LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung

LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung

LNV-Pressemitteilung vom 21.6.2017

Bei seiner Rede beim Landesbauerntag in Fellbach rechnete Minister Peter Hauk mit Kürzungen bei der künftigen Agrarförderung der EU. Umso wichtiger sei es, dafür zu sorgen, dass die Existenz der für Baden-Württemberg typischen mittelgroßen Familienbetriebe gesichert wird. Wichtiger ist den Naturschützern die Umschichtung von Mitteln weg von pauschalen Flächenzahlungen hin zu gezielter Förderung von gesellschaftlichen und Naturschutzleistungen.

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LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV-Pressemitteilung zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März 2017

Weitreichende Auswirkungen auf Ökosysteme
Der Landesnaturschutzverband ist alarmiert, dass trotz vieler Bemühungen zum Artenschutz der Gefährdungsgrad typischer Arten der Feldflur und selbst vieler bisheriger „Allerweltsarten“ deutlich gestiegen ist. Vor allem über den drastischen Rückgang von Insekten und damit auch der insektenfressenden Vögel und anderer Wirbeltiere ist besorgniserregend. Laut Studien ist mit Einbußen von bis zu 80 % der Biomasse an Insekten in den letzten Jahren zu rechnen.

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Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung

Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung

LNV-Pressemitteilung vom 16.2.2017

Der Landesnaturschutzverband (LNV) nimmt mit Freude zur Kenntnis, in welchem Umfang von staatlicher Seite entlang der Jagst ökologische Gestaltungsmaßnahmen vorgenommen wurden. Auf einer Veranstaltung des Regierungspräsidiums in Kirchberg äußerte LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner aber auch deutliche Kritik am Landratsamt Schwäbisch Hall. Der Umgang mit dem Unglücksfall war zunächst nicht angemessen und die Informationspolitik ist von Geheimniskrämerei geprägt.

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Naturschützer fordern effizienteren Düngereinsatz!

Naturschützer fordern effizienteren Düngereinsatz!

LNV-Pressemitteilung vom 01.03.2016

Wissenschaftler kritisierten in einem gemeinsamen Offenen Brief Mängel im aktuellen Regierungsentwurf zur Düngeverordnung. Zur Reduktion von Nährstoffeinträgen und zum Erreichen von europäischen Umweltzielen sind weitere Anpassungen notwendig. Der LNV teilt diese Kritik und fordert das MLR auf, die landesrechtlichen Spielräume zu Gunsten eines effizienten Düngereinsatzes auszuschöpfen.

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Kritik an Fördertatbeständen für Flurneuordnungen

Kritik an Fördertatbeständen für Flurneuordnungen

LNV-Stellungnahme vom 27.11.2015

zur Förderung der Flurneuordnung und Landentwicklung (VwVFörder-ILE)
Der LNV lehnt die finanzielle Förderung von Maßnahmen, die nach Fachgesetzen verboten sind, weiterhin ab. Hierzu gehören Entwässerung, Grünlandumbruch, Bodenmelioration, Beseitigung von Landschaftselementen und (Rad-)Wegebau im gesetzlich geschützten Gewässerrandstreifen. Der LNV hält eine Ökopunkte-Bewertung für Randlinienverluste durch Schlagvergrößerung für notwendig.

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Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

LNV-Stellungnahme vom 29.10.2015

Der LNV sieht in seiner Stellungnahme die Herabsetzung der Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen und die Wertung schmaler Landschaftselemente wie Gräben mit weniger als 2m Breite als Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche kritisch. Beides würde zu Intensivierung der Flächennutzung führen. Eine Einarbeitung von Zwischenfrüchten bereits ab dem 16. Januar ginge zu Lasten von Tierarten der offenen Feldflur, wie beispielsweise Rebhuhn oder Feldhase, die Nahrung und Deckung in der ohnehin ausgeräumten Feldflur benötigen.

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Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

LNV-Position vom 31.10.2012, überarbeitet September 2015

Bioenergie hat viele Vorteile. Sie kann (fast) überall erzeugt werden, ist speicherbar und kann so Verbrauchsschwankungen ausgleichen. Sie ist vielseitig und lässt sich als Strom, Wärme und Kraftstoff nutzen. Zunehmend werden jedoch auch ihre Schattenseiten sichtbar. Bioenergie tritt in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsproduktion, führt zu erhöhten Agrarimporten (mit Folgen in den Herkunftsländern), kann zur Intensivierung und Monotonisierung der Feldflur führen.

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Dauergrünland muss dauerhaft geschützt werden

Dauergrünland muss dauerhaft geschützt werden

Pressemitteilung vom 28.09.2015

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, der Landesnaturschutzverband (LNV) und der NABU Baden-Württemberg begrüßen einhellig die Einführung eines unbefristeten Umwandlungsverbots für Dauergrünland in Baden-Württemberg. Am heutigen Montag endet die Anhörungsfrist zur Änderung des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes (LLG), das das erfolgreiche Umbruchverbot von Dauergrünland für Baden-Württemberg festschreiben soll.

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Dauerhaftes Grünland-Umbruchverbot begrüßt

Dauerhaftes Grünland-Umbruchverbot begrüßt

LNV-Stellungnahme vom 24.9.2015

LNV und NABU begrüßen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme die Einführung eines unbefristeten Umbruchverbots für Dauergrünland. Sie lehnen jedoch die geplante Ausdehnung der Ausgleichsmöglichkeit für genehmigten Umbruch auf das ganze Land anstelle der räumlichen Nähe ab. Auch haben sie Bedenken gegen die geplante Regelvermutung, dass Beerenobst, Trauben, Christbaumkulturen und Kurzumtriebshölzer die gleichen positiven Wirkungen wie Dauergrünland erbringen hinsichtlich Klimaschutz, Wasserschutz, Bodenschutz oder Biodiversität.

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Miniatur-Äcker zeigen bedrohte Arten

Miniatur-Äcker zeigen bedrohte Arten

LNV-Pressemitteilung vom 3.6.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) präsentiert in seinem Pavillon auf dem evangelischen Kirchentag ein „buntes“ Thema: Auf Miniatur-Äckern sind seltene Wildkräuter und Präparate bedrohter Tierarten der Feldflur zu sehen. Der LNV weist damit auf eine der bedrohten Lebensgemeinschaften hin. Im Sinn des Mottos des Kirchentages bietet er den Besuchern wichtige Informationen, wie sie durch eigenes „kluges“ Handeln ihren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung auf Äckern leisten können. Wildkräuter begleiten den Ackerbau des Menschen seit langer Zeit. Kornblume und Mohn sind Teil der Kulturlandschaften Mitteleuropas.

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LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV-Pressemitteilung vom 04.05.2015

Die Neufassung der Düngeverordnung war notwendig geworden, weil die Europäische Union Deutschland rechtliche Schritte wegen Untätigkeit bei der Reduktion der Nitratbelastung androhte. Mit einer Vielzahl von detaillierten Regelungen und Pflichten für die Landwirte soll das Problem nun angegangen werden. Der Bauernverband attackiert die Neufassung heftig. Auch Dr. Gerhard Bronner, Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), kommen bei der Lektüre des Entwurfs der neuen Düngeverordnung Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist.

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Korrekturbedarf bei neuer Agrarförderung

Korrekturbedarf bei neuer Agrarförderung

Pressemitteilung vom 6.10.2014 von LNV, BUND und NABU

Gemeinsam haben die drei Umweltverbände LNV, BUND und NABU eine Stellungnahme zum Maßnahmen- und Entwicklungsplan ländlicher Raum (MEPL III) erarbeitet. Sie anerkennen, dass das Land wichtige Verbesserungen in Richtung Naturschutz vorgenommen hat. Im FAKT, dem Nachfolgeprogramm des MEKA, werden naturschutzgerechte Wirtschaftsweisen nun deutlich höher gefördert, und auch die Vergütungssätze in der Landschaftspflegerichtlinie werden erhöht. Davon profitieren artenreiche Mähwiesen und Streuobstwiesen.

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FAKT fördert den Gleichklang von Naturschutz und Landwirtschaft

FAKT fördert den Gleichklang von Naturschutz und Landwirtschaft

LNV-Pressemitteilung vom 14.7.2014

Der Landesnaturschutzverband begrüßt, dass die Landesregierung in der neuen Förderperiode die landwirtschaftliche Förderung stärker an gesellschaftlichen Leistungen ausrichtet. “Das MEKA war ein gutes, innovatives Programm, das auch europaweit Maßstäbe gesetzt hat”, so LNV-Landwirtschaftsreferent Gerhard Bronner. “Es wurde aber noch zu viel Geld mit der Gießkanne verteilt. Was die Landesregierung nun mit “FAKT” fördert, ist zielgenauer.”

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Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum (MEPL III)

Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum (MEPL III)

LNV-Stellungnahme vom 4.7.2014

Im Maßnahmen- und Entwicklungsplans III (MEPL III) vereint die Landesregierung diejenigen Förderrichtlinien, über die die EU-Zuschüsse in der laufenden Förderperiode 2014-2020 im Bereich Land- und Forstwirtschaft sowie Tourismus und Landschaftpflege ausgeschüttet werden. In seiner Stellungnahme stimmt der LNV zwar in weiten Teilen mit der Einschätzung des Umweltberichts überein. Der LNV kritisiert aber u.a. die irreführende Darstellung der Förderung in der Flurbereinigung als Naturschutzförderinstrument.

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Landwirtschaftliche „Beratung2020“

Landwirtschaftliche „Beratung2020“

LNV-Stellungnahme vom 23.6.2014

Der Landesnaturschutzverband und die Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten fordern in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, dass jede Beratungs die Überprüfung und Berücksichtigung von Naturschutzrestriktionen (Schutzgebiete, Biotope) umfassen müsse. Die bislang vorwiegend betriebswirtschaftlich orientierte Beratung führte in vielen Fällen dazu, dass sich Betriebe in einer Weise entwickelten, die zur Schädigung von Biotopen führten.

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Flurneuordnung und Naturschutz

Flurneuordnung und Naturschutz

LNV-Stellungnahme vom 27.5.2014

Neben Lob für Begrüßenswertes äußert der Landesnaturschutzverband in seiner Stellungnahme eine Reihe von Anträgen auf Klarstellungen bei den rechtlichen Sicherungen von landschaftspflegerischen Anlagen einschließlich ökologischem Mehrwert. Auch sollten die Verantwortlichkeiten bei deren Unterhaltung sowie bei der Finanzierung und bei den Fördermöglichkeiten klar geregelt werden.

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Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 2.4.2014

Was ist mit dem früheren (auch-)Naturschutzminister Hauk los, fragen sich die Naturschützer im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seiner Rede beim Donaueschinger CDU-Parteitag kritisierte Hauk vordergründig die angebliche „Bevormunderei“ der rot-grünen Regierung. Aber fast alle Beispiele, an denen Hauk dies festmachte, zielten gegen den Natur- und Umweltschutz. Der anschließende tosende Beifall spricht nach Ansicht der Naturschützer Bände über die Verfassung dieser angeblich „wertkonservativen“ Partei.

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Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Pressemitteilung vom 3.12.2013

Beim 14. Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen im Land, am 30. November ging es zwar in erster Linie um Maßnahmen und Instrumente zur Weiterentwicklung des Europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Zuvor wurden aber auch philosophisch-ethische Fragen erörtert und die Wertebegriffe von Natur und Landschaft beleuchtet.

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Hunger in der Welt – wie kann das sein?

Hunger in der Welt – wie kann das sein?

LNV-Pressemitteilung vom 15.10.2013

Jeder siebte Mensch auf der Erde muss laut Welthungerhilfe hungern. Waren in der Vergangenheit Kriege, Dürren und Armut die Ursache, so wird nach Ansicht des LNV in Zukunft der absolute Mangel an Nahrungsmitteln an Bedeutung gewinnen. Weltweit steigt nicht nur der Fleischkonsum, sondern nach wie vor auch die Zahl der Menschen auf unserem Globus. Der Produktivitätszuwachs der Landwirtschaft kann mit der steigenden Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Der Anbau von Agrospritpflanzen verschärft das Problem.

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Gefährlicher Gen-Mais darf keinesfalls importiert werden

Gefährlicher Gen-Mais darf keinesfalls importiert werden

LNV-Pressemitteilung vom 31.7.2013

Dass der Anbau und die Einfuhr von Gen-Mais in Deutschland verboten ist, erachtet der LNV als wichtige gesetzliche Hürde. Doch dieses Schutzschild könnte bald gefährdet sein. Der besonders resistente, genmanipulierte Mais „SmartStax“ soll als Futtermittel innerhalb der EU erlaubt werden und könnte dann – zwar auf Umwegen, aber legal – ins Essen gelangen. Der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret ist empört und pocht auf ein striktes Einfuhr- und Anbauverbot.

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Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse bei MEPL

Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse bei MEPL

Stellungnahme von BUND, NABU und LNV vom 03.07.2013

Gemeinsame Stellungnahme der Landesverbände von BUND, LNV und NABU zum Entwurf der Sozioökonomischen Analyse (SÖ-Analyse) und Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse) im MEPL III 2014-2020 im Rahmen der Konsultation der Wirtschafts- und Sozialpartner. BUND, LNV und NABU nehmen speziell zu der SWOT-Analyse Stellung und richten sich dabei nach der Reihenfolge der von der ELER-Verordnung vorgegebenen Prioritäten.

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LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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Landschafts-Erhaltungsverbände (LEV)

Landschafts-Erhaltungsverbände (LEV)

LNV-Info 3/2013

Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (im Folgenden als LEV bezeichnet) sind freiwillige Zusammenschlüsse von Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern. LEV organisieren die Pflege und Entwicklung der Biotope durch örtliche Landwirte, unterstützen die unteren Naturschutz- und Landwirtschafts-behörden bei der Umsetzung der Landschaftspflege-Richtlinie (Vertrags-naturschutz) und entlasten sie damit bei der praktischen Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen.

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Das Beste aus der Agrarreform machen

Das Beste aus der Agrarreform machen

LNV-Pressemitteilung vom 3.7.2013

Nachdem die Agrarreform in der EU „eingetütet“ ist, kommt es nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) darauf an, auf nationaler Ebene das Beste daraus zu machen. Das heißt insbesondere, die Spielräume zur Umverteilung der Gelder zu nutzen: Weniger Direktzahlungen und stattdessen mehr Geld für eine an ökologische Kriterien geknüpfte Landbewirtschaftung. Genau dies hat aber Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner nicht vor.

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Geplantes Saatgutrecht schmälert genetische Vielfalt

Geplantes Saatgutrecht schmälert genetische Vielfalt

LNV-Pressemitteilung vom 13.5.2013

„Die Vorlage der EU-Kommission zu einem neuen europaweiten Saatgutrecht hat mit Verbraucherschutz nichts zu tun, sondern begünstigt schlicht die Monopolbildung von Saatgutkonzernen“, sagt der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Er befürchtet nicht nur eine Benachteiligung kleiner Zuchtbetriebe, sondern einen massiven Verlust der genetischen Vielfalt.

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Ländlicher Raum spielt bei Energiewende tragende Rolle

Ländlicher Raum spielt bei Energiewende tragende Rolle

LNV-Pressemitteilung vom 22.4.2013

Neben zahlreichen Vertretern aus Umweltverbänden, Wirtschaft und Handwerk war auch der LNV-Chef Reiner Ehret als Naturschutz-Experte geladen. Bei der Podiumsdiskussion zur Energiewende zeigte er sich davon überzeugt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie Effizienztechnologien zur Steigerung der Wertschöpfung im Ländlichen Raum beitragen werden.

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EU-Agrarbeschlüsse fatal für die Natur

EU-Agrarbeschlüsse fatal für die Natur

LNV-Pressemitteilung vom 26.3.2013

Der LNV kritisiert die unlängst vom Agrarministerrat beschlossenen Vorgaben für die neue 7jährige Förderperiode. “Dabei haben sich die Befürworter des “Weiter so!”, zu denen auch die Bundesregierung gehört, durchgesetzt.”, so der Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dr. Gerhard Bronner. Statt des Prinzipes “Öffentliches Geld für öffentliche Leistung” soll weiterhin der Löwenanteil der EU-Mittel mit der Gießkanne verteilt werden.

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EU-Agrarpolitik verhindert Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität

EU-Agrarpolitik verhindert Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität

LNV-Pressemitteilung vom 1.3.2013

Aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg kann der Artenschutz nur gewährleistet werden, wenn in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Angesichts des Tags des Artenschutzes am 3. März ruft der LNV die Politik auf, endlich konsequent gegen einen weiteren Rückgang der Artenvielfalt vorzugehen. Das erfordert ein Umdenken in der Landwirtschaft und schließt eine monetäre Förderung Art erhaltender Maßnahmen mit ein.

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Flächenförderung geht auf Kosten von Umweltprogrammen

Flächenförderung geht auf Kosten von Umweltprogrammen

LNV-Pressemitteilung vom 25.2.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg teilt die Kritik von Minister Bonde an den Ergebnissen des EU-Haushaltsgipfels in Brüssel. Speziell für die gut etablierten Agrarumweltprogramme MEKA und die Landschaftspflegerichtlinie sieht der LNV große Probleme. Die Bereiche Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft werden dem EU-Haushaltsgipfel zufolge ab 2014 überproportionale Einschnitte hinnehmen müssen, befürchtet der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

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Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

LNV-Pressemitteilung vom 28.1.2013

Der LNV lobt zwar die derzeitige Naturschutzpolitik der Landesregierung, speziell die Aufstockung der Finanzmittel und das Grünlandumbruchverbot. Allerdings kann aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg ein weiterer Artenschwund nur gestoppt werden, wenn auch in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Im Moment würden die Agrargelder innerhalb der EU im wahrsten Sinne des Wortes großflächig statt umweltgerecht verteilt.

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Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (Schalvo)

Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (Schalvo)

LNV-Stellungnahme vom 26.10.2011

Bereits vor etlichen Jahren haben der LNV und die Wasserversorger gemeinsam vorgeschlagen, die Hoftorbilanz als Indikator für stickstoffeffizientes und emissionarmes Wirtschaften zu verankern. Betriebe, die geringe N-Verluste haben, belasten das Grundwasser nicht und können von den zahlreichen bürokratischen Detailvorschriften entlastet werden. Ein solches Vorgehen entspräche dem Prinzip, Umweltschutz durch die Vorgabe von Zielen und nicht durch die Vorgabe von kaum zu kontrollierenden Maßnahmen zu erreichen.

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Zerstörung der Blumenwiesen stoppen!

Zerstörung der Blumenwiesen stoppen!

LNV-Info 2/2011

Mit großer Sorge beobachtet der LNV, wie mit den bunten Blumenwiesen, eines unserer faszinierendsten Kulturlandschaftsgüter mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Feldflur verschwindet. Grund hierfür ist die Intensivierung der Grünlandnutzung zugunsten Milchwirtschaft und Biogasanlagen. Der LNV fordert die Landesregierung, die Landkreise und die Bauern auf, die Wiesen zu schützen.

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Landschaftserhaltungsverbände (LEV)

Landschaftserhaltungsverbände (LEV)

LNV-Info 7/2010

Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (Verein, GmbH) sind freiwillige Zusammenschlüsse von Landkreisen, Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern. Sie verfolgen in Anlehnung an den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) das Ziel, ein flächendeckendes Netz naturnaher, intakter Lebensräume aufzubauen, um in allen deutschen Kulturlandschaften die Lebensgrundlagen zu erhalten und die Pflege von· Biotopen zu organisieren.

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EU-beihilfefähige Naturschutzflächen

EU-beihilfefähige Naturschutzflächen

LNV-Info 6/2010

Der Europäische Gerichtshof hat am 14.10.2010 entschieden, dass eine „landwirtschaftliche Fläche“ im Sinne der EU-Vorgaben auch dann vorliegt, wenn deren Nutzung zwar auch landwirtschaftlichen Zwecken dient, der überwiegende Zweck aber in der Verfolgung der Ziele der Landschaftspflege und des Naturschutzes besteht. D. h. Naturschutzflächen, auf denen zum Beispiel aus Gründen der Landschaftspflege Schafe weiden, sind bei der Gewährung von Direktzahlungen der EU-Agrarpolitik ohne Einschränkungen zu berücksichtigen.

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Der Weg zu einer umweltgerechten Landwirtschaft

Der Weg zu einer umweltgerechten Landwirtschaft

LNV-Info 3/2010

Die gewaltigen Produktionssteigerungen in der Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte wurden mit dem Verlust an biologischer Vielfalt und der Belastung von Boden, Wasser, Luft und Klima erkauft. Vor diesem Hintergrund hat die Agrarpolitik die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft aufgehalten und umgekehrt wird.

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Mitwirkung bei Flurneuordnungsverfahren

Mitwirkung bei Flurneuordnungsverfahren

LNV-Stellungnahme vom 23.3.2010

Der LNV bittet darum, den Informationsgehalt zu einem Neuverfahren deutlich zu erhöhen, so dass auch Ehrenamtliche und Behördenvertreter, die nicht an der Behördenbesprechung nach § 5 FlurBG teilnehmen können, anhand dieser
Informationen eine erste schriftliche Stellungnahme abgeben können. Dies gilt umso mehr, als die Besprechungen üblicherweise tagsüber stattfinden, zu einer Zeit, an der Berufstätige aus den Reihen der Naturschutzverbände
normalerweise nicht teilnehmen können.

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Bioenergie und Biodiversität

Bioenergie und Biodiversität

LNV-Info vom 17.3.2010

Naturschutzverträgliche Erzeugung von Biogas
Eine modellhafte Analyse der Auswirkungen der Biogas-Landwirtschaft auf Natur und Landschaft als Grundlage für Handlungsempfehlungen und eine Beratungskonzeption.
Ein Projekt des NABU LV Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesnaturschutzverband (LNV) und dem Fachverband Biogas (FB)
Koordination: Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB)

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Erosionsgefährdung landwirtschaftlicher Flächen

Erosionsgefährdung landwirtschaftlicher Flächen

LNV-Stellungnahme vom 30.11.2009

LNV und NABU begrüßen einen strengeren Erosionsschutz insbesondere auch vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung mit ihren vorhergesagten häufigeren Wetterextremen. Es sollte daher eine ambitionierte Vorsorge vor Erosion verankert werden. Dies ist mit dem vorliegenden Verordnungsentwurf allerdings aus unserer Sicht nicht gelungen. Zum einen sind bereits die Vorgaben der DirektZahlVerpflV nicht ausreichend. Zum anderen beabsichtigt das Land, zugunsten einer vermeintlich einfachen Kontrolle den ohnehin zu geringen Erosionsschutz auf ein Maß reduziert, der dem Vorsorgegedanken nicht mehr entspricht.

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Streuobstwiesen-Konzeption

Streuobstwiesen-Konzeption

LNV-Stellungnahme vom 2.3.2009

Die als Entwurf vorliegende MLR-Konzeption “Streuobstwiesen in Baden-Württemberg – Maßnahmen, Handlungsfelder, Förderung” in Form einer Broschüre ist von der Intention her grundsätzlich zu begrüßen. Der LNV weist allerdings auf eine Vielzahl von Verbesserungsmöglichkeiten und Unzulänglichkeiten hin. Der LNV erwartet von einem Aktionsplan Streuobst konkrete Angaben, in welchem Umfang und in welcher Qualität Streuobstwiesen in Baden-Württemberg erhalten werden sollen, klare Angaben dazu, wie das Land dieses Ziel erreichen will und schlussendlich ein belastbares Finanzierungskonzept.

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Modernisierung Ländlicher Wege

Modernisierung Ländlicher Wege

LNV-Stellungnahme vom 24.2.2009

Schlimm ist die Tatsache, dass die Landesregierung von Naturschutz stets nur spricht, mit ihren Finanzmitteln aber immer wieder das Gegenteil anstrebt: Erst im Herbst wurden 3 Mio. Euro aus der Landschaftspflegerichtlinie zum Schaden von Natur und Vertragsnaturschutz gestrichen, um nun 5 Mio. Euro zusätzlich für die weitere Vernichtung von Natur und Lebensräumen durch Wegeneubau im Ländlichen Raum einzusetzen.

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Streuobstbau in Baden-Württemberg

Streuobstbau in Baden-Württemberg

LNV-Info 8/2007

Mit rund 175.000 Hektar besitzt Baden-Württemberg nicht nur deutschlandweit, sondern auch aus europäischer Sicht die bedeutendsten Streuobstbestände. Sie sind Teil der gewachsenen Kulturlandschaft und prägen bis heute in vielen Regionen Baden-Württembergs das Landschaftsbild. Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Darüber hinaus besitzen sie eine herausragende Bedeutung als Genreservoir für rund 3.000 Obstsorten.

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Für eine umweltgerechte Energieversorgung

Für eine umweltgerechte Energieversorgung

LNV-Info vom 23.6.2005

Der Landesnaturschutzverband (LNV) und die Arbeitsgemeinschaft der Badisch-Württembergischen Bauernverbände streben den Ausbau erneuerbarer Energien an. Sie fordern die Landesregierung auf, weitere konkrete Schritte zu unternehmen. CO2-neutrale Verfahren müssen stärker verbreitet werden. Der Verbrauch endlicher Energieträger (Öl, Gas, Kohle und Kernkraft) muss konsequent zurückgeführt werden, um die Zunahme der Klimaprobleme einzudämmen und den nachfolgenden Generationen mehr Ressourcen zu erhalten.

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Ökoaudit für landwirtschaftliche Familienbetriebe

Ökoaudit für landwirtschaftliche Familienbetriebe

LNV-Publikation vom 27.2.2004

Am Beispiel von fünf landwirtschaftlichen Betrieben auf der Baar (Baden-Württemberg) wurde getestet, ob mit Hilfe eines vereinfachten Agrar-Ökoaudits Verbesserungspotentiale für die Betriebe und die Umwelt ermittelt werden können.
Bisherige Studien zeigen, dass die Methodik des Ökoaudits bei großen Agrarbetrieben anwendbar ist, wie sie z. B. in den neuen Bundesländern vorherrschen. Für bäuerliche Familienbetriebe, wie sie in Süddeutschland vorherrschen, wurden bisher der Aufwand und die Kosten als zu hoch angesehen .

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