LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV warnt vor Rückgang der Insekten!

LNV-Pressemitteilung zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März 2017

Weitreichende Auswirkungen auf Ökosysteme
Der Landesnaturschutzverband ist alarmiert, dass trotz vieler Bemühungen zum Artenschutz der Gefährdungsgrad typischer Arten der Feldflur und selbst vieler bisheriger „Allerweltsarten“ deutlich gestiegen ist. Vor allem über den drastischen Rückgang von Insekten und damit auch der insektenfressenden Vögel und anderer Wirbeltiere ist besorgniserregend. Laut Studien ist mit Einbußen von bis zu 80 % der Biomasse an Insekten in den letzten Jahren zu rechnen.

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Biber in Baden-Württemberg

Biber in Baden-Württemberg

LNV-Info 3/2007

nser größtes heimisches Nagetier erobert seit seinem ersten Wiederauftreten in Baden-Württemberg um 1980 unaufhaltsam von vier Seiten unser Land: Von Nordosten über Altmühl und Wörnitz, von Südosten über Donau und Iller, von Süden aus der Schweiz über den Hochrhein und (hier allerdings zaghaft) von Westen aus Frankreich vom Elsass her. Die erfolgreiche Reproduktion und die jetzigen “Wanderungszugewinne” lassen die Prognose zu, dass Baden-Württemberg unter den jetzigen “Rahmenbedingungen” vermutlich in einigen Jahrzehnten wieder flächendeckend zum Biberland geworden ist.

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Biodiversität auf bundeseigenen Flächen

Biodiversität auf bundeseigenen Flächen

LNV-Stellungnahme vom 2.5.2016

Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf einer „Strategie zur vorbildlichen Berücksichtigung von Biodiversitätsbelangen für alle Flächen des Bundes (StrÖff)“ in die Anhörung gegeben. In seiner Stellungnahme beschränkt sich der LNV auf Defizite, wie z. B. die regelmäßige Erstellung von Prioritätenlisten notwendiger Querungshilfen für Tiere an Bundesfernstraßen. Der LNV vermisst Aussagen zur Umrüstung von Oberleitungen an Bahnstrecken für die Vogelsicherheit.

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Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie

LNV-Position vom 31.10.2012, überarbeitet September 2015

Bioenergie hat viele Vorteile. Sie kann (fast) überall erzeugt werden, ist speicherbar und kann so Verbrauchsschwankungen ausgleichen. Sie ist vielseitig und lässt sich als Strom, Wärme und Kraftstoff nutzen. Zunehmend werden jedoch auch ihre Schattenseiten sichtbar. Bioenergie tritt in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsproduktion, führt zu erhöhten Agrarimporten (mit Folgen in den Herkunftsländern), kann zur Intensivierung und Monotonisierung der Feldflur führen.

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Miniatur-Äcker zeigen bedrohte Arten

Miniatur-Äcker zeigen bedrohte Arten

LNV-Pressemitteilung vom 3.6.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) präsentiert in seinem Pavillon auf dem evangelischen Kirchentag ein „buntes“ Thema: Auf Miniatur-Äckern sind seltene Wildkräuter und Präparate bedrohter Tierarten der Feldflur zu sehen. Der LNV weist damit auf eine der bedrohten Lebensgemeinschaften hin. Im Sinn des Mottos des Kirchentages bietet er den Besuchern wichtige Informationen, wie sie durch eigenes „kluges“ Handeln ihren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung auf Äckern leisten können. Wildkräuter begleiten den Ackerbau des Menschen seit langer Zeit. Kornblume und Mohn sind Teil der Kulturlandschaften Mitteleuropas.

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Reihe notwendiger Verbesserungen beim neuen Naturschutzgesetz

Reihe notwendiger Verbesserungen beim neuen Naturschutzgesetz

LNV-Pressemitteilung vom 10.3.2015

Der LNV begrüßt etwa die gesetzlichen Regelungen zu Landschaftserhaltungs-Verbänden, für deren Gründung sich der LNV seit Jahren einsetzt. Er lobt die Gesetzesinhalte zur Sicherung des Biotopverbunds, zum Moorschutzkonzept, zur Sicherung von Schutzgebieten vor gentechnisch veränderten Organismen und vieles anderes mehr. Erfreut zeigt sich der LNV, dass eine alte LNV-Forderung aufgenommen wurde: Für die Naturbildung von Kindern kann künftig eine Positivliste häufiger Tierarten erstellt werden, die in Kindergärten und Schulen gehalten werden dürfen.

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Viel Lob und wenig Kritik zur Novelle des Landesnaturschutzgesetzes

Viel Lob und wenig Kritik zur Novelle des Landesnaturschutzgesetzes

LNV-Stellungnahme vom 9.3.2015

Der LNV hält die Novelle des Naturschutzgesetzes für weitgehend gelungen, äußert aber auch Kritik z.B. an den weniger strengen Regelungen für Naturparke im Vergleich zum Bundesgesetz, fehlende Verbindlichkeit von Landschaftsplänen und Anhebung der Mindestgröße von Trockenmauern für den Biotopstatus. Ergänzungswünsche des LNV betreffen u.a. die Anhörungsrechte. Als Verwaltungsvereinfachung bietet sich nach LNV-Sicht der Verzicht auf eine strategische Umweltprüfung für Landschaftspläne an.

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Naturschutzstrategie Baden-Württemberg

Naturschutzstrategie Baden-Württemberg

MLR-Veranstaltungsreihe im Januar/Februar 2015

Das Ministerium Ländlicher Raum (MLR) lädt zu Informationsveranstaltungen zur Naturschutzstrategie Baden-Württemberg ein und will damit deren Umsetzung beschleunigen. Die Naturschutzstrategie BW ist eine wichige Grundlage für den Naturschutz und die Naturschutzverbände. .Der LNV wirkt unter anderem mit Fachreferaten an der Veranstaltungsreihe mit.

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Natur-Objekte des Jahres 2015

Natur-Objekte des Jahres 2015

Übersichtsliste

Wer sich einen kurzen Überblick über die Naturobjekte des Jahres 2015 verschaffen will, ist auf der Seite des Landesnaturschutzverbandes richtig.
Die vorliegende Liste ist noch nicht vollständig, Hinweise auf Ergänzungen werden gerne angenommen.
Mit dem Feldahorn (siehe Bild) wurde dieses Jahr ein Baum gekürt, der sicher nicht bedroht ist, sondern eher wegen seiner Unscheinbarkeit oft übersehen wird.

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Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?

LNV-Pressemitteilung vom 2.4.2014

Was ist mit dem früheren (auch-)Naturschutzminister Hauk los, fragen sich die Naturschützer im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seiner Rede beim Donaueschinger CDU-Parteitag kritisierte Hauk vordergründig die angebliche „Bevormunderei“ der rot-grünen Regierung. Aber fast alle Beispiele, an denen Hauk dies festmachte, zielten gegen den Natur- und Umweltschutz. Der anschließende tosende Beifall spricht nach Ansicht der Naturschützer Bände über die Verfassung dieser angeblich „wertkonservativen“ Partei.

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Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?  Tagungsberichte

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz? Tagungsberichte

Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am 30.11.2013 das 14. LNV-Zukunftsforum Naturschutz im Haus der Architekten nach Stuttgart mit dem Thema “Natura 2000 -Lücken im Naturschutznetz? Wo stehen wir heute, wo wollen wir hin?” Die Beiträge der hochrangigen Experten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden sowie den Tagungsskript mit Kurzbeiträgen hat der LNV zum Nachlesen für die Teilnehmenden der Tagung und für alle Interessierte auf seiner Website eingegestellt.

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Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Natura 2000 – Lücken im Naturschutznetz?

Pressemitteilung vom 3.12.2013

Beim 14. Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen im Land, am 30. November ging es zwar in erster Linie um Maßnahmen und Instrumente zur Weiterentwicklung des Europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Zuvor wurden aber auch philosophisch-ethische Fragen erörtert und die Wertebegriffe von Natur und Landschaft beleuchtet.

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LNV wirbt für weitere Landschaftserhaltungsverbände

LNV wirbt für weitere Landschaftserhaltungsverbände

LNV-Pressemitteilung vom 17.9.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg setzt sich seit Jahren mit Erfolg für die Gründung von Landschaftserhaltungsverbänden ein. Mittlerweile existieren 23 solcher Zusammenschlüsse aus Landwirtschaft, Naturschutzverbänden und Politik. „Ohne sie ist die Umsetzung der Managementpläne in den Natura 2000-Gebieten nur schwer zu bewerkstelligen“, glaubt der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.

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LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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Das Beste aus der Agrarreform machen

Das Beste aus der Agrarreform machen

LNV-Pressemitteilung vom 3.7.2013

Nachdem die Agrarreform in der EU „eingetütet“ ist, kommt es nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) darauf an, auf nationaler Ebene das Beste daraus zu machen. Das heißt insbesondere, die Spielräume zur Umverteilung der Gelder zu nutzen: Weniger Direktzahlungen und stattdessen mehr Geld für eine an ökologische Kriterien geknüpfte Landbewirtschaftung. Genau dies hat aber Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner nicht vor.

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Großes Engagement für ein Eisvogelschutzgebiet

Großes Engagement für ein Eisvogelschutzgebiet

LNV-Ehrennadel für Brigitte Vogel

verliehen am 29.4.2013
Im Hohenlohekreis kennt man die anerkannte Umweltschützerin Brigitte Vogel vor allem wegen ihres Engagements für ein Eisvogelschutzgebiet. Der LNV verleiht Brigitte Vogel die Ehrennadel für ihre Verdienste als konsequente und pragmatische Naturschützerin. Bereits seit 1996 ist sie Sprecherin des LNV-Arbeitskreis Hohenlohe und arbeitet konsequent an ihren umweltpolitischen Zielen.

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Anerkannter Höhlenschützer geehrt

Anerkannter Höhlenschützer geehrt

LNV-Ehrennadel für Ralph Müller

verliehen am 29.4.2013
Der LNV ehrt den Höhlenschützer Ralph Müller, einen seit Jahrzehnten ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Karstlandschaften. Zahlreiche Initiativen zum Schutz der Höhlen und ihrer tierischen Bewohner gehen auf sein Konto. Der LNV würdigt Ralph Müller für seine Verdienste als engagierter Höhlenschützer. Müller ist seit vielen Jahrzehnten Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Stuttgart.

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Tübinger Vogelschützer für Jahrzehnte langes Engagement geehrt

Tübinger Vogelschützer für Jahrzehnte langes Engagement geehrt

LNV-Ehrennadel für Rudolf Kratzer

verliehen am 29.4.2013
Der LNV anerkennt neben der hohen Kompetenz des Naturschützers auch insbesondere sein praktisches Engagement. Ein großer Verdienst des Vogelschützers ist, dass die letzte Uferschwalbenkolonie im mittleren Neckartal nach wie vor existiert. Denn über Jahre hinweg hatten die Tiere in einer frischen Abbaukante eines Kieswerks gebrütet. Rudolf Kratzer installierte eine künstliche Nistwand , welche seither von den Uferschwalben genutzt wird.

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Zukunft der Naturschutzbeauftragten

Zukunft der Naturschutzbeauftragten

LNV-Info 1/2013

Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte (NSB) kennt. In der Vergangenheit, als die Naturschutzbehörden noch keinerlei Fachpersonal (und auch sonst wenig Personal) hatten, war nur durch sie eine halbwegs geordnete Natur-schutzarbeit möglich.

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EU-Agrarpolitik verhindert Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität

EU-Agrarpolitik verhindert Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität

LNV-Pressemitteilung vom 1.3.2013

Aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg kann der Artenschutz nur gewährleistet werden, wenn in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Angesichts des Tags des Artenschutzes am 3. März ruft der LNV die Politik auf, endlich konsequent gegen einen weiteren Rückgang der Artenvielfalt vorzugehen. Das erfordert ein Umdenken in der Landwirtschaft und schließt eine monetäre Förderung Art erhaltender Maßnahmen mit ein.

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„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

„Moor-Renaturierung“ als Emissionszertifikat?

LNV-Pressemitteilung vom 4.2.2013

Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete macht der LNV auf die enorme Bedeutung von Feuchtbiotopen sowohl für den Arten- als auch für den Klimaschutz aufmerksam. Besonderes Augenmerk richtet der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Erhalt und die Renaturierung von Mooren. Werden intensiv genutzte Moore renaturiert, so verwandeln sie sich von CO2-Emissionsquellen in CO2-Senken.

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Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

Mit „Greening light“ lässt sich der Artenrückgang nicht stoppen

LNV-Pressemitteilung vom 28.1.2013

Der LNV lobt zwar die derzeitige Naturschutzpolitik der Landesregierung, speziell die Aufstockung der Finanzmittel und das Grünlandumbruchverbot. Allerdings kann aus Sicht des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg ein weiterer Artenschwund nur gestoppt werden, wenn auch in der Landwirtschaft ein Umdenken stattfindet. Im Moment würden die Agrargelder innerhalb der EU im wahrsten Sinne des Wortes großflächig statt umweltgerecht verteilt.

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Windkraftanlagen richtig planen – Lebensräume erhalten

Windkraftanlagen richtig planen – Lebensräume erhalten

LNV-Info 2/2012

Windkraftanlagen leisten zwar einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Stromproduktion, doch gleichzeitig können sie sich negativ auf die Bestände von Vögeln und Fledermäusen auswirken. So gehören Windkraftanlagen nicht an Gewässer, weil es hier zu den meisten Unfällen kommt. Ein Konflikt, der angesichts der eingeleiteten Energiewende dringend gelöst werden muss.

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7. EU-Umweltaktionsprogramm

7. EU-Umweltaktionsprogramm

LNV-Position vom 26.4.2012

Die EU-Kommission arbeitet derzeit an einem neuen EU-Umweltaktionsprogramm (UAP), nachdem sie sich erst im letzten September dazu durchringen konnte, ein solches überhaupt zu verfassen. Dieses Zögern führt dazu, dass es eine Lücke zwischen der Laufzeit des 6. Und des 7. UAP geben wird, da das 6. UAP Ende Juli dieses Jahres enden wird.

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Finanzierung der Naturschutzstrategie Baden-Württemberg 2020

Finanzierung der Naturschutzstrategie Baden-Württemberg 2020

Position von BUND, LNV und NABU vom 31.10.2011

Die Naturschutzstrategie Baden-Württemberg 2020 ist der Fahrplan, mit dem bis zum Jahr 2020 der Verlust der Biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg gestoppt werden soll – ein Ziel, das eigentlich 2010 hätte erreicht werden müssen. Die Umweltverbände fordern zusätzlich zur Naturschutzstrategie die Erarbeitung eines verbindlichen, ressortübergreifenden und mit konkreten (Zwischen)-Zielen und Maßnahmen versehenen Umsetzungsplans.

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Zerstörung der Blumenwiesen stoppen!

Zerstörung der Blumenwiesen stoppen!

LNV-Info 2/2011

Mit großer Sorge beobachtet der LNV, wie mit den bunten Blumenwiesen, eines unserer faszinierendsten Kulturlandschaftsgüter mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Feldflur verschwindet. Grund hierfür ist die Intensivierung der Grünlandnutzung zugunsten Milchwirtschaft und Biogasanlagen. Der LNV fordert die Landesregierung, die Landkreise und die Bauern auf, die Wiesen zu schützen.

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Naturschutzstrategie Baden-Württemberg 2020

Naturschutzstrategie Baden-Württemberg 2020

Stellungnahme der Naturschutzverbände LNV, BUND, NABU vom 19.11.2010

Die baden-württembergischen Naturschutzverbände BUND, LNV und NABU begrüßen die Erarbeitung einer Naturschutzstrategie Baden-Württemberg 2020. Die Vorstellung einer richtungsweisenden Naturschutzstrategie im Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt würde als ein starkes Signal der Landesregierung für die hohe Bedeutung des Naturschutzes empfunden werden.

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Landschaftserhaltungsverbände (LEV)

Landschaftserhaltungsverbände (LEV)

LNV-Info 7/2010

Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (Verein, GmbH) sind freiwillige Zusammenschlüsse von Landkreisen, Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern. Sie verfolgen in Anlehnung an den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) das Ziel, ein flächendeckendes Netz naturnaher, intakter Lebensräume aufzubauen, um in allen deutschen Kulturlandschaften die Lebensgrundlagen zu erhalten und die Pflege von· Biotopen zu organisieren.

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Kormoranverordnung

Kormoranverordnung

LNV-Stellungnahme vom 14.4.2010

Die derzeitige Situation ist durch eine landesweit sehr uneinheitliche Vergrämungspraxis und einen hohen Aufwand für Einzelverfügungen gekennzeichnet. Der LNV hat deshalb am 5.3.2009 das Ministerium ländlicher Raum angeschrieben und eine landeseinheitliche Festsetzung der Vergrämungsgebiete vorgeschlagen. Der Entwurf zur neuen Kormoranverordnung geht in diese Richtung.

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Bioenergie und Biodiversität

Bioenergie und Biodiversität

LNV-Info vom 17.3.2010

Naturschutzverträgliche Erzeugung von Biogas
Eine modellhafte Analyse der Auswirkungen der Biogas-Landwirtschaft auf Natur und Landschaft als Grundlage für Handlungsempfehlungen und eine Beratungskonzeption.
Ein Projekt des NABU LV Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesnaturschutzverband (LNV) und dem Fachverband Biogas (FB)
Koordination: Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB)

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Anhörungsrechte der Naturschutzverbände

Anhörungsrechte der Naturschutzverbände

LNV-Info 1/2010

Seit Inkrafttreten des neuen BNatSchG am 1. März 2010 haben die anerkannten Naturschutzverbände in Baden-Württemberg das Anhörungsrecht bei allen Eingriffen in Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete und Vogel-schutzgebiete) unabhängig davon, ob es sich um erhebliche oder unerhebliche Eingriffe handelt. Die Existenz eines förmlichen Schutzstatus ist für FFH-Gebiete nicht notwendig und für Vogelschutzgebiete mit der baden-württembergischen Sammelverordnung seit dem 26.02.2010 gegeben.

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Der Weg zum Naturnahen Wald

Der Weg zum Naturnahen Wald

LNV-Info 1/2009

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) legt mit diesem Positionspapier seine Forderungen an eine notwendige, bis heute fehlende Definition der guten fachlichen Praxis in der Waldbewirtschaftung vor (Kap. II). Die LNV-Positionen konkretisieren insofern den § 5 Abs. 5 BNatSchG1. Ziel muss aus Sicht des LNV die naturnahe Waldbewirtschaftung sein (Kap. I), es sei denn, Artenschutz oder kulturhistorische Nutzungsformen sprechen dagegen.

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Perspektiven für die Kulturlandschaft

Perspektiven für die Kulturlandschaft

LNV-Info 4/2008

Unsere gewachsene Kulturlandschaft wird zunehmend zum ,,Pflegefall”. Der ,,Flächenverbrauch” schreitet weiter voran und verwandelt gewachsene Kulturlandschaft zu Wohn-, Industrie- und Verkehrslandschaften. Lebensräume für Tiere und Pflanzen, aber auch Erholungsräume für den Menschen, nehmen dramatisch ab. Deshalb ist der Flächenverbrauch unverzüglich drastisch einzudämmen.

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Rechtsgrundlagen des besonderen Artenschutzes

Rechtsgrundlagen des besonderen Artenschutzes

LNV-Info 3/2008

Das Artenschutzrecht ist durch EU-Recht und das Bundesnaturschutzrecht direkt geregelt und muss nicht in die Landesnaturschutzgesetze aufgenommen werden. Der LNV stellt in diesem Info diejenigen Paragraphen des BNatSchG, der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie von 1992 (92/43/EWG) und der Vogelschutz-Richtlinie von 1979 (79/409/EWG) zusammen, die den besonderen Artenschutz betreffen. Zusätzlich wurde § 21a BNatSchG zu Schäden an bestimmten Arten aufgenommen.

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Streuobstbau in Baden-Württemberg

Streuobstbau in Baden-Württemberg

LNV-Info 8/2007

Mit rund 175.000 Hektar besitzt Baden-Württemberg nicht nur deutschlandweit, sondern auch aus europäischer Sicht die bedeutendsten Streuobstbestände. Sie sind Teil der gewachsenen Kulturlandschaft und prägen bis heute in vielen Regionen Baden-Württembergs das Landschaftsbild. Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Darüber hinaus besitzen sie eine herausragende Bedeutung als Genreservoir für rund 3.000 Obstsorten.

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Erhaltungsziele von Natura 2000 Gebieten

Erhaltungsziele von Natura 2000 Gebieten

LNV-Info vpm 23.6.2005

Mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union das Ziel gesetzt, durch Errichtung des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 die Lebensraumtypen und die Populationen von bedrohten Arten so zu schützen, dass ihr Fortbestand in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gewährleistet ist. An dieser übergeordneten Zielsetzung müssen sich die Schutzbemühungen jedes einzelnen Natura 2000-Gebietes orientieren. Darauf ausgerichtet sind deshalb auch die Erhaltungsziele für die Gebiete zu formulieren.

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