Reform kann helfen, die Wohnungsnot zu bekämpfen

Landesnaturschutzverband fordert Grundsteuerreform Bodenwertmodell würde zur Vereinfachung führen Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) schlägt vor, der Wohnungsnot in Ballungsräumen auch durch eine andere Ausgestaltung der Grundsteuer entgegenzuwirken. Er kritisiert das mangelnde Interesse der Länderfinanzminister an dieser Idee, die eine Reihe von Vorteilen hätte. Die Mietpreisbremse hat versagt, die Städte haben Probleme, ausreichend neue Wohnbauflächen zu schaffen, ein Ende der Wohnungsnot ist […]

LNV begrüßt geplante Personalaufstockung der Umwelt- und Naturschutzverwaltung

Zumeldung zur Pressemitteilung der Landesregierung vom 26.09.2017 zum Beschluss des Haushaltsentwurfs 2018/19 Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt die geplante Personalaufstockung für die Umwelt- und Naturschutzverwaltung, wie sie die Landesregierung mit dem Entwurf zum Doppelhaushalt 2018/19 am 26.09.2017 beschlossen hat. Dieser sieht zusätzliche 225 Stellen für den Erhalt der Lebensgrundlagen vor. „Dies ist das Minimum, denn notwendig sind eigentlich 300 neue […]

Umweltverwaltung im Land schlecht aufgestellt

Negative Folgen der Verwaltungsreform
LNV begrüßt geplante Personalaufstockung
Schutzgebiete können aus Personalnot nicht überwacht werden und verschlechtern sich, Ausgleichsmaßnahmen stehen oft nur auf dem Papier, Planungsverfahren ziehen sich in die Länge: Schon lange bemängelt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), dass in der Umweltverwaltung des Landes Personal fehlt. „In den letzten Jahrzehnten wurde bei der Umweltverwaltung überproportional eingespart, weil Einsparungen bei anderen Landesaufgaben tabuisiert waren“, so der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung

LNV-Pressemitteilung vom 21.6.2017

Bei seiner Rede beim Landesbauerntag in Fellbach rechnete Minister Peter Hauk mit Kürzungen bei der künftigen Agrarförderung der EU. Umso wichtiger sei es, dafür zu sorgen, dass die Existenz der für Baden-Württemberg typischen mittelgroßen Familienbetriebe gesichert wird. Wichtiger ist den Naturschützern die Umschichtung von Mitteln weg von pauschalen Flächenzahlungen hin zu gezielter Förderung von gesellschaftlichen und Naturschutzleistungen.

Finanzierung des Naturschutzes

LNV-Info 1/2017 vom 20.3.2017

Seit 5 Jahren sieht der Landeshaushalt von Baden-Württemberg einen Zuwachs der Naturschutzmittel vor, der früher undenkbar erschien. Der Zuwachs soll sich bis Ende der Legislaturperiode fortsetzen – die Naturschutzmittel wären dann von 30 Mio. € jährlich auf 90 Mio. € jährlich gestiegen. Die für das ganze Land zu erbringenden Einsparungen mussten die 20 % Ausgabenposten außerhalb der Schonbereiche erbringen, darunter die gesamte Umweltverwaltung.

Gebührenerleichterungen für Naturschutzverbände gefordert

LNV-Stellungnahme vom 8.12.2016

an das Umweltministerium zur Gebührenverordnung
Naturschutzverbände haben inzwischen auch nach der deutschen Rechtsprechung die Aufgabe, Defizite im Bereich des Naturschutzes aufzudecken und als außenstehende Sachwalter der Interessen der Natur ihren Sachverstand einzubringen. Mit diesem im öffentlichen Interesse anerkannten Tätigwerden verträgt es sich nicht, die Naturschutzvereinigungen zu Gebühren heranzuziehen.

LNV zu Brexit

LNV-Pressemitteilung vom 24.6.2016

Mit großer Sorge nahm der Landesnaturschutzverband (LNV) das Ergebnis der gestrigen Abstimmung in Großbritannien auf. Der Ausstieg der Briten wird zu einer Schwächung der EU führen. Wir brauchen die EU aber weiterhin als Antreiber der Umweltpolitik in Europa. Die Nationalstaaten hätten wegen vielfältigem Lobbyeinfluss nie die eigene Kraft gehabt, so wirksame Gesetze auf den Weg zu bringen wie die EU für den Gewässerschutz (Wasserrahmenrichtlinie) oder für den Naturschutz (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie).

Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

LNV-Stellungnahme vom 27.1.2016

Die VwV-LGVFG verlangt zwar an mehreren Stellen „die Belange von Natur und Landschaft dürfen dem Vorhaben nicht entgegen stehen“ und die Vorlagepflicht für einen Nachweis dieser Umweltverträglichkeit. Sie ignoriert aber, dass für viele Straßen oft keinerlei Verfahren notwendig sind. Wir müssen daher davon ausgehen, dass in vielen Förderfällen keine Prüfung auf Verträglichkeit mit Umwelt- und Naturschutzbelangen durch die Behörden erfolgt.

LNV: Schäuble hat Recht!

LNV-Pressemitteilung vom 19.01.2016

Protest im politischen Raum erntete Finanzminister Schäuble für seinen Vorschlag einer EU-weiten „Abgabe auf Benzin“, um damit den Flüchtlingszustrom und einen besseren Schutz der Schengen-Außengrenzen zu finanzieren. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hält eine Treibstoffabgabe schon allein aus Klimaschutzgründen für „längst überfällig“, wie Gerhard Bronner – Vorsitzender der Dachorganisation von 34 Naturschutzvereinen im Land – bestätigt.

Kritik an Fördertatbeständen für Flurneuordnungen

LNV-Stellungnahme vom 27.11.2015

zur Förderung der Flurneuordnung und Landentwicklung (VwVFörder-ILE)
Der LNV lehnt die finanzielle Förderung von Maßnahmen, die nach Fachgesetzen verboten sind, weiterhin ab. Hierzu gehören Entwässerung, Grünlandumbruch, Bodenmelioration, Beseitigung von Landschaftselementen und (Rad-)Wegebau im gesetzlich geschützten Gewässerrandstreifen. Der LNV hält eine Ökopunkte-Bewertung für Randlinienverluste durch Schlagvergrößerung für notwendig.

Alternativen zur PKW-Maut

LNV-Pressemitteilung vom 12.12.2014

Der LNV schlägt für die Finanzierung der Infrastruktur-Sanierung statt problematischer, wenig ergiebiger, ökologisch wirkungsloser Mautpläne folgende Lösungen vor, die ein Mehrfaches der PKW-Maut ohne bürokratischen Mehraufwand erbringen. So sollte unter anderem eine am Energiewert orientierte schrittweise Angleichung der Dieselbesteuerung (aktuell ca. 47 C/l) an die Benzinbesteuerung (65 C/l) stattfinden und der grenzüberschreitende Luftverkehr besteuert werden, dem bisher weder Mineralölsteuer, noch Ökosteuer, noch Mehrwertsteuer auferlegt ist.

LNV zum Haushaltsbegleitgesetz 2015/16

LNV-Pressemitteilung vom 24.10.2014

In seiner Stellungnahme gegenüber Finanz- und Innenministerium stimmt der Landesnaturschutzverband (LNV) der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser aus Grund- oder Oberflächengewässern unter Bedingungen zu. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret erwartet „diese Gelder sollen in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließen, wie Dammrückverlegungen und die Rückgewinnung von Retentionsflächen“. Denn leider werden bisher überwiegend technische Hochwasserschutzmaßnahmen gefördert.

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