaltungstechnischer u.a. Art der Verbände profitieren alle. Die Organisation in einem LNV-AK stärkt die Position des Naturschutzes gegenüber Behörden und Vorhabenträgern.

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LNV: Schäuble hat Recht!

LNV: Schäuble hat Recht!

LNV-Pressemitteilung vom 19.01.2016

Protest im politischen Raum erntete Finanzminister Schäuble für seinen Vorschlag einer EU-weiten “Abgabe auf Benzin”, um damit den Flüchtlingszustrom und einen besseren Schutz der Schengen-Außengrenzen zu finanzieren. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hält eine Treibstoffabgabe schon allein aus Klimaschutzgründen für “längst überfällig”, wie Gerhard Bronner – Vorsitzender der Dachorganisation von 34 Naturschutzvereinen im Land – bestätigt.

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Natur-Objekte des Jahres 2016

Natur-Objekte des Jahres 2016

Kurze Übersichtsliste im entstehen
Ob Feuersalamander, Winterlinde oder Höhlenlangbein – eine Zusammenstellung des LNV gibt wieder einen schnellen Überblick über Naturobjekte des Jahres 2016. Die Liste ist noch nicht vollständig und wir bitten um Hinweise auf Ergänzungen. Mit dem Feuersalamander wurde dieses Jahr übrigens eine Amphibie gekürt, die früher verbreitet war und heute nur noch selten zu sehen ist.

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LNV wünscht sich landesweit gültiges Monatsticket

LNV wünscht sich landesweit gültiges Monatsticket

LNV-Pressemitteilung vom 14.1.2016

Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Unterstützung der vom Land vorgesehenen Einführung des Landestarifs wird vom LNV begrüßt. Bereits in der 1. Stufe ab 2018 sollte eine landesweit gültige Monatskarte nach dem Modell des bereits eingeführten und bewährten BW-(Tages-)Tickets eingeführt werden. Für Fahrgäste, die nicht nur in einem Verkehrsverbund und an einzelnen Tagen unterwegs sind, besteht bisher kein überregionales Zeitkarten-Angebot.

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LNV zum „Bericht zur Lage der Natur“

LNV zum „Bericht zur Lage der Natur“

LNV-Pressemitteilung vom 12.01.2016

Viel versprochen – viel gehalten” – auf diesen Nenner bringt Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), die Naturschutzbilanz der grün-roten Landesregierung. Alte Forderungen der Naturschutzverbände wie flächendeckende Landschaftserhaltungsverbände (LRV) und neue Großschutzgebiete wurden umgesetzt.

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VDA darf Abgas-Skandal nicht ausblenden

VDA darf Abgas-Skandal nicht ausblenden

LNV-Pressemitteilung vom 11.1.2016

Tunnelblick auf Absatzzahlen – VDA-Motto „Augen zu und durch“ hat keine Zukunft
Mit Bedauern und Unverständnis hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg auf die Pressemitteilung des Verbandes der Automobilwirtschaft (VDA) vom 6. Januar 2016 reagiert. Es zeugt von mangelnder Einsichtsfähigkeit, wenn der VDA mit keinem Satz auf den noch längst nicht aufgearbeiteten Abgasskandal eingeht.

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Naturschutzstrategie Baden-Württemberg – Wird alles gut?

Naturschutzstrategie Baden-Württemberg – Wird alles gut?

LNV-Pressemitteilung vom 14.1.2016

Diskussionsabend am Donnerstag, 28.01.2016, 18.30 Uhr,
Museum am Löwentor, Rosenstein 1, Stuttgart

mit
Minister Alexander Bonde, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz,
Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags
Dr. Gerhard Bronner, LNV-Vorsitzender

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Biosphärengebiet Schwarzwald

Biosphärengebiet Schwarzwald

Pressemitteilung vom 04.01.2016

Als „historischen Schritt“ bezeichnen die drei baden-württembergischen Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV die Unterzeichnung der Verordnung für das neue Biosphärengebiet im Südschwarzwald. „Wir gratulieren den 29 Gemeinden und dem Land herzlich zu diesem wichtigen Schritt. Das neue Biosphärengebiet wird der Natur, den Menschen in der Region und dem Ruf des Schwarzwaldes guttun – vor allem, sobald die UNESCO das Gebiet offiziell anerkennt“.

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Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik

Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik

LNV-Pressemitteilung vom 22.12.2015

Der von der CDU geforderte „Paradigmenwechsel“ in der Verkehrspolitik des Landes macht dem Landesnaturschutzverband erhebliche Sorgen. „Offenbar möchten Spitzenkandidat Wolf und die verkehrspolitische Sprecherin Frau Razavi die zaghaften Versuche der Landesregierung, Mobilität nachhaltiger zu gestalten, wieder in die Tonne treten“, so LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner.

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LNV zur Dieselbesteuerung

LNV zur Dieselbesteuerung

LNV-Pressemitteilung vom 21.12.2015

Das Umweltbundesamt hat sich kürzlich für ein Ende der milliardenschweren steuerlichen Privilegierung von Dieselkraftstoffen ausgesprochen. Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt diese Forderung ausdrücklich. Das Umweltbundesamt wie auch die Umweltverbände haben seit jeher die Diesel-Privilegierung als sachlich unsinnig abgelehnt.

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Umweltstandards bei der Wohnraumbeschaffung erhalten!

Umweltstandards bei der Wohnraumbeschaffung erhalten!

LNV-Pressemitteilung vom 18.12.2015

Der LNV fordert, für die Beschaffung von Wohnraum die überall im Lande vorhandenen Leerstände zu nutzen. Der LNV weist die Forderungen nach Lockerung von Umweltstandards bei den Bauvorschriften zurück. Es ist nicht akzeptabel unter dem Vorwand neu zu schaffender Wohnungen auf den Schutz von Flora und Fauna zu verzichten. Stattdessen müsse die Erschließung innerörtlicher Potentiale verstärkt in Angriff genommen werden.

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LNV-Stiftung startet Ausschreibung 2016

LNV-Stiftung startet Ausschreibung 2016

LNV-Stiftung – Pressemitteilung vom 10.12.2015

Sich in der Freizeit für die Natur und Umwelt einzusetzen ist für viele Ehrenamtliche Anliegen und Herausforderung zugleich. Denn allzu oft scheitert die Verwirklichung von guten Projekten am Geld. Hier kann die Stiftung des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg helfen! Seit ihrer Gründung unterstützte und ermöglichte die LNV-Stiftung mehr als 250 Natur- und Umweltschutzprojekte.

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LNV-Infobrief Dezember 2015

LNV-Infobrief Dezember 2015

Im Blickpunkt: Klimagipfel in Paris

In diesen Tagen Anfang Dezember 2015 findet in Paris die Weltklimakonferenz COP 21 statt, auf der ein neues internationales Klimaschutzabkommen als Nachfolger des wenig wirksamen Kyoto–‐Protokolls verabschiedet werden soll. Und die Zeit drängt – kommt es in Paris zu keinem wirksamen Abkommen, dann wird es kaum mehr möglich sein, die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Schon jetzt haben die Folgen des Klimawandels katastrophale Ausmaße erreicht . Ein wirksames Klimaschutzabkommen wäre ein guter Abschluss für 2015.

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Wirksamkeit von Ausgleichs-Maßnahmen

Wirksamkeit von Ausgleichs-Maßnahmen

LNV-Info 3/2015

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungs-Vorhabens die Ermittlung fachlicher Rahmenbedingungen in Auftrag gegeben, die für die Durch-führung und Wirksamkeit von aus Artenschutzgründen erforderlichen, vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen – auch CEF-Maßnahmen (measures that ensure the continued ecological functionality) genannt – entscheidend sind.

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LNV-Kongress „Schule wird nachhaltig“

LNV-Kongress „Schule wird nachhaltig“

LNV-Pressemitteilung vom 4.12.2015

Landesnaturschutzverband und Kultusministerium sind sich einig, die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu stärken. Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV, forderte in der Schule mehr Artenkenntnisse zu vermitteln, vermehrt außerschulische Lernorte zu nutzen und die Fächer Biologie und Geographie zu stärken. Außerdem schlug er vor, dass alle Schüler/innen in ihrer Schullaufbahn je einmal ein Sozial-, Berufs- und ein Umweltpraktikum machen sollten.

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Kooperativer Naturschutz als Erfolgsmodell

Kooperativer Naturschutz als Erfolgsmodell

LNV-Pressemitteilung vom 3.12.2015

Flächendeckende Einrichtung von Landschaftserhaltungsverbänden – ein Erfolg für gemeinsame Initiative LNV / Kommunale Spitzenverbände
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) freut sich, dass seine bereits in der letzten Legislaturperiode gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden gestartete Initiative für die flächendeckende Einrichtung von Landschaftserhaltungsverbände (LEV) so erfolgreich war.

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Boden nicht mit Füßen treten!

Boden nicht mit Füßen treten!

LNV-Pressemitteilung vom 02.12.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. nutzte das internationale Jahr des Bodens 2015, um in seinem 16. Zukunftsforum Naturschutz am 21.11.2015 im Stuttgarter Haus der Architekten den Boden genauer unter die Lupe zu nehmen. Welche Bedeutung Boden für das (Über-)Leben nicht nur des Menschen hat, welche Gefährdungen und Schutzmöglichkeiten es gibt, diskutierten Wissenschaftler/innen, Behördenvertreter und Forumsteilnehmer.

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Kritik an Fördertatbeständen für Flurneuordnungen

Kritik an Fördertatbeständen für Flurneuordnungen

LNV-Stellungnahme vom 27.11.2015

zur Förderung der Flurneuordnung und Landentwicklung (VwVFörder-ILE)
Der LNV lehnt die finanzielle Förderung von Maßnahmen, die nach Fachgesetzen verboten sind, weiterhin ab. Hierzu gehören Entwässerung, Grünlandumbruch, Bodenmelioration, Beseitigung von Landschaftselementen und (Rad-)Wegebau im gesetzlich geschützten Gewässerrandstreifen. Der LNV hält eine Ökopunkte-Bewertung für Randlinienverluste durch Schlagvergrößerung für notwendig.

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Erweiterung der Staatszielbestimmung begrüßt

Erweiterung der Staatszielbestimmung begrüßt

LNV-Stellungnahme vom 6.11.2015

Die Erweiterung der Staatszielbestimmungen in der Landesverfassung zu Kinder- und Jugendrechten, zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, Infrastrukturen und Arbeitsbedingungen sowie zur Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl begrüßt der LNV in seiner Stellungnahme. Zwischenzeitlich ist das Gesetz vom Landtag verabschiedet worden.

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Lob und Kritik an Förderung der Waldwirtschaft

Lob und Kritik an Förderung der Waldwirtschaft

LNV-Stellungnahme vom 6.11.2015

zur Verwaltungsvorschrift Nachhaltige Waldwirtschaft (VwV NWW)
Der LNV begrüßt Verbesserungen und die Schwerpunktsetzung auf den Kleinprivatwald. Er kritisiert die ungenügende Förderung der Tanne als klimastabile Baumart und die 100%-Förderung der Waldkalkung gegenüber derjenigen von 90% für den Waldnaturschutz. Eine Umsetzungspflicht für ein Alt- und Totholzkonzept als Fördervoraussetzung fehlt leider weitgehend.

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LNV-Infobrief November 2015

LNV-Infobrief November 2015

Im Blickpunkt: Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung hat sich die grün-rote Landesregierung auf ihre Fahnen geschrieben. Wir begrüßen das, müssen aber auch darauf achten, dass mehr Rechte für die einzelnen Bürger nicht zu Lasten der Rechte der (Naturschutz-)Verbände gehen. Nicht immer führt direkte Demokratie zu den sachlich richtigen Entscheidungen. Um einen Überblick zu ermöglichen, welche Anhörungs-, Beteiligungs- und Widerspruchsrechte man als Einzelner oder als Verein hat, ließ der LNV eine Broschüre über Beteiligungsrechte erstellen.

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LNV kritisiert Gemeindetag

LNV kritisiert Gemeindetag

LNV-Pressemitteilung vom 04.11.2015

Der Landesnaturschutzverband (LNV) kritisiert, dass der Gemeindetag unter Berufung auf die Flüchtlingskrise Naturschutzstandards abbauen möchte. So soll laut Wunsch des Gemeindetages bei Bebauungsplänen die Naturschutzprüfung (korrekt: Strategische Umweltprüfung) entfallen und es ins Ermessen der Gemeinden gestellt werden, ob sie Eingriffe ausgleicht. „Das wäre ein Dammbruch!“, so LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner.

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Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG)

Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG)

LNV-Info vom 4.11.2015

Naturschutzverbände und Einzelpersonen stehen oft vor dem Problem, z. B. aus der Presse von einem bevorstehenden oder bereits begonnenen Bauvorhaben zu erfahren, aber keine weiteren Informationen hierzu zu erhalten. Wenn die freundliche Nachfrage bei der zuständigen Behörde nicht fruchtet, steht es jedem Bürger und auch den Naturschutzverbänden frei, einen formellen Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz zu stellen, um an Informationen zu gelangen.

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Nachhaltige Entwicklung in den Bildungsplänen

Nachhaltige Entwicklung in den Bildungsplänen

LNV-Pressemitteilung vom 3.11.2015

Seit rund einem Jahr beschäftigt sich der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) mit den neuen Bildungsplänen. Ein abschließender Kongress findet am 28.11.2015 im Löwentormuseum in Stuttgart unter Beteiligung von Kultusminister Andreas Stoch statt, der in das Thema einführt. Neben weiteren Fachreferaten berichten insbesondere auch Schulpraktikerinnen und Schulpraktiker über ihre Erfahrungen. Anliegen des LNV ist insbesondere die stärkere Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als eine von sechs Leitperspektiven in den neuen Bildungsplänen.

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Beteiligungsrechte für Natur- und Umweltschutz

Beteiligungsrechte für Natur- und Umweltschutz

LNV veröffentlicht Praxisleitfaden für Naturschützer/innen

Der vom Informationsdienst Umweltrecht (IDUR) erarbeitete Leitfaden gibt auf über 70 Seiten Einblick in die Öffentlichkeitsbeteiligung in diversen Zulassungs- und Planungsverfahren. Präsentiert werden Möglichkeiten der Stellungnahme und der Beschaffung von Umweltinformationen sowie Rechtsbehelfsmöglichkeiten, mit einem besonderen Blick auf die Mitwirkungs- und Klagerechte der anerkannten Naturschutzvereinigungen. Eine Übersichtsmatrix mit detaillierten Informationen erleichtert das Auffinden der wichtigsten Vorschriften und Beteiligungsmöglichkeiten.

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Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

LNV-Stellungnahme vom 29.10.2015

Der LNV sieht in seiner Stellungnahme die Herabsetzung der Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen und die Wertung schmaler Landschaftselemente wie Gräben mit weniger als 2m Breite als Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche kritisch. Beides würde zu Intensivierung der Flächennutzung führen. Eine Einarbeitung von Zwischenfrüchten bereits ab dem 16. Januar ginge zu Lasten von Tierarten der offenen Feldflur, wie beispielsweise Rebhuhn oder Feldhase, die Nahrung und Deckung in der ohnehin ausgeräumten Feldflur benötigen.

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Anhörungsrechte der anerkannten Naturschutzvereine

Anhörungsrechte der anerkannten Naturschutzvereine

Aktuelle Broschüre vom 30. Oktober 2015: Beteiligungsrechte für Natur- und Umweltschutz (kann bei der LNV-Geschäftsstelle bestellt werden zu 10.- € zuzügl. Versand) Nachfolgendes LNV-Info ist veraltet! Es steht nur zu Archivzwecken im Netz: Neues Naturschutzgesetzes für Baden-Württemberg am 1.1.2006 inkraftgetreten A. Nach Inkrafttreten des neuen Naturschutzgesetzes für Baden-Württemberg am 1.1.2006 ist einem anerkannten Naturschutzverein Gelegenheit zur Äußerung und zur Einsicht in die einschlägigen Sachverständigengutachten zu geben… 1. bei Planfeststellungsverfahren Beispiele: Straßenbau, Gewässerausbau usw. • § 67 Abs. 4 Nr. 6 bis 9 NatSchG (Planfeststellungen gemäß § 74 Abs. 6 LVwVfG, nach § 45e WG, § 64 WG und nach §…

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LNV trauert um Peter Stoll

LNV trauert um Peter Stoll

Große Verdienste um den Naturschutz

Nach langer Krankheit ist der Träger der LNV-Ehrennadel, Peter Stoll, im Alter von 84 Jahren verstorben. Peter Stoll war als damaliger Präsident des Schwäbischen Albvereins Vorstandsmitglied im LNV von 1991 bis 2003. Mit seiner Erfahrung und Umsicht, seiner offenen und freundlichen Art und dem Blick auf Zusammenhänge hat Peter Stoll den LNV stets unterstützt und gefördert. Zu den großen Anliegen des früheren Präsidenten der Forstdirektion Tübingen zählte der naturnahe Waldbau. Der LNV behält Peter Stoll in dankbarem und ehrendem Gedenken.

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LNV-Infobrief Oktober 2015

LNV-Infobrief Oktober 2015

Reinhart Sosat neu im LNV-Vorstand

Von der Mitgliederversammlung am 16.05.2015 wurde Reinhart Sosat in den LNV-Vorstand gewählt . Der ausgebildete Zootierpfleger übte diese Tätigkeit in der Wilhelma aus, zuerst bei den Vögeln, später bei den Großsäugern. Danach studierte er Biologie in Tübingen und Hohenheim mit Schwerpunkt Zoologie. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der staatlichen Fischereiforschungsstelle in Langenargen betreute er die Aufgabengebiete WRRL, FFH und Monitoring. Seit 2009 ist er Referent für Arten- und Gewässerschutz beim Landesfischereiverband Baden-Württemberg und seit 2012 Leiter der Geschäftsstelle.

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Naturschutzrechtliches Kompensationsverzeichnis

Naturschutzrechtliches Kompensationsverzeichnis

Die Unteren Naturschutzbehörden sind seit dem Jahr 2011 verpflichtet, naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen öffentlich einsehbar in einem Verzeichnis zu dokumentieren. Im Frühjahr 2015 wurden die Kompensationsverzeichnisse der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg vom LNV ausgewertet. Grundlage bilden dabei die öffentlich einsehbaren Kompensationsverzeichnisse der einzelnen Land- und Stadtkreise der LUBW . In allen Kreisen sind im Ergebnis nachvollziehbare Angaben zur Kurzbeschreibung vorhanden.

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