Änderung des Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetze (LBodSchAG)

LNV-Stellungnahme vom 27.3.2014

Die geplante Einführung der Pflicht zur Erstellung eines Bodenschutzkonzeptes bei Bauvorhaben ab 0,5 ha Flächeninanspruchnahme wird vom LNV begrüßt. Damit soll u. a. verhindert werden, dass bei genehmigten Bauvorhaben mehr Boden als notwendig für „Baustelleneinrichtung“ verdichtet oder durch Bauschuttentsorgung verunreinigt wird. Die untere Bodenschutzbehörde kann künftig auch auf eine bodenkundliche Baubegleitung bestehen.

Naturschützer: „Herr Ministerpräsident, bleiben Sie standhaft!“

LNV-Pressemitteilung vom 26.3.2014

In einem Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann fordert der Landesnaturschutzverband (LNV) die Landesregierung auf, bei den Bemühungen um eine Reduzierung des Flächenverbrauchs am eingeschlagenen Weg festzuhalten. Er verteidigt die Vorgaben des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur, wie viel neue Bauflächen bei der Genehmigung von Flächennutzungsplänen zugelassen werden sollen, gegen die Kritik der kommunalen Spitzenverbände.

Die Kommunen müssen nachhaltiger handeln

LNV-Pressemitteilung vom 13.3.2014

Wenn es zutreffe, dass die Kommunen „zentrale Akteure“ beim nachhaltigen Handeln sind, dann sollten sich die Kommunen gerade beim Problem des Flächenverbrauchs künftig nachhaltiger verhalten, stellte der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, fest. „Man kann nicht dauernd die Nachhaltigkeit im Munde führen und dann weiterhin fast ungezügelt die Landschaft zubauen“, so der LNV-Chef.

Landräte in Südwürttemberg fallen dem Land in den Rücken

LNV-Pressemitteilung vom 11.3.2014

n einem Brief an die Landräte in Südwürttemberg übt der Landesnaturschutzverband heftige Kritik daran, dass diese die Zielvereinbarung zum Flächensparen aufkündigen wollen. Mit dieser Zielvereinbarung sollte erreicht werden, dass die Landkreise als Genehmigungsbehörde für Flächennutzungspläne die Zunahme der Siedlungsflächen auf das notwendige Maß beschränken.

LNV fordert sparsamen Umgang mit Flächen

LNV-Pressemitteilung vom 21.10.2013

Minister Herrmann erhält Rückendeckung vom Naturschutz
Der Landesnaturschutzverband, Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutz-Vereinen im Land, lobt Minister Herrmann und sein Ministerium ausdrücklich für seine Hinweise zum Bedarfsnachweis bei neuen Bauflächen. Diese waren jüngst vom Städtetag als „zu einengend“ kritisiert worden. Die Naturschützer sehen diesen Sachverhalt anders. Aus Nachhaltigkeitssicht ist es schlimm, wenn Gemeinden mit stagnierender Bevölkerungszahl jährlich um 0,3 Prozent weiter in die Fläche wachsen.

Änderung der Landesbauordnung

LNV-Stellungnahme vom 11.10.2013

Der LNV begrüßt in seiner Stellungnahme zwar die vorgesehenen Änderungen zu barrierefreien Wohnungen, Abstellflächen für Kinderwagen, Gehhilfen und Fahrräder bei Wohnbauten sowie für Fahrräder bei Gewerbebauten ausdrücklich. Die geplante Gesetzesänderung ist aus LNV-Sicht aber bei weitem nicht ausreichend. Kfz-Stellplatzpflichten will der LNV in der LBauO gestrichen sehen und die Regelung den Gemeinden überlassen.

Flächen sparen ist eine Gemeinschaftsaufgabe

LNV-Pressemitteilung vom 26.9.2013

Der LNV unterstützt die Plausibilitätsprüfung des Landes für den Bauflächenbedarf und hält den Bedarfsnachweis bei der Inanspruchnahme neuer Flächen für einen wichtigen Schritt zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs. Für den Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände kann es nicht angehen, dass trotz rückläufiger Bevölkerungsentwicklung der Flächenverbrauch im ländlichen Raum weiter zunimmt. Der LNV könnte sich deshalb die Einführung von Flächenausweisungszertifikaten vorstellen.

Flächenverbrauch muss endlich eingedämmt werden

LNV-Pressemitteilung vom 12.9.2013

Der LNV unterstützt die Forderung des Landes nach strengeren Bedarfsnachweisen bei der Inanspruchnahme neuer Flächen als wichtigen Schritt zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs. Für den Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände kann es nicht angehen, dass trotz rückläufiger Bevölkerungsentwicklung der Flächenverbrauch im ländlichen Raum weiter zunimmt. Der LNV könnte sich deshalb die Einführung von Flächenausweisungszertifikaten vorstellen.

Flächenmanagement: Gutes Werkzeug allein reicht nicht

LNV-Pressemitteilung vom 15.8.2013

Der LNV freut sich über das Engagement seitens des Verkehrsministeriums zur Förderung der Innenentwicklung von Gemeinden. „Wir schätzen es, dass das Land den Kommunen mit dem neuen Flächenmanagement-Tool ‚FLOO‘ ein Planungswerkzeug zur effektiveren Flächennutzung zur Verfügung stellt“, so der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret. Doch ohne Bewusstseinswandel und gesetzliche Vorgaben wird sich allein damit wenig ändern.

Begrüßung Neuregelungen bei der Landesbauordnung

LNV-Pressemitteilung vom 24.7.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände freut sich über die Novelle der Landesbauordnung, wonach soziale und ökologische Kriterien in Zukunft eine größere Rolle spielen sollen. „Insbesondere die Erleichterungen für die Schaffung von Solaranlagen an Gebäuden und die Verpflichtung zur Anlage von Fahrradabstellplätzen bei Neubauten sind ökologisch sinnvoll“, betont der LNV-Referent für Flächenmanagement Dr. Heiner Grub.

Flächenverbrauch reduzieren – Ortskerne stärken

LNV-Pressemitteilung vom 24.4.2013

Innenentwicklung und effiziente Flächennutzung können dazu beitragen, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Davon ist nicht nur Staatssekretärin Gisela Splett überzeugt, sondern auch der LNV. Beim Erfahrungsaustausch mit den Gemeinden am 24. April zeigte sich aber auch, dass noch viel zu tun ist. Der Gesetzgeber könnte beispielsweise verbindliche Kriterien für eine innerörtliche Entwicklung vorgeben. Gemeinden sollten angehalten werden, ihre Innenentwicklungspotenziale, insbesondere bei den Gewerbeflächen, systematisch zu erfassen und zu nutzen.

„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

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