LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV-Pressemitteilung zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März 2017

Weitreichende Auswirkungen auf Ökosysteme
Der Landesnaturschutzverband ist alarmiert, dass trotz vieler Bemühungen zum Artenschutz der Gefährdungsgrad typischer Arten der Feldflur und selbst vieler bisheriger „Allerweltsarten“ deutlich gestiegen ist. Vor allem über den drastischen Rückgang von Insekten und damit auch der insektenfressenden Vögel und anderer Wirbeltiere ist besorgniserregend. Laut Studien ist mit Einbußen von bis zu 80 % der Biomasse an Insekten in den letzten Jahren zu rechnen.

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Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung

Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung

LNV-Pressemitteilung vom 16.2.2017

Der Landesnaturschutzverband (LNV) nimmt mit Freude zur Kenntnis, in welchem Umfang von staatlicher Seite entlang der Jagst ökologische Gestaltungsmaßnahmen vorgenommen wurden. Auf einer Veranstaltung des Regierungspräsidiums in Kirchberg äußerte LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner aber auch deutliche Kritik am Landratsamt Schwäbisch Hall. Der Umgang mit dem Unglücksfall war zunächst nicht angemessen und die Informationspolitik ist von Geheimniskrämerei geprägt.

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Naturschützer fordern effizienteren Düngereinsatz!

Naturschützer fordern effizienteren Düngereinsatz!

LNV-Pressemitteilung vom 01.03.2016

Wissenschaftler kritisierten in einem gemeinsamen Offenen Brief Mängel im aktuellen Regierungsentwurf zur Düngeverordnung. Zur Reduktion von Nährstoffeinträgen und zum Erreichen von europäischen Umweltzielen sind weitere Anpassungen notwendig. Der LNV teilt diese Kritik und fordert das MLR auf, die landesrechtlichen Spielräume zu Gunsten eines effizienten Düngereinsatzes auszuschöpfen.

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Kritik an Fördertatbeständen für Flurneuordnungen

Kritik an Fördertatbeständen für Flurneuordnungen

LNV-Stellungnahme vom 27.11.2015

zur Förderung der Flurneuordnung und Landentwicklung (VwVFörder-ILE)
Der LNV lehnt die finanzielle Förderung von Maßnahmen, die nach Fachgesetzen verboten sind, weiterhin ab. Hierzu gehören Entwässerung, Grünlandumbruch, Bodenmelioration, Beseitigung von Landschaftselementen und (Rad-)Wegebau im gesetzlich geschützten Gewässerrandstreifen. Der LNV hält eine Ökopunkte-Bewertung für Randlinienverluste durch Schlagvergrößerung für notwendig.

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Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 in BW

LNV-Stellungnahme vom 29.10.2015

Der LNV sieht in seiner Stellungnahme die Herabsetzung der Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen und die Wertung schmaler Landschaftselemente wie Gräben mit weniger als 2m Breite als Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche kritisch. Beides würde zu Intensivierung der Flächennutzung führen. Eine Einarbeitung von Zwischenfrüchten bereits ab dem 16. Januar ginge zu Lasten von Tierarten der offenen Feldflur, wie beispielsweise Rebhuhn oder Feldhase, die Nahrung und Deckung in der ohnehin ausgeräumten Feldflur benötigen.

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Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

LNV-Position vom 31.10.2012, überarbeitet September 2015

Bioenergie hat viele Vorteile. Sie kann (fast) überall erzeugt werden, ist speicherbar und kann so Verbrauchsschwankungen ausgleichen. Sie ist vielseitig und lässt sich als Strom, Wärme und Kraftstoff nutzen. Zunehmend werden jedoch auch ihre Schattenseiten sichtbar. Bioenergie tritt in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsproduktion, führt zu erhöhten Agrarimporten (mit Folgen in den Herkunftsländern), kann zur Intensivierung und Monotonisierung der Feldflur führen.

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LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV zu Bauernverbandsattacken an der Düngeverordnung:

LNV-Pressemitteilung vom 04.05.2015

Die Neufassung der Düngeverordnung war notwendig geworden, weil die Europäische Union Deutschland rechtliche Schritte wegen Untätigkeit bei der Reduktion der Nitratbelastung androhte. Mit einer Vielzahl von detaillierten Regelungen und Pflichten für die Landwirte soll das Problem nun angegangen werden. Der Bauernverband attackiert die Neufassung heftig. Auch Dr. Gerhard Bronner, Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), kommen bei der Lektüre des Entwurfs der neuen Düngeverordnung Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist.

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FAKT fördert den Gleichklang von Naturschutz und Landwirtschaft

FAKT fördert den Gleichklang von Naturschutz und Landwirtschaft

LNV-Pressemitteilung vom 14.7.2014

Der Landesnaturschutzverband begrüßt, dass die Landesregierung in der neuen Förderperiode die landwirtschaftliche Förderung stärker an gesellschaftlichen Leistungen ausrichtet. “Das MEKA war ein gutes, innovatives Programm, das auch europaweit Maßstäbe gesetzt hat”, so LNV-Landwirtschaftsreferent Gerhard Bronner. “Es wurde aber noch zu viel Geld mit der Gießkanne verteilt. Was die Landesregierung nun mit “FAKT” fördert, ist zielgenauer.”

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Flurneuordnung und Naturschutz

Flurneuordnung und Naturschutz

LNV-Stellungnahme vom 27.5.2014

Neben Lob für Begrüßenswertes äußert der Landesnaturschutzverband in seiner Stellungnahme eine Reihe von Anträgen auf Klarstellungen bei den rechtlichen Sicherungen von landschaftspflegerischen Anlagen einschließlich ökologischem Mehrwert. Auch sollten die Verantwortlichkeiten bei deren Unterhaltung sowie bei der Finanzierung und bei den Fördermöglichkeiten klar geregelt werden.

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Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 2.4.2014

Was ist mit dem früheren (auch-)Naturschutzminister Hauk los, fragen sich die Naturschützer im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seiner Rede beim Donaueschinger CDU-Parteitag kritisierte Hauk vordergründig die angebliche „Bevormunderei“ der rot-grünen Regierung. Aber fast alle Beispiele, an denen Hauk dies festmachte, zielten gegen den Natur- und Umweltschutz. Der anschließende tosende Beifall spricht nach Ansicht der Naturschützer Bände über die Verfassung dieser angeblich „wertkonservativen“ Partei.

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Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Pressemitteilung vom 3.12.2013

Beim 14. Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen im Land, am 30. November ging es zwar in erster Linie um Maßnahmen und Instrumente zur Weiterentwicklung des Europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Zuvor wurden aber auch philosophisch-ethische Fragen erörtert und die Wertebegriffe von Natur und Landschaft beleuchtet.

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Hunger in der Welt – wie kann das sein?

Hunger in der Welt – wie kann das sein?

LNV-Pressemitteilung vom 15.10.2013

Jeder siebte Mensch auf der Erde muss laut Welthungerhilfe hungern. Waren in der Vergangenheit Kriege, Dürren und Armut die Ursache, so wird nach Ansicht des LNV in Zukunft der absolute Mangel an Nahrungsmitteln an Bedeutung gewinnen. Weltweit steigt nicht nur der Fleischkonsum, sondern nach wie vor auch die Zahl der Menschen auf unserem Globus. Der Produktivitätszuwachs der Landwirtschaft kann mit der steigenden Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Der Anbau von Agrospritpflanzen verschärft das Problem.

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Gefährlicher Gen-Mais darf keinesfalls importiert werden

Gefährlicher Gen-Mais darf keinesfalls importiert werden

LNV-Pressemitteilung vom 31.7.2013

Dass der Anbau und die Einfuhr von Gen-Mais in Deutschland verboten ist, erachtet der LNV als wichtige gesetzliche Hürde. Doch dieses Schutzschild könnte bald gefährdet sein. Der besonders resistente, genmanipulierte Mais „SmartStax“ soll als Futtermittel innerhalb der EU erlaubt werden und könnte dann – zwar auf Umwegen, aber legal – ins Essen gelangen. Der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret ist empört und pocht auf ein striktes Einfuhr- und Anbauverbot.

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Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse bei MEPL

Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse bei MEPL

Stellungnahme von BUND, NABU und LNV vom 03.07.2013

Gemeinsame Stellungnahme der Landesverbände von BUND, LNV und NABU zum Entwurf der Sozioökonomischen Analyse (SÖ-Analyse) und Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse) im MEPL III 2014-2020 im Rahmen der Konsultation der Wirtschafts- und Sozialpartner. BUND, LNV und NABU nehmen speziell zu der SWOT-Analyse Stellung und richten sich dabei nach der Reihenfolge der von der ELER-Verordnung vorgegebenen Prioritäten.

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LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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Landschafts-Erhaltungsverbände (LEV)

Landschafts-Erhaltungsverbände (LEV)

LNV-Info 3/2013

Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (im Folgenden als LEV bezeichnet) sind freiwillige Zusammenschlüsse von Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern. LEV organisieren die Pflege und Entwicklung der Biotope durch örtliche Landwirte, unterstützen die unteren Naturschutz- und Landwirtschafts-behörden bei der Umsetzung der Landschaftspflege-Richtlinie (Vertrags-naturschutz) und entlasten sie damit bei der praktischen Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen.

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Das Beste aus der Agrarreform machen

Das Beste aus der Agrarreform machen

LNV-Pressemitteilung vom 3.7.2013

Nachdem die Agrarreform in der EU „eingetütet“ ist, kommt es nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) darauf an, auf nationaler Ebene das Beste daraus zu machen. Das heißt insbesondere, die Spielräume zur Umverteilung der Gelder zu nutzen: Weniger Direktzahlungen und stattdessen mehr Geld für eine an ökologische Kriterien geknüpfte Landbewirtschaftung. Genau dies hat aber Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner nicht vor.

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EU-Agrarbeschlüsse fatal für die Natur

EU-Agrarbeschlüsse fatal für die Natur

LNV-Pressemitteilung vom 26.3.2013

Der LNV kritisiert die unlängst vom Agrarministerrat beschlossenen Vorgaben für die neue 7jährige Förderperiode. “Dabei haben sich die Befürworter des “Weiter so!”, zu denen auch die Bundesregierung gehört, durchgesetzt.”, so der Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dr. Gerhard Bronner. Statt des Prinzipes “Öffentliches Geld für öffentliche Leistung” soll weiterhin der Löwenanteil der EU-Mittel mit der Gießkanne verteilt werden.

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Flächenförderung geht auf Kosten von Umweltprogrammen

Flächenförderung geht auf Kosten von Umweltprogrammen

LNV-Pressemitteilung vom 25.2.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg teilt die Kritik von Minister Bonde an den Ergebnissen des EU-Haushaltsgipfels in Brüssel. Speziell für die gut etablierten Agrarumweltprogramme MEKA und die Landschaftspflegerichtlinie sieht der LNV große Probleme. Die Bereiche Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft werden dem EU-Haushaltsgipfel zufolge ab 2014 überproportionale Einschnitte hinnehmen müssen, befürchtet der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

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Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

LNV-Pressemitteilung vom 28.1.2013

Der LNV lobt zwar die derzeitige Naturschutzpolitik der Landesregierung, speziell die Aufstockung der Finanzmittel und das Grünlandumbruchverbot. Allerdings kann aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg ein weiterer Artenschwund nur gestoppt werden, wenn auch in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Im Moment würden die Agrargelder innerhalb der EU im wahrsten Sinne des Wortes großflächig statt umweltgerecht verteilt.

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Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (Schalvo)

Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (Schalvo)

LNV-Stellungnahme vom 26.10.2011

Bereits vor etlichen Jahren haben der LNV und die Wasserversorger gemeinsam vorgeschlagen, die Hoftorbilanz als Indikator für stickstoffeffizientes und emissionarmes Wirtschaften zu verankern. Betriebe, die geringe N-Verluste haben, belasten das Grundwasser nicht und können von den zahlreichen bürokratischen Detailvorschriften entlastet werden. Ein solches Vorgehen entspräche dem Prinzip, Umweltschutz durch die Vorgabe von Zielen und nicht durch die Vorgabe von kaum zu kontrollierenden Maßnahmen zu erreichen.

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Zerstörung der Blumenwiesen stoppen!

Zerstörung der Blumenwiesen stoppen!

LNV-Info 2/2011

Mit großer Sorge beobachtet der LNV, wie mit den bunten Blumenwiesen, eines unserer faszinierendsten Kulturlandschaftsgüter mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Feldflur verschwindet. Grund hierfür ist die Intensivierung der Grünlandnutzung zugunsten Milchwirtschaft und Biogasanlagen. Der LNV fordert die Landesregierung, die Landkreise und die Bauern auf, die Wiesen zu schützen.

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Mitwirkung bei Flurneuordnungsverfahren

Mitwirkung bei Flurneuordnungsverfahren

LNV-Stellungnahme vom 23.3.2010

Der LNV bittet darum, den Informationsgehalt zu einem Neuverfahren deutlich zu erhöhen, so dass auch Ehrenamtliche und Behördenvertreter, die nicht an der Behördenbesprechung nach § 5 FlurBG teilnehmen können, anhand dieser
Informationen eine erste schriftliche Stellungnahme abgeben können. Dies gilt umso mehr, als die Besprechungen üblicherweise tagsüber stattfinden, zu einer Zeit, an der Berufstätige aus den Reihen der Naturschutzverbände
normalerweise nicht teilnehmen können.

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Erosionsgefährdung landwirtschaftlicher Flächen

Erosionsgefährdung landwirtschaftlicher Flächen

LNV-Stellungnahme vom 30.11.2009

LNV und NABU begrüßen einen strengeren Erosionsschutz insbesondere auch vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung mit ihren vorhergesagten häufigeren Wetterextremen. Es sollte daher eine ambitionierte Vorsorge vor Erosion verankert werden. Dies ist mit dem vorliegenden Verordnungsentwurf allerdings aus unserer Sicht nicht gelungen. Zum einen sind bereits die Vorgaben der DirektZahlVerpflV nicht ausreichend. Zum anderen beabsichtigt das Land, zugunsten einer vermeintlich einfachen Kontrolle den ohnehin zu geringen Erosionsschutz auf ein Maß reduziert, der dem Vorsorgegedanken nicht mehr entspricht.

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Modernisierung Ländlicher Wege

Modernisierung Ländlicher Wege

LNV-Stellungnahme vom 24.2.2009

Schlimm ist die Tatsache, dass die Landesregierung von Naturschutz stets nur spricht, mit ihren Finanzmitteln aber immer wieder das Gegenteil anstrebt: Erst im Herbst wurden 3 Mio. Euro aus der Landschaftspflegerichtlinie zum Schaden von Natur und Vertragsnaturschutz gestrichen, um nun 5 Mio. Euro zusätzlich für die weitere Vernichtung von Natur und Lebensräumen durch Wegeneubau im Ländlichen Raum einzusetzen.

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Für eine umweltgerechte Energieversorgung

Für eine umweltgerechte Energieversorgung

LNV-Info vom 23.6.2005

Der Landesnaturschutzverband (LNV) und die Arbeitsgemeinschaft der Badisch-Württembergischen Bauernverbände streben den Ausbau erneuerbarer Energien an. Sie fordern die Landesregierung auf, weitere konkrete Schritte zu unternehmen. CO2-neutrale Verfahren müssen stärker verbreitet werden. Der Verbrauch endlicher Energieträger (Öl, Gas, Kohle und Kernkraft) muss konsequent zurückgeführt werden, um die Zunahme der Klimaprobleme einzudämmen und den nachfolgenden Generationen mehr Ressourcen zu erhalten.

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Ökoaudit für landwirtschaftliche Familienbetriebe

Ökoaudit für landwirtschaftliche Familienbetriebe

LNV-Publikation vom 27.2.2004

Am Beispiel von fünf landwirtschaftlichen Betrieben auf der Baar (Baden-Württemberg) wurde getestet, ob mit Hilfe eines vereinfachten Agrar-Ökoaudits Verbesserungspotentiale für die Betriebe und die Umwelt ermittelt werden können.
Bisherige Studien zeigen, dass die Methodik des Ökoaudits bei großen Agrarbetrieben anwendbar ist, wie sie z. B. in den neuen Bundesländern vorherrschen. Für bäuerliche Familienbetriebe, wie sie in Süddeutschland vorherrschen, wurden bisher der Aufwand und die Kosten als zu hoch angesehen .

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