FAKT fördert den Gleichklang von Naturschutz und Landwirtschaft

LNV-Pressemitteilung vom 14.7.2014

Der Landesnaturschutzverband begrüßt, dass die Landesregierung in der neuen Förderperiode die landwirtschaftliche Förderung stärker an gesellschaftlichen Leistungen ausrichtet. „Das MEKA war ein gutes, innovatives Programm, das auch europaweit Maßstäbe gesetzt hat“, so LNV-Landwirtschaftsreferent Gerhard Bronner. „Es wurde aber noch zu viel Geld mit der Gießkanne verteilt. Was die Landesregierung nun mit „FAKT“ fördert, ist zielgenauer.“

Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum (MEPL III)

LNV-Stellungnahme vom 4.7.2014

Im Maßnahmen- und Entwicklungsplans III (MEPL III) vereint die Landesregierung diejenigen Förderrichtlinien, über die die EU-Zuschüsse in der laufenden Förderperiode 2014-2020 im Bereich Land- und Forstwirtschaft sowie Tourismus und Landschaftpflege ausgeschüttet werden. In seiner Stellungnahme stimmt der LNV zwar in weiten Teilen mit der Einschätzung des Umweltberichts überein. Der LNV kritisiert aber u.a. die irreführende Darstellung der Förderung in der Flurbereinigung als Naturschutzförderinstrument.

Landwirtschaftliche „Beratung2020“

LNV-Stellungnahme vom 23.6.2014

Der Landesnaturschutzverband und die Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten fordern in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, dass jede Beratungs die Überprüfung und Berücksichtigung von Naturschutzrestriktionen (Schutzgebiete, Biotope) umfassen müsse. Die bislang vorwiegend betriebswirtschaftlich orientierte Beratung führte in vielen Fällen dazu, dass sich Betriebe in einer Weise entwickelten, die zur Schädigung von Biotopen führten.

Flurneuordnung und Naturschutz

LNV-Stellungnahme vom 27.5.2014

Neben Lob für Begrüßenswertes äußert der Landesnaturschutzverband in seiner Stellungnahme eine Reihe von Anträgen auf Klarstellungen bei den rechtlichen Sicherungen von landschaftspflegerischen Anlagen einschließlich ökologischem Mehrwert. Auch sollten die Verantwortlichkeiten bei deren Unterhaltung sowie bei der Finanzierung und bei den Fördermöglichkeiten klar geregelt werden.

Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 2.4.2014

Was ist mit dem früheren (auch-)Naturschutzminister Hauk los, fragen sich die Naturschützer im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seiner Rede beim Donaueschinger CDU-Parteitag kritisierte Hauk vordergründig die angebliche „Bevormunderei“ der rot-grünen Regierung. Aber fast alle Beispiele, an denen Hauk dies festmachte, zielten gegen den Natur- und Umweltschutz. Der anschließende tosende Beifall spricht nach Ansicht der Naturschützer Bände über die Verfassung dieser angeblich „wertkonservativen“ Partei.

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Pressemitteilung vom 3.12.2013

Beim 14. Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen im Land, am 30. November ging es zwar in erster Linie um Maßnahmen und Instrumente zur Weiterentwicklung des Europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Zuvor wurden aber auch philosophisch-ethische Fragen erörtert und die Wertebegriffe von Natur und Landschaft beleuchtet.

Hunger in der Welt – wie kann das sein?

LNV-Pressemitteilung vom 15.10.2013

Jeder siebte Mensch auf der Erde muss laut Welthungerhilfe hungern. Waren in der Vergangenheit Kriege, Dürren und Armut die Ursache, so wird nach Ansicht des LNV in Zukunft der absolute Mangel an Nahrungsmitteln an Bedeutung gewinnen. Weltweit steigt nicht nur der Fleischkonsum, sondern nach wie vor auch die Zahl der Menschen auf unserem Globus. Der Produktivitätszuwachs der Landwirtschaft kann mit der steigenden Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Der Anbau von Agrospritpflanzen verschärft das Problem.

Gefährlicher Gen-Mais darf keinesfalls importiert werden

LNV-Pressemitteilung vom 31.7.2013

Dass der Anbau und die Einfuhr von Gen-Mais in Deutschland verboten ist, erachtet der LNV als wichtige gesetzliche Hürde. Doch dieses Schutzschild könnte bald gefährdet sein. Der besonders resistente, genmanipulierte Mais „SmartStax“ soll als Futtermittel innerhalb der EU erlaubt werden und könnte dann – zwar auf Umwegen, aber legal – ins Essen gelangen. Der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret ist empört und pocht auf ein striktes Einfuhr- und Anbauverbot.

Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse bei MEPL

Stellungnahme von BUND, NABU und LNV vom 03.07.2013

Gemeinsame Stellungnahme der Landesverbände von BUND, LNV und NABU zum Entwurf der Sozioökonomischen Analyse (SÖ-Analyse) und Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse) im MEPL III 2014-2020 im Rahmen der Konsultation der Wirtschafts- und Sozialpartner. BUND, LNV und NABU nehmen speziell zu der SWOT-Analyse Stellung und richten sich dabei nach der Reihenfolge der von der ELER-Verordnung vorgegebenen Prioritäten.

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

Landschafts-Erhaltungsverbände (LEV)

LNV-Info 3/2013

Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (im Folgenden als LEV bezeichnet) sind freiwillige Zusammenschlüsse von Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern. LEV organisieren die Pflege und Entwicklung der Biotope durch örtliche Landwirte, unterstützen die unteren Naturschutz- und Landwirtschafts-behörden bei der Umsetzung der Landschaftspflege-Richtlinie (Vertrags-naturschutz) und entlasten sie damit bei der praktischen Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen.

Das Beste aus der Agrarreform machen

LNV-Pressemitteilung vom 3.7.2013

Nachdem die Agrarreform in der EU „eingetütet“ ist, kommt es nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) darauf an, auf nationaler Ebene das Beste daraus zu machen. Das heißt insbesondere, die Spielräume zur Umverteilung der Gelder zu nutzen: Weniger Direktzahlungen und stattdessen mehr Geld für eine an ökologische Kriterien geknüpfte Landbewirtschaftung. Genau dies hat aber Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner nicht vor.

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