Effizienter Einsatz von Steuergeldern im Bereich Verkehr und Umwelt

Effizienter Einsatz von Steuergeldern im Bereich Verkehr und Umwelt

LNV-Pressemitteilung vom 15.5.2017

Mit einem offenen Brief äußert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) sein Unverständnis über die Entscheidung des Stuttgarter Gemeinderates, die Parkplätze für eine neue Sporthalle auf der Waldau auszweiten. Laut Pressebericht hat der Gemeinderat trotz hoher Kosten die Zahl der Tiefgaragen-Parkplätze in dem bestens mit ÖPNV erschlossenen Gebiet, entgegen den Vorschlägen der Stadtverwaltung, von 40 auf 67 erhöht.

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Klimaziele drohen am Verkehr zu scheitern

Klimaziele drohen am Verkehr zu scheitern

LNV-Pressemitteilung vom 17.3.2017

Angesichts der jüngsten Hiobsbotschaften zu den Klimazielen der Bundesrepublik fordert der Landesnaturschutzverband (LNV) ein „Ende des Kuschelkurses mit dem Straßen- und Flugverkehr“. Ohnehin seien im Verkehr die Reduktionsziele bei den Treibhausgasemissionen niedriger als in anderen Sektoren. Dass nicht einmal diese Ziele erreicht werden, sei eklatantes Politikversagen, so LNV-Chef Gerhard Bronner.

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Auftaktveranstaltung „Mobilität wohin? Umsteuern mit und ohne Diesel“

Auftaktveranstaltung „Mobilität wohin? Umsteuern mit und ohne Diesel“

LNV-Pressemitteilung und Einladung vom 01.03.2017

Feinstaubalarm, EU-Vertragsverletzungsverfahren, drohender Arbeitsplatzabbau – der Autoverkehr und vor allem der Diesel kommen nicht aus den Schlagzeilen. Was muss kurz- und mittelfristig geschehen, um Entwicklungspfade in die Zukunft weg von der übergroßen Abhängigkeit vom Diesel aufzuzeigen?

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LNV will stinkende und lärmende Zweiräder verbannen

LNV will stinkende und lärmende Zweiräder verbannen

Pressemitteilung vom 4.10.2016

Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt die Initiative des Tübinger OB Palmer, eine Abwrackprämie für Mopeds mit Zweitaktmotor einzuführen. Damit werde eine eklatante Regelungslücke in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. “Es ist unverständlich, dass für Zweiräder eine Extrawurst gebraten wird und sie völlig legal 20 bis 100 mal so viel Schadstoffe (je nach Substanz) ausstoßen dürfen wie Pkws”, ärgert sich LNV-Chef Gerhard Bronner.

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VDA darf Abgas-Skandal nicht ausblenden

VDA darf Abgas-Skandal nicht ausblenden

LNV-Pressemitteilung vom 11.1.2016

Tunnelblick auf Absatzzahlen – VDA-Motto „Augen zu und durch“ hat keine Zukunft
Mit Bedauern und Unverständnis hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg auf die Pressemitteilung des Verbandes der Automobilwirtschaft (VDA) vom 6. Januar 2016 reagiert. Es zeugt von mangelnder Einsichtsfähigkeit, wenn der VDA mit keinem Satz auf den noch längst nicht aufgearbeiteten Abgasskandal eingeht.

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LNV zur Dieselbesteuerung

LNV zur Dieselbesteuerung

LNV-Pressemitteilung vom 21.12.2015

Das Umweltbundesamt hat sich kürzlich für ein Ende der milliardenschweren steuerlichen Privilegierung von Dieselkraftstoffen ausgesprochen. Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt diese Forderung ausdrücklich. Das Umweltbundesamt wie auch die Umweltverbände haben seit jeher die Diesel-Privilegierung als sachlich unsinnig abgelehnt.

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Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

LNV-Position vom 31.10.2012, überarbeitet September 2015

Bioenergie hat viele Vorteile. Sie kann (fast) überall erzeugt werden, ist speicherbar und kann so Verbrauchsschwankungen ausgleichen. Sie ist vielseitig und lässt sich als Strom, Wärme und Kraftstoff nutzen. Zunehmend werden jedoch auch ihre Schattenseiten sichtbar. Bioenergie tritt in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsproduktion, führt zu erhöhten Agrarimporten (mit Folgen in den Herkunftsländern), kann zur Intensivierung und Monotonisierung der Feldflur führen.

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Mobilitätsgipfel: Straßenbau verschärft Verkehrsprobleme

Mobilitätsgipfel: Straßenbau verschärft Verkehrsprobleme

LNV-Pressemitteilung vom 22.07.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) begrüßt, dass der vom Land einberufene Mobilitätsgipfel für die Region Stuttgart die Weichen in Richtung nachhaltiger und umweltverträgliche Mobilität umstellen möchte. Stuttgart habe aber im Vergleich zu anderen Metropolen wie München, Freiburg und Zürich noch einen besonders weiten Weg vor sich, stellt der Dachverband der baden-württembergischen Natur- und Umweltschutzverbände fest.

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Die Luftverkehrssteuer muss bleiben!

Die Luftverkehrssteuer muss bleiben!

LNV-Pressemitteilung vom 25.11.2013

„Die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD zeigen leider, dass man sich darin einig ist, Umweltstandards nicht zu erhöhen, sondern sie weiter zu Gunsten der Wirtschaftslobby zurückzuschrauben“, kritisiert der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, die Verhandlungspartner in Berlin. Die erklärte Absicht der zukünftigen Koalitionäre, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen, sei das neueste Beispiel für umwelt- und finanzpolitische Unvernunft der drei Parteien CDU, CSU und SPD.

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LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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Profite der Autohersteller wichtiger als der Klimaschutz?

Profite der Autohersteller wichtiger als der Klimaschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 1.7.2013

„Die einstige “Klimakanzlerin” verrät den Umweltschutz an die Exportintere-sen der deutschen Automobilindustrie“, entrüstet sich der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Das zeige die Blockadehaltung Deutschlands gegenüber dem EU-Kompromissvorschlag, den Durchschnittswert des Kohlendioxid-Ausstoßes bei Neuwagen bis zum Jahr 2020 auf 95 Gramm pro Kilometer zu senken. Das entspricht einem Verbrauch von 4,1 l Benzin oder 3,6 l Diesel pro 100 km.

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Energiewende endlich umsetzen

Energiewende endlich umsetzen

LNV-Pressemitteilung vom 6.6.2013

Das Weltklima ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und jeder sollte sich dessen bewusst sein. Der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret, fordert deshalb die politischen Entscheidungsträger dazu auf, den populären Reden über die Bedeutung des Umweltschutzes endlich auch entschlossenes Handeln folgen zu lassen.

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Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Straße

Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Straße

LNV-Stellungnahme vom 18.3.2013

Der LNV begrüßt es, dass der Bund zunächst den Bedarf für die Erhaltungsmaßnahmen festlegen will. Der LNV erwartet, dass bei ehrlicher Berechnung keine Finanzmittel für weiteren Straßenbau verbleiben. Die angebliche Notwendigkeit von Straßenneubauten beruhen auf Nutzen-Kosten-Verhältnissen, bei denen die Projektnutzen aus monetarisierten Zeitgewinnen berechnet wurden. Diese Zeitgewinne gibt es nicht! Im Verkehr gewonnene Zeit wird wieder in Verkehr investiert.

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„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

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Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes wird begrüßt

Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes wird begrüßt

LNV-Stellungnahme vom 18.1.2013

Die Minderungsziele für die Emission treibhauswirksamer Gase hält der Landesnaturschutzverband für ambitioniert. Wir befürworten sie, bezweifeln aber, dass sie allein mit Landesaktivitäten erreichbar sein werden. In der Landesbauordnung gibt es ein beträchtliches Reservoir für klimaschützende Vorschriften in der Zuständigkeit des Landes: Minderung des Heizwärmebedarfs, Minderung der sommerlichen Kühllast, Begrenzung der Beleuchtungsstärke von Werbeeinrichtungen und Schaufenstern, Einschränkung von Rasenheizungen u.a.

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Generalverkehrsplan Baden-Württemberg

Generalverkehrsplan Baden-Württemberg

LNV-Stellungnahme vom 5.10.2012

Der LNV begrüßt grundsätzlich einen GVP-Maßnahmenplan für Straßen, der nach Prioritäten und Finanzierbarkeit sowie nach objektiven, sachlichen und nachvollziehbaren Kriterien erstellt werden soll. Der vorgelegte Entwurf erfüllt diesen Anspruch zum Großteil nicht. Er lässt auch nicht erkennen, dass sich die Straßenbauverwaltung der Verantwortung stellt, die ihr als Hauptverursacher der meisten unserer Umweltprobleme (Luftverunreinigung, Lärm, CO2-Ausstoß, Landschaftszerschneidung, Naturzerstörung usw.) zukommt.

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Priorisierung baureifer Bundesstraßen

Priorisierung baureifer Bundesstraßen

LNV-Stellungnahme vom 27.4.2012

Der Landesnaturschutzverband lehnt den Neubau von Bundesstraßen und Bundesautobahnen aus fachlichen Gründen ab. Wir begrüßen es allerdings, dass das Ministerium nachvollziehbare und durchdachte Entscheidungskriterien für eine Priorisierung der 20 baureifen Bundesstraßen aufstellen will und hierzu eine Anhörung durchführt. Die neuen Kriterien sind gut und wichtig, aber unvollständig. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis sehen wir mehr als kritisch, weil es auf falscher Grundlage berechnet wird. Kriterien wie Verkehrsfluss und Netzwirkung werden zudem mehrfach berücksichtigt.

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Änderung der Immissionsschutz-Zuständigkeitsverordnung

Änderung der Immissionsschutz-Zuständigkeitsverordnung

LNV-Stellungnahme vom 22.9.2011

Vor dem Hintergrund einer praktisch unwirksamen Luftreinhalteplanung gem. § 47 BImSchG stellt sich die Frage, ob die entsprechende Zuständigkeitsfrage nicht anders geregelt werden sollte: Wenn im Urteil des Verwaltungsgerichtes Stuttgart vom August 2009 festgestellt wird, dass der zuvor vom Regierungspräsidium Stuttgart aufgestellte Luftreinhalteplan keine einzige (!) wirksame Maßnahme enthalten hat, muss dies als Disqualifizierung dieser Behörde für die Aufgabenerledigung gewertet werden.

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Eine zukunftsfähige Energieversorgung

Eine zukunftsfähige Energieversorgung

LNV-Info 3/2011

Eine zukunftsfähige Energieversorgung zeichnet sich dadurch aus, dass bis 2020 auf die Nutzung der Kernenergie verzichtet wird, bis 2040 auch die Kohle nicht mehr benötigt wird und ab ca. 2060 die Energieversorgung ausschließlich mittels erneuerbaren Energien (EE) erfolgt. Damit dieser „Fahrplan“ eingehalten werden kann, müssen der umfassende Ausbau der EE verstärkt weitergeführt und eine deutliche Effizienzsteigerung eingeleitet werden.

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Luftreinhalteplan Stuttgart

Luftreinhalteplan Stuttgart

LNV-Info 4/2010

Das zurückliegende Jahr 2009 – das Jahr 4 nach Inkrafttreten des Luftreinhalte- und Aktionsplanes für die Landeshauptstadt Stuttgart – zeichnete sich wieder einmal durch horrende Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte aus. In der zugrunde liegenden Rechtsverordnung wurden diese medizinisch begründet bewusst für höchstbelastete Bereiche am Rand von Hauptverkehrsstraßen festgesetzt. Zum Jahresende hatte sich die „Anzahl der Tage mit Feinstaub (PM 10)-Tagesmittelwerten, die 50µg/m³ überschreiten“ beim Messort Stuttgart „Am Neckartor“ auf 112 aufsummiert.

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Fernlärm

Fernlärm

LNV-Info 2/2010

Fernlärm entsteht wenn z.B. als Folge eines Straßenbauvorhabens der Verkehr auf einer anderen, vorhandenen Straße zunimmt. Er ist im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen, wenn er erheblich ist und ein eindeutiger Ursachenzusammenhang zwischen dem Straßenbauvorhaben und der zu erwartenden Verkehrszunahme auf der anderen Straße besteht.

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Land soll für Luftreinhaltung zuständig bleiben

Land soll für Luftreinhaltung zuständig bleiben

LNV-Stellungnahme vom 9.12.2009

Auf keinen Fall darf die Bearbeitung von Angelegenheiten des Immissionsschutzes durch den Zwang, Zuständigkeiten stets aufs Neue prüfen oder verteidigen zu müssen oder durch das Erfordernis, Fachwissen überhaupt erst zu erlangen, in unnötiger Weise erschwert oder verschleppt werden. Korrektes, sachlich und fachlich einwandfreies Verwaltungshandeln setzt jedoch voraus, dass insbesondere die erforderlichen personellen Ressourcen zur Verfügung stehen. Die bloße Aufgaben-Übertragung bedeutet noch keinen Übergang fachlicher Kompetenz.

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Fledermausarten und ihre Lichtempfindlichkeit

Fledermausarten und ihre Lichtempfindlichkeit

LNV-Info 12/2007

Immer wieder taucht die Frage auf, ob sich Licht negativ auf Fledermauspopulationen auswirkt. Beleuchtung von Gebäuden mit Fledermauskolonien, vornehmlich Kirchen, sollten unterbleiben, da es Kolonien gab, die daraufhin das Quartier verlassen haben. Vorallem die mausohrartigen Fransen-, Bechsteinfledermaus und das Große Mausohr sind sehr lichtscheu. Andererseits jagen Abendsegler, Zwergfledermaus und Breitflügelfledermaus im Schein von Straßenlaternen. Für diese Tiere dürfte Licht auf Insekten für die Jagd von Vorteil sein.

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Feinstaub – was ist das – wie schadet er?

Feinstaub – was ist das – wie schadet er?

LNV-Info 6/2007

Feinstaub zählt zu den partikelförmigen Luftschadstoffen. Je kleiner diese Staubpartikel sind, desto ähn¬licher verhalten sie sich wie die gasförmi¬gen Luft-Bestandteile: Sie sinken also nicht/kaum zu Boden, sondern bleiben als Schwebstaub in der Luft. Dem Feinstaub werden Partikel zugerechnet, die einen Durchmesser von nicht mehr als 10 Mikro¬meter aufweisen, was etwa einem Zehntel des Durchmessers eines Haares entspricht. Mit dieser Größenordnung – PM10 genannt – werden die Partikel „lungengängig“, d. h. sie werden nicht mehr von der Nase oder den oberen Atmungsorganen zurückgehalten bzw. ausgefiltert.

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