LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung

LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung

LNV-Pressemitteilung vom 21.6.2017

Bei seiner Rede beim Landesbauerntag in Fellbach rechnete Minister Peter Hauk mit Kürzungen bei der künftigen Agrarförderung der EU. Umso wichtiger sei es, dafür zu sorgen, dass die Existenz der für Baden-Württemberg typischen mittelgroßen Familienbetriebe gesichert wird. Wichtiger ist den Naturschützern die Umschichtung von Mitteln weg von pauschalen Flächenzahlungen hin zu gezielter Förderung von gesellschaftlichen und Naturschutzleistungen.

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Dauergrünland muss dauerhaft geschützt werden

Dauergrünland muss dauerhaft geschützt werden

Pressemitteilung vom 28.09.2015

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, der Landesnaturschutzverband (LNV) und der NABU Baden-Württemberg begrüßen einhellig die Einführung eines unbefristeten Umwandlungsverbots für Dauergrünland in Baden-Württemberg. Am heutigen Montag endet die Anhörungsfrist zur Änderung des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes (LLG), das das erfolgreiche Umbruchverbot von Dauergrünland für Baden-Württemberg festschreiben soll.

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Dauerhaftes Grünland-Umbruchverbot begrüßt

Dauerhaftes Grünland-Umbruchverbot begrüßt

LNV-Stellungnahme vom 24.9.2015

LNV und NABU begrüßen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme die Einführung eines unbefristeten Umbruchverbots für Dauergrünland. Sie lehnen jedoch die geplante Ausdehnung der Ausgleichsmöglichkeit für genehmigten Umbruch auf das ganze Land anstelle der räumlichen Nähe ab. Auch haben sie Bedenken gegen die geplante Regelvermutung, dass Beerenobst, Trauben, Christbaumkulturen und Kurzumtriebshölzer die gleichen positiven Wirkungen wie Dauergrünland erbringen hinsichtlich Klimaschutz, Wasserschutz, Bodenschutz oder Biodiversität.

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Miniatur-Äcker zeigen bedrohte Arten

Miniatur-Äcker zeigen bedrohte Arten

LNV-Pressemitteilung vom 3.6.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) präsentiert in seinem Pavillon auf dem evangelischen Kirchentag ein „buntes“ Thema: Auf Miniatur-Äckern sind seltene Wildkräuter und Präparate bedrohter Tierarten der Feldflur zu sehen. Der LNV weist damit auf eine der bedrohten Lebensgemeinschaften hin. Im Sinn des Mottos des Kirchentages bietet er den Besuchern wichtige Informationen, wie sie durch eigenes „kluges“ Handeln ihren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung auf Äckern leisten können. Wildkräuter begleiten den Ackerbau des Menschen seit langer Zeit. Kornblume und Mohn sind Teil der Kulturlandschaften Mitteleuropas.

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Korrekturbedarf bei neuer Agrarförderung

Korrekturbedarf bei neuer Agrarförderung

Pressemitteilung vom 6.10.2014 von LNV, BUND und NABU

Gemeinsam haben die drei Umweltverbände LNV, BUND und NABU eine Stellungnahme zum Maßnahmen- und Entwicklungsplan ländlicher Raum (MEPL III) erarbeitet. Sie anerkennen, dass das Land wichtige Verbesserungen in Richtung Naturschutz vorgenommen hat. Im FAKT, dem Nachfolgeprogramm des MEKA, werden naturschutzgerechte Wirtschaftsweisen nun deutlich höher gefördert, und auch die Vergütungssätze in der Landschaftspflegerichtlinie werden erhöht. Davon profitieren artenreiche Mähwiesen und Streuobstwiesen.

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Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum (MEPL III)

Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum (MEPL III)

LNV-Stellungnahme vom 4.7.2014

Im Maßnahmen- und Entwicklungsplans III (MEPL III) vereint die Landesregierung diejenigen Förderrichtlinien, über die die EU-Zuschüsse in der laufenden Förderperiode 2014-2020 im Bereich Land- und Forstwirtschaft sowie Tourismus und Landschaftpflege ausgeschüttet werden. In seiner Stellungnahme stimmt der LNV zwar in weiten Teilen mit der Einschätzung des Umweltberichts überein. Der LNV kritisiert aber u.a. die irreführende Darstellung der Förderung in der Flurbereinigung als Naturschutzförderinstrument.

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Landwirtschaftliche „Beratung2020“

Landwirtschaftliche „Beratung2020“

LNV-Stellungnahme vom 23.6.2014

Der Landesnaturschutzverband und die Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten fordern in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, dass jede Beratungs die Überprüfung und Berücksichtigung von Naturschutzrestriktionen (Schutzgebiete, Biotope) umfassen müsse. Die bislang vorwiegend betriebswirtschaftlich orientierte Beratung führte in vielen Fällen dazu, dass sich Betriebe in einer Weise entwickelten, die zur Schädigung von Biotopen führten.

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Geplantes Saatgutrecht schmälert genetische Vielfalt

Geplantes Saatgutrecht schmälert genetische Vielfalt

LNV-Pressemitteilung vom 13.5.2013

„Die Vorlage der EU-Kommission zu einem neuen europaweiten Saatgutrecht hat mit Verbraucherschutz nichts zu tun, sondern begünstigt schlicht die Monopolbildung von Saatgutkonzernen“, sagt der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Er befürchtet nicht nur eine Benachteiligung kleiner Zuchtbetriebe, sondern einen massiven Verlust der genetischen Vielfalt.

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Landschaftserhaltungsverbände (LEV)

Landschaftserhaltungsverbände (LEV)

LNV-Info 7/2010

Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (Verein, GmbH) sind freiwillige Zusammenschlüsse von Landkreisen, Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern. Sie verfolgen in Anlehnung an den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) das Ziel, ein flächendeckendes Netz naturnaher, intakter Lebensräume aufzubauen, um in allen deutschen Kulturlandschaften die Lebensgrundlagen zu erhalten und die Pflege von· Biotopen zu organisieren.

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EU-beihilfefähige Naturschutzflächen

EU-beihilfefähige Naturschutzflächen

LNV-Info 6/2010

Der Europäische Gerichtshof hat am 14.10.2010 entschieden, dass eine „landwirtschaftliche Fläche“ im Sinne der EU-Vorgaben auch dann vorliegt, wenn deren Nutzung zwar auch landwirtschaftlichen Zwecken dient, der überwiegende Zweck aber in der Verfolgung der Ziele der Landschaftspflege und des Naturschutzes besteht. D. h. Naturschutzflächen, auf denen zum Beispiel aus Gründen der Landschaftspflege Schafe weiden, sind bei der Gewährung von Direktzahlungen der EU-Agrarpolitik ohne Einschränkungen zu berücksichtigen.

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Der Weg zu einer umweltgerechten Landwirtschaft

Der Weg zu einer umweltgerechten Landwirtschaft

LNV-Info 3/2010

Die gewaltigen Produktionssteigerungen in der Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte wurden mit dem Verlust an biologischer Vielfalt und der Belastung von Boden, Wasser, Luft und Klima erkauft. Vor diesem Hintergrund hat die Agrarpolitik die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft aufgehalten und umgekehrt wird.

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Bioenergie und Biodiversität

Bioenergie und Biodiversität

LNV-Info vom 17.3.2010

Naturschutzverträgliche Erzeugung von Biogas
Eine modellhafte Analyse der Auswirkungen der Biogas-Landwirtschaft auf Natur und Landschaft als Grundlage für Handlungsempfehlungen und eine Beratungskonzeption.
Ein Projekt des NABU LV Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesnaturschutzverband (LNV) und dem Fachverband Biogas (FB)
Koordination: Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB)

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Streuobstwiesen-Konzeption

Streuobstwiesen-Konzeption

LNV-Stellungnahme vom 2.3.2009

Die als Entwurf vorliegende MLR-Konzeption “Streuobstwiesen in Baden-Württemberg – Maßnahmen, Handlungsfelder, Förderung” in Form einer Broschüre ist von der Intention her grundsätzlich zu begrüßen. Der LNV weist allerdings auf eine Vielzahl von Verbesserungsmöglichkeiten und Unzulänglichkeiten hin. Der LNV erwartet von einem Aktionsplan Streuobst konkrete Angaben, in welchem Umfang und in welcher Qualität Streuobstwiesen in Baden-Württemberg erhalten werden sollen, klare Angaben dazu, wie das Land dieses Ziel erreichen will und schlussendlich ein belastbares Finanzierungskonzept.

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Streuobstbau in Baden-Württemberg

Streuobstbau in Baden-Württemberg

LNV-Info 8/2007

Mit rund 175.000 Hektar besitzt Baden-Württemberg nicht nur deutschlandweit, sondern auch aus europäischer Sicht die bedeutendsten Streuobstbestände. Sie sind Teil der gewachsenen Kulturlandschaft und prägen bis heute in vielen Regionen Baden-Württembergs das Landschaftsbild. Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Darüber hinaus besitzen sie eine herausragende Bedeutung als Genreservoir für rund 3.000 Obstsorten.

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